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  • Sticky Eisloch

    Eisloch

    Es ist kälter geworden am Eisloch
    auch der Himmel hat die Farbe der Kälte
    Die Eingeweide der ausgenommenen Fische
    frieren in den vollen Eimern

    Nur wer die Zeit mitgebracht hat
    findet diesen Winter sein Glück im See

    Im Blick auf das Loch wechseln die Schatten
    es schlafen nicht die Fische nicht die Menschen
    Es ist kälter geworden am Eisloch
    auch der Himmel hat die Farbe der Kälte

    Die Weiden trauern am Rand des Sees
    dort steht ein Dichter im Schneegestöber
    er rezitiert den Faust über den See
    die Fische verziehen sich tiefer vor Schmerz

    Wie viel Faust können Fische im eiskalten Wasser ertragen
    Wie viel Kälte speichert ein gefrorener See
    Einsamkeit auf der Eisfläche voller Ekel vor der Welt
    auch der Himmel hat die Farbe der Kälte

    Gedicht erschienen in der Zeitschrift OSTRAGEHEGE
    und

    im Gedichtband: Gedichte Alles aus einer Hand
    Engelsdorfer Verlag ISBN 3-86703-469-9

    © 2005 MANFRED H. FREUDE

  • ine sensationelle Entdeckung. Umstände und Folgen einer literarischen Auszeichnung. Ein Brief vom Jänner 1989 Thomas Bernhard

    Eine sensationelle Entdeckung.
    Umstände und Folgen einer literarischen Auszeichnung.
    Ein Brief vom Jänner 1989
    Thomas Bernhard
    Es ist, lassen Sie mich dies beschreiben, doch einfach alles eine Komödie. Verstehen Sie? Das ganze Leben ist doch ein Schmarrn, eine Farce. Du kommst zur Welt. Da reißen sie dich aus dem Leib. Da fragt keiner, willst du, oder hast noch etwas Lust zu schwimmen, drinnen im Fruchtwasser. Aber du schreist, wie ein Stier und dabei bleibt´s. Ich hab noch keinen gehört, der gefragt wurde. Nur plärren, das kannst du schon. Und dann bist du wieder bei der Mutter. Sie hängen dich an die Zitzen wie eine Kuh. Ist doch so. Bis du stirbst, dann hängen sie dich an den Tropf. Weil du nicht mehr saugen kannst. Das ist doch alles Theater. Von der Komödie bis zur Tragödie. Alles ist drin. Von der Komödie in die Tragödie umkippend und wieder zurück. Das ist doch wie bei den Bauern. Der fährt mit seinem Pferd auf den Acker und dann hin, und wenn er ans Ende und kommt, dann, dann dreht er wieder, und wieder zurück und immer so weiter. Den ganzen Tag. Bis es dunkel wird. Hin und kehrt. Das ist doch immer das Leben. Hin und wieder kehrt. So geht es Tag für Tag. Da kommt man nicht aus. Dann schlägt der Bauer sein Pferd, und wenn er nach Hause kommt, seine Magd und dann wieder seine Frau. Immer so rum. Immer im Kreis. Er kann nicht anders, weil er da drin ist. Und so schlägt auch sein Herz. Aufm Acker und zu Hause und dann hörts auf. Dann schlägts nimmer. Wenn er Glück hat, kommt er an den Punkt, da geht’s nicht mehr weiter, da ist die Grenze. Aber wo die Grenze ist, da geht’s auch drüben weiter. Oder man dreht einfach um und wieder zurück. Wenn er schreit: Mein Gott warum hast Du mich verlassen, weil nichts wächst oder alles dörrt. Dann schaut er zum Himmel. Aber warum zum Himmel? Er schaut von sich weg. Denn wenn er runterschaut, schaut er ja an sich selbst runter. Darum will er auch auf Händen gehen, damit er den Himmel unter sich hat und dann schaut er rauf, in den Dreck. Das ist der Mensch. Ganz einfach. Ganz einfach gestrickt. Unkompliziert. Nicht wie alle versuchen, zu machen oder reinzureden. Im Grunde blöd. Schlau geboren, und wenn er älter wir, der Mensch, wird, er immer blöder, bis er am Ende ganz deppert ist. Sie kennen das ja. Dann kommt ein Doktor und der freut sich über die Depperten. Denn wenn einer klug ist, der braucht nicht zum Doktor, höchstens wenn ein Bein oder ein Arm gebrochen ist. Der Mensch ist immer alleine. Mit sich als Femden, dort begegnet er sich als ein Fremder. Dass er denkt was er sagt, und sagt was er denkt, steht logisch im Widerspruch. Daher sind Lug und Betrug selbstverständlicher als Offenheit und Wahrheit. Wer mit der Zunge redet, ist doch unheimlich, ist verrückt. Wer normal redet, scheint ebenfalls krank zu sein. Manchmal reden alle von Gott und ich werde nervös, weil ich mir darunter niemanden vorstellen kann. Einen Vater, einen Sohn oder irgendeinen Geist? Einmal hat es geklingelt an der Haustür, und da stand in der Tür ein alter Mann und der faselte irgendwas von Wagen kaputt und stehen geblieben, und er fragte nach einer Rohrzange. Aber ich hatte ihn weggeschickt, ich hätte keine Rohrzange und in der Nacht habe ich kein Auge zugetan und immer wieder dachte ich, es war irgendeine Gottheit. Der ist überall, und dann klopft er an, wenn Du gerade keine Zeit hast, weil Du beim Glas Rotwein sitzt oder so. Am anderen Tag bin ich dann zur Kirchen hin und hab eine Kerze angezündet. Ich weiß nicht, ob da Gott war oder Christus oder Maria oder irgendein Heiliger Märtyrer? Irgendwer wird ihm schon Antwort gegeben haben, denn ich hab den alten Mann nie mehr gesehen. Man kann Leute treffen, an der Tür oder auf einem Bahnsteig, aber man sollte sie immer an der richtigen Stelle treffen. Merke dir nur gut wo ihr Herz sitzt. Nur keine Spuren hinterlassen, hörst Du?
    © Manfred H. Freude

  • Krimi mit einer Knarre

    Krimi mit einer Knarre

    Stehe ich noch im Keller der Finsternis, im Leichenschauhaus der Fantasie.
    Reiche mir das Glas, zum Trinken, dem ich etwas hinzumische, das noch
    Natürlicher ist als dieser Tod, der mich noch früh ereilen wird, Violettes.

    So stehe ich vor allen Bänken auf denen die Körper gebahrt vor Gebären.
    An deren Zehen Zettelchen hängen, mit Nummern und Daten zum Abfragen.
    Krimi mit einer Knarre, gezielt zielend, in die geöffnete Brust mit den Ratten.

    Treten die Maden aus den Gedärmen zum Mittagsmahl an der offenen Brust.
    Die Kälte der Fliesen kriecht über die Möbel und an den Wänden entlang,
    Die fensterlos und augenlos, diese Stille betrachten, mit jeder Verachtung.

    Nur diese Zeilen auf einem Brett, beabsichtigen, wie jeder Zug in diesem Spiel,
    Das niemals Leben hieß, aber immer Tod, dass alles geplant ist bis ins Detail.
    Jede Pore der Haut kannte diese Kälte, die hart den Selbstversuch wagte.

    Es war die Stille, die den Atem anhielt, ohne mit einer Wimper zu zucken.
    Die Stille, die in den leeren Raum hineinschrie, wie das Geklapper der Knochen,
    Deren Gelenke noch so knarrten, wie die alten Dielen auf einem Dachboden.

    Betrat ich die Leere, die mich ergriff mit dem Atem des Todes, der heranschlich.
    Trat aus der Wand das Bild eines Schattens, der um sich griff, begreifend, dass
    Diese Welt eine Welt der Untoten sei, ein Tanzsaal der Toten mit den Lebenden.

    Mit einer Knarre bewaffnet rief ich diese Worte, die unaussprechlich waren,
    Schrie ihre Namen zu Menetekeln an die Wände, von denen sie herabtropften,
    Wie Geifer herunterflossen, auf den reinen Boden, den unschuldig gesäuberten.

    Zielte auf diesen Schädel, der einst alles speicherte was ein Leben ausmachte.
    Drückte ab. Das Projektil durchschlug das Hirn, den Tisch, und fiel zu Boden.
    Während die Flüssigkeit langsam herausfloss und den sauberen Boden versaute.

    Ich musste den Toten noch einmal töten, weil ich sicher sein musste, so sicher,
    Das nichts heraustrat von dem gespeicherten Wissen, das seit vielen Jahren in
    Diesem Schädel gespeichert war und aufquoll von der Matrix ins richtige Leben.

    © Manfred H. Freude 2232
    Aachen, 2010-05-15

    ***** Autoreninfo ******
    Manfred H. Freude geb. Aachen
    Escapistenlyrik, Liebe, Tod, Das Leben, Erfahrungen, Aktuelles, Trauer & Verzweiflung, Wut, Sehnsucht, Klartext, Kritisches, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle
    © 2010 MANFRED H. FREUDE

  • Alle Künste baby

    Alle Künste, Baby!

    Was Du auch gesagt hast, und wie Du es mir sagst
    Unterwerfe ich mich, Deinem Schicksal
    Oder trickse mich aus, in der Liebe
    Weine Du nicht um mich, mein Schatz
    Ich habe genau so, wie du es gesagt hast, getan.
    Wir wissen es, wir gehören uns Beiden
    Und es ist schwer zu verbergen
    Wie sie es auch darstellen zu sagen, so
    War es eine schlechte Nachricht für Sie.
    Aber ich habe mich nie versteckt
    Will ich doch niemals so werden wie sie
    Wie jemand, der nicht weiß dass es Liebe ist.

    Sie, die wissen, und mich trafen,
    Sie die wissen, wie es ist. Und ich weiß,
    Dass wir um die bemalten Tränen trauern;
    Der Unterschied ist nur, da sind Einige besser als Andere
    Und die verkleiden sich mit falschen Gewändern.
    Und ich vermute es, dass es keine Andere gibt denn die
    Die manchmal in meinen Schuhen fortrennt.
    Also ich bin nicht betrunken und habe schräge Phantasien
    Scheint sich alles im Kreise zu drehen und zu schreien
    Brut wie Ferkel vom Brüllen aus dem alltäglichen Mist
    Ich bin ein Mensch, ich bin keine Maschine
    Ich verspreche es. Ich schwöre es Dir.
    Das dies alles ist und ich bin nichts mehr.

    Ich sehe .Ich denke. Etwas ist nicht in Ordnung.
    So kommt es zu dem Abschluss,
    Rabenschwarz in einem Dämmerzustand. Unter
    Einer Bettdecke über Berlin. Während das Zirpen
    Im Körper alle automatisiert
    Alle Beine zittern, so dass dieses andere Knochengerüst
    Noch in seinen Grundfesten erschüttert ist.
    Was ist das? Von der Brust reißt es mich
    Vom Ort des Herzens, als ein sehr kalter, geheilter Stein.
    So viel ist passiert, auch hier.
    Liebe hier und liebe es. Kommt her,
    Ihr kleinen Taugenichtse,
    Ihr Abgründe und Narren, ihr. Kommt her.
    Willst du eine Kostprobe erhalten?
    Willst du meine Gedichte? Titan?
    Küsse sind endgültig.
    Meine Lippen sind gehärtet sind bereit zu kämpfen!
    Es gibt nur ein Ende, auf dem zielgerichteten Stellungskrieg.
    Zehn Schritte voneinander entfernt mit dem Rücken zur Wand,
    Zu denen im Zweikampf.
    Ich stehe hier Ihnen den Preis zu zahlen, mit meiner Poesie
    Schmähungen und Dynamit sind bereits, meine kolossalen Worte die explodieren größer und besser denn je.
    Aber ist es das letztendlich wert, einen Feigling in Frage zu stellen, wenn ihn, dann Jemand überhaupt.

    Aber allen Kredit für diese und die Sonne in dein Lachen.
    Sie haben es versucht, und trotzdem. Es ist wie es ist.
    Denn ich liebe wirklich nur Poesie.
    Aber die brennt langsam aus und stirbt
    An einem frühen Morgen beim Duell
    Mit einem festen, festgebrannten Sonnenuntergang
    Unerreichbar in den Augen, in dem Tod des Nackens
    Kunstwerk von den Falschen gewarnt.

    Aber was ist es, das an dieser Zeit ist, was ist das für ein Herz
    Das hört auf zu schlagen bei der Abwägung
    Über die Messer des Schicksals am Hals.
    Und es ist fast so ein wenig, das es weh tut
    Denn es geht alles so verdammt schnell in diesen Tagen
    Ansonsten lass es gut sein, wenn nicht wir, wer dann.
    Sobald ich sehe das zwei Züge zur Flucht nach vorne fahren
    Last und Erbrochenes des Tempos Gegeneinander fahren.
    Zwischen ihnen auf grauem Gefühl, das ein Mann ist,
    Ihm scheint schwindlig zu sein vom Weintrinken
    Er sieht aus wie ich, jedoch mit unterschiedlichen Frisuren.
    Die Bremse kreischt und es ist schnell vorbei
    Hör du, lieber Onkel des Rechts.

    Ich würde wahrscheinlich hinüber springen an der Weiche, jetzt.
    Also habe ich meine Augen geschlossen, springe und flüchte
    Apathie, Poesie und Wein und verstecke meine Gedichte
    Während eines der hübschesten Mädchen
    aus der Bettwäsche als Pause in Minuten
    für ein bisschen Ruhm so, als ob es keine Ruhe gäbe,
    stolz zu sein und schlafen, nachdem ich meiner eigenen Stimme Echo, dass in der Brust der Nacht steckt.
    Es klingt wie folgt: ziemlich schrecklich still.

    Und gerade dann, wenn es sich anfühlt wie ich bin,
    Gleichgewicht in einer schmelzenden Eisscholle
    Irgendwo in der Sahara, wo alle Tränen, die ich entnahm,
    Tätowiert in meiner Haut als Dichtung
    Schmilzt in einer fremden Runde. Eins nach dem anderen
    wird das neue Mädchen in meinem Leben Singen
    In der göttlichen Symphonie: Freude, schöner Götterfunken
    und es ist Magie, so dass ich weinen will. Sie alle, Liebling!
    Alles und nichts. Denn selbst ein Herz bleibt ein Herz
    Unabhängig von der Beschaffenheit und Form, die ich bezweifle,
    Wenn ich wirklich jemanden geliebt habe ein einziges Mal.
    Wie immer, ich war es in dir und nicht umgekehrt.

    So Don't Blame Me, schönes Mädchen, junge Dame.
    Denn, was weißt du über Jungfräulichkeit die noch nie verloren
    Und was weißt du über die Liebe die noch nie erlebt hat?
    Anderen in einen Sog der Sünde. Plagen und Rosen blühen
    Für dich, kleines Ding. Sie haben es verdient.
    Wie sie sagen, Männer sind vom Grunde, Frauen sind Huren
    Das ist um der Kunst willen und ich weiß nicht
    Vielleicht etwas zu vergessen, aber wenn Sie sich nennen
    Die fuck for the Arts, damit wir wissen, fuck nichts.
    Denn es gibt wohl Niemanden, der gelitten hat wie ich,
    Dass ich für die Kunst lebte. Keine, es sei denn. Mein Blut aus meiner Arterie zu lassen, dass seine lebendige Seele, die so dass nur Sehnen und Knochen blieben. Endlich standen sie still.

    Keine Liebe ist ohne Blutvergießen; mein lieber Roman
    Rief ich auf zu halten. Fucking Schädel. Verdammt, er weiß es?
    Ein Traum ist ein Traum, und wir,
    wir leben in unserer eigenen Lügen.
    Es sind verdammt noch mal Fakten.
    Entschuldigen Sie bitte, dass ich auf Reisen bin und bleibe
    Aber ich bin nun müde. Wir stehen im Schatten und der singt schweigend ein Liebeslied
    Ist, wie mein eigener Henker und ich hau mir auf den Kopf, wiederholt, zu spät zum rumlaufen für Sie,
    als wie ich mit Rasseln, flatternden Armen lief und schrie "Schau mich an! - Sieh mir in die Augen Kleines"

    Es gibt keine Fan-Kunst um abzuhacken einen Kopf.
    Kunst ist, um es wieder zu beheben. Ich weiß.
    Ich habe den Preis bezahlt, man hat mich berechtigt etwas Schlaf zu verdienen. Also geben Sie mir eine Krankheit,
    lassen Sie mich wissen, was es heißt, tot zu sein
    Ist zumindest für eine Weile. Es läuft gut mit Krebs oder HIV
    denn es scheint so fucking - in heute.
    Und wenn ich dann liege, so da wie eine Leiche Ich brauche vielleicht ein wenig Sympathie und vielleicht jemanden, der mich ansieht und sagt:
    "Dein armes Ding, es ist eine Schande über dich." Ja, es ist. Vielleicht mit etwas Glück
    Ich habe AIDS, Krebs oder Ebola und sterbe irgendwann.

    Lassen Sie uns den Toast und den Gral, und wenn ich ihn auch mag
    Unseren Jesus, ans Kreuz genagelt. Das ist Kunst und wird zu einem Märtyrer für alle ist das zu sehen.
    Dann, wenn es passiert ist. Ich springe aus dem Grab und das Brüllen das der in seine Lungen pumpt ist für alle Advent.
    Für alle Künste, baby! Alles für die Liebe.
    Offenbar gibt es die Ironie des Schicksals
    Die großen Künstler scheinen erkannt zu werden
    Jeder erst nach seinem Tode. Erweist es sich dann erst was es heißt Größe zu zeigen.
    Ich leide an etwas so unspektakulärem als akute Verzweiflung
    (Gott bewahre) Ich will in meinem eigenen Blut schwimmen, die letzte Glut durchschwimmen.

    Sie schreiben einen Brief und enden mit:
    Auf Wiedersehen, Ihr lieben Unvergessenen!
    Die Liebe ist tot; aber weinet alle nicht mehr für mich.
    Sie waren nie Hass und ich, ich war niemals Liebe.

    © Manfred H. Freude, Nr. 33 von Manfred H. Freude
    Aachen, 2009-12-29

    ***** Autoreninfo ******
    Manfred H. Freude geb. Aachen
    Escapistenlyrik, Liebe, Tod, Das Leben, Erfahrungen, Aktuelles, Trauer & Verzweiflung, Wut, Sehnsucht, Klartext, Kritisches, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle
    © 2009 MANFRED H. FREUDE

  • Gute Gründe

    Bevor man Krieg beginnt, oder einen Streit anfängt, muss man alle seine „guten Gründe“ über Bord werfen. Denn diese „guten Gründe“ sind die falschen (bösen) Argumente, von denen der Andere die andere Hälfte besitzt.
    © Manfred H. Freude

  • Aprilwetter am Dom

    Aprilwetter am Dom

    Trübe ist der schwache Tag
    Am alten Dom auf neu geputzt
    Die Brunnen sind so kalt
    Und auch die Bäume kahl, noch immer

    Ein eisiger Wind treibt zwischen
    Sonnenschein und Hagelregen
    Und fegt mit surren
    durch die Blumenstände

    Vor den Cafes die Tische bleiben leer
    Für die Tauben, die dort warten, fällt nichts ab
    Und mancher Schirm gibt heut sein Letztes
    Macht am Ende doch noch schlapp

    In den kleinen Gassen ringsherum
    Da spielt der Wind mit alten Blättern
    Und fegt die Leute dort zusammen
    Die ihre Hände fest vergraben in den Taschen

    Und hat am Himmel endlich
    Die Sonne sich durchgesetzt
    Und schneidet in die kalte Welt
    Mit etwas Wärme beißend Licht

    Am Platz wo´s windgeschützt und etwas Sonne
    Da sammelt sich manchmal Mensch und Tier
    Die Sonnenstrahlen zu genießen
    Auch wenn sie so ganz kurz nur hier

    Aachen, 2004-04-06
    Natur, Jahreszeiten, Das Leben, Aktuelles, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle
    © 2004 MANFRED H. FREUDE

    http://www.epubli.de/shop/buch/Kontraverse-Manfred-H-Freude-9783844266931/30553

  • Kinder

    "Es gibt keinen Leitfaden dafür, wie man als Junkie und Rock’n’Roll-Star ein Kind erziehen sollte. Irgendwann kann man ihnen nur sagen: ,Du bist mein Sohn. Wir sind eine Familie.‘ Aus Weisheiten des Keith Richards.
    Die Menschen die geboren werden müssen flexibel sein. Sie werden bereits so geboren, wie sie in dieser Weltgebraucht werden. Das heißt, es werden keine Kinder geboren, vielmehr wird dann geboren, wenn man es sich erlauben kann, das Kind bereits in die Rolle eines geigespielenden Wunderkindes zu schaffen.

  • Was macht ein Gedicht zu einem Gedicht?

    Was macht ein Gedicht zu einem Gedicht und was zu einem guten Gedicht?
    In ihrem Buch »Das verspielte Papier« versucht Kerstin Hensel eine »didaktische Handreichung über den Umgang mit Lyrik«. Sie gibt Auskunft über das notwendige Rüstzeug des Dichters und über das Spannungsfeld zwischen Genie und Handwerk. Gedichte müssen bestimmten kunstgerechten Gesetzen folgen, die nur von jenen übertreten werden dürfen, die mit ihnen genauestens vertraut sind. Was aber geschieht mit der Masse, die diese Gesetze frei unterschreiten? Für Monika Rinck darf die Schwierigkeit des Gedichts nicht hinter die Komplexität der Welt zurückfallen. »Woher wüsste ich« schreibt sie, »ohne das Gedicht, dass es dort, wo es mir die Sicht verstellt, überhaupt etwas zu sehen gibt?« Noch ist für uns die Welt so weit, dass wir ihre Grenzen nicht erahnen, noch irgendwie sagen können. Die Grundlagen dichterischen Schreibens für alle die schon immer wissen wollten, was Dichtkunst eigentlich ausmacht.
    Aber was macht denn ein Gedicht zu einem Gedicht und was zu einem guten Gedicht? Dichtung ist Denken in Konzentration. Ein Gedicht ist konzentriertes Gedankengut.
    Jede Prosa ist ein Gedicht, wenn sie gut durchdacht ist und wir kennzeichnen sie zum Gedicht, indem wir sie in eine dichterische Form setzen.
    Ein Gedicht sind Reflexionen von bereits Gesagtem. Aus einem unfähigen Leben heraus schreibt der leidenschaftliche Dichter seinen Schrei in die Welt. Er kann auf keine Reaktion hoffen, denn im Leben fand er keine Reaktion. Der Alltag ist Gegenstand des gebrochenen Dichters. Wir konsumieren und vergessen dabei die letzte Vergangenheit. Das Wort ist bereits zerbrochen, ehe es der Dichter ergreift. Die Masse ist nur alleine, der Einzelne ist sich entfremdet und fortgezogen. Er ist selbst nicht zu Hause. Es gibt einen Ausweg aus den Romanen, aus der Prosa. Es gibt die Hoffnung in der Lyrik.
    Unser Goethe von heute ist ein armseliger Poet. Seine Herrlichkeit ist fern von dieser Welt und fern von allen Träumen. Der Mythos Goethe ist nur noch seine schöne Dichtung. Aber der NEUE Dichter wird niemals zu Deutschlands BESTEN mehr zählen.
    Das Problem und die Stärke der Dichtung ist, dass sie Fragen aufwirft und keine Antworten gibt. Es zählt zur Dichtung, wenn man verdichten kann, aber wer das falsche Argument als Beweis anführt, erweitert seine Kompetenz zum Schriftsteller. Die Gesellschaft, die von den Menschen selbst gewählt wurde, tut den Menschen nicht gut. Die Aufgabe des Dichters, nicht des Politikers, ist es, dies zu ändern. Der Politiker ist ein Teil der Gesellschaft und versucht diese zu bewahren, der Dichter ist Wächter und Rufer zugleich.
    © Manfred H. Freude

  • Hinter dem Sprechen liegt Nichtsz - Sprachphilosophie Schwaigen

    Hinter dem Sprechen liegt Nichtsz - Sprachphilosophie Schwaigen
    Manfred H. Freude

    Beschreibung
    Hinter dem Sprechen liegt Nichtsz - Sprachphilosophie Schwaigen - Manfred H. Freude
    Softcover 14,80 €
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    Hinter dem Sprechen liegt Nichtsz - Sprachphilosophie Schwaigen
    Manfred H. Freude
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    Beschreibung
    Hinter dem Sprechen liegt Nichtsz.
    Sprache beginnt mit dem Schweigen, indem sie die Stimme verliert. Indem der Dichter die Dinge beim Namen benennt, hebt er die Sprachlosigkeit der Dinge auf. So gibt es doch das bewegende Unaussprechliche. Sprache ist Gebrauch. Sprache ist der Gebrauch der Sprache, der Sprachgebrauch ist gleichzeitig Sprache, die gebraucht wird. Diese Verwendung von Sprache zum Zeichen von Zeichnen zum Einsatz der Benutzung. Es zeigt sich durch bloße Schilderung, was sich nicht in Worte fassen und aufzeichnen lässt.
    Die Sprachlosigkeit ist der erste Schritt über die Grenze der Verständigung.
    Hinter dem Sprechen …
    Die Frage muss lauten, was, wann, und wo ist sprechen? Das Sprechen ist objektiv. Allerdings was sprechen ist, ist doch ein sehr vager Begriff. Sprechen ist sicher niemals (entgegen dem, dass es Material der Wissenschaft ist) der gesprochene oder der geschriebene Text. Es ist sicher der konsumierte Text. Hinter dem Sprechen steht der Autor und der Text. Es scheint also völlig naiver Unsinn zu sein, hinter dem Sprechen, aus dieser Perspektive sprechen, auf Ebenen der Neurologie und Psychologie des Autors, zu schieben. Das Problem des Lesers ist die Sprache mit der gesprochen wird. Jeder kann sagen, was er will. Als Philosoph kann man nur sagen, was möglich ist zu wissen. Also entgegen der Saussure´schen Verortung im psychischen Bewusstsein der sprechenden Subjekte, ins Bewusstsein der hörenden Objekte. Es fällt uns unsagbar schwer, etwas inhaltlich Neues zu sagen.
    Was wir benötigen, ist eine „moderne Moral der Begriffe“. Beschäftigung mit der Stimme, führt zu einem Beschäftigen mit dem Schweigen. Dieses nicht genug, müssen wir Sprechen und Schweigen zurückstellen, und uns mehr dem Schwaigen zuwenden. Aus dem menschlichen Sprachgebrauch müssen wir eine Ethik der Begriffe entwickeln, da diese selbst keine Sprache besitzen. Man versteht die Dinge nur mit dem Schweigen und sollte auch ihr Schwaigen verstehen. Der Mensch ist nicht dieses sprechende Wesen, vielmehr ist er zuerst ein wesenhaftes Wesen, nur Ding, nur Begriff. Mit der Stimme weisen wir auf das fehlerhafte der Begriffe hin. Aber diese Sprache ist selbst fehlerhaft. Wir sind nicht in der Lage uns konkret auszudrücken. Auf den Stimmen der Menschen basiert die gesamte Polis.

    Buchdetails
    Buch-Shop
    Wissenschaft → Philosophie Sprache: Deutsch

    ISBN: 9783844289169

    Format: DIN A5 hoch

    Seiten: 140

    Altersempfehlung: keine

    Erscheinungsdatum: 23.03.2014

    Schlagworte: Schwaigen, Schweigen, Sprache, Sprachphilosophie, Stille
    Hinter dem Sprechen liegt Nichtsz.
    Sprache beginnt mit dem Schweigen, indem sie die Stimme verliert. Indem der Dichter die Dinge beim Namen benennt, hebt er die Sprachlosigkeit der Dinge auf. So gibt es doch das bewegende Unaussprechliche. Sprache ist Gebrauch. Sprache ist der Gebrauch der Sprache, der Sprachgebrauch ist gleichzeitig Sprache, die gebraucht wird. Diese Verwendung von Sprache zum Zeichen von Zeichnen zum Einsatz der Benutzung. Es zeigt sich durch bloße Schilderung, was sich nicht in Worte fassen und aufzeichnen lässt.
    Die Sprachlosigkeit ist der erste Schritt über die Grenze der Verständigung.
    Hinter dem Sprechen …
    Die Frage muss lauten, was, wann, und wo ist sprechen? Das Sprechen ist objektiv. Allerdings was sprechen ist, ist doch ein sehr vager Begriff. Sprechen ist sicher niemals (entgegen dem, dass es Material der Wissenschaft ist) der gesprochene oder der geschriebene Text. Es ist sicher der konsumierte Text. Hinter dem Sprechen steht der Autor und der Text. Es scheint also völlig naiver Unsinn zu sein, hinter dem Sprechen, aus dieser Perspektive sprechen, auf Ebenen der Neurologie und Psychologie des Autors, zu schieben. Das Problem des Lesers ist die Sprache mit der gesprochen wird. Jeder kann sagen, was er will. Als Philosoph kann man nur sagen, was möglich ist zu wissen. Also entgegen der Saussure´schen Verortung im psychischen Bewusstsein der sprechenden Subjekte, ins Bewusstsein der hörenden Objekte. Es fällt uns unsagbar schwer, etwas inhaltlich Neues zu sagen.
    Was wir benötigen, ist eine „moderne Moral der Begriffe“. Beschäftigung mit der Stimme, führt zu einem Beschäftigen mit dem Schweigen. Dieses nicht genug, müssen wir Sprechen und Schweigen zurückstellen, und uns mehr dem Schwaigen zuwenden. Aus dem menschlichen Sprachgebrauch müssen wir eine Ethik der Begriffe entwickeln, da diese selbst keine Sprache besitzen. Man versteht die Dinge nur mit dem Schweigen und sollte auch ihr Schwaigen verstehen. Der Mensch ist nicht dieses sprechende Wesen, vielmehr ist er zuerst ein wesenhaftes Wesen, nur Ding, nur Begriff. Mit der Stimme weisen wir auf das fehlerhafte der Begriffe hin. Aber diese Sprache ist selbst fehlerhaft. Wir sind nicht in der Lage uns konkret auszudrücken. Auf den Stimmen der Menschen basiert die gesamte Polis.

  • Erfahrung

    Erfahrung
    Es besteht die Ansicht, dass wir nur wahr über unsere Erfahrungen reden können. Das ist richtig. So reden wir. Unsere Erfahrungen sind die bewegten Schatten auf der Höhlenwand und nur diese sind für uns real. Wer die Höhle verlassen hat und die Dinge gesehen hat im Licht, dem sagen wir, er sagt Unsinn und bringen ihn um. So gesehen kommen wir aus diesem Dilemma Unsinn nicht hinaus. Natürlich macht die große Rede, das bedeutende Buch, das ganze Leben, Sinn. Aber nur für den der es annimmt als seinen Sinn. Der Unsinn ist natürlich auch dieser Widerspruch, indem ein Wissenschaftler behauptet, es mache sehr wohl Sinn und ich muss ihm recht geben, denn für ihn kann es schon Sinn machen und für andere einen anderen Sinn. Bei der Sprache haben wir ein immer Werdendes zu denken, welches niemals zum Sein gelangt. Es ist schwierig über die Dinge nachzudenken und noch schwieriger etwas herauszufinden, aber es ist unmöglich, sich für alle verständlich zu machen. Philosophie ist für Wittgenstein eine Aktivität, die jeglichem Überlegen die Eignung abspricht, jenseits von der Erfahrung liegende Sachverhalte, exakt auszusprechen. Wenn jemand spricht von Erfahrung, so muss er davon ausgehen, dass der andere eine andere eine andere Erfahrung hat. Also muss man darüber sprechen. Auch wenn man schweigt, so kann sich keiner sicher sein, dass eine zum Schweigen gebrachte Meinung, nicht doch wahr sein kann. Der Text jedoch verlangt ebenso eine Autorisierung. Es gilt nicht das, was gesagt ist! Es gilt die Autorisierung dessen, was nachträglich vereinbart ist, dass was gesagt werden sollte. Also stimmt die autorisierte Darstellung, selbst wenn sie nicht stimmt. Das Gleiche gilt übrigens in der Kunst, im Gesang, im Theater. Die Gefahr ist einen Schritt zu weit zu gehen. Wenn Sprache die Mitte sein soll zwischen Denken und seien dem, so könnte die Sprache nur hinter dem Sprechen liegen. Ein gutes Beispiel, das Wittgenstein die Sprache mit einem Sprachspiel verbindet. Sokrates sagt: „Parmenides aber ist nach dem Homeros ehrenwert mir und zugleich furchtbar." Platon Theaitetos 183e. So kommt der Parmenides dem Sokrates nach dem Homer. Dem Tragödiendichter, dem der den Mythos weiterschreibt. Der Mythos aber ist das, was nicht ist, dass was nur scheint, dass was kein Sein hat, das was wie in der Höhle an den Wänden sich bewegt die Erfahrung im Schein des Feuers. Und wenn die Philosophie weiter fragt, was ich kann ich wissen, so bleibt die Antwort bestehen: nichts. Metaphysik ist Denken, also Denken rein physisch, hat also mit sprechen man mit dem Gedankenaustausch nicht mit einem anderen nichts zu tun. So schreibt auch Aristoteles in Metaphysik XII 7. 1072 b 18f: „das Denken, das rein für sich selbst ist, ist ein Denken sich was das vortreffliche Liste an und für sich ist selbst ist; und mehr das Denken rein für sich selbst ist, desto mehr ist es das Denken des vortrefflichsten“.
    Die Sprachanalyse beruht auf Kants synthetisch analytischer Erfahrung. Es ist doch also so, dass wenn ich sage, ich hätte dieses oder jenes von Austin oder Heidegger, so könnte es doch auch von Sokrates oder von Platon sein? Ich könnte also die Worte aus der Erfahrung besitzen, genauso wie ich sie von irgendwo aus meinen Gedanken oder Erinnerungen herhole. Also, wenn ich etwas weiß, so ist dieses Wissen, eine Erkenntnis einer, mit einer Erklärung verbundenen richtigen Ausführung. Anders währe diese Erkenntnis nur eine Wahrnehmung.
    Kant betrachtet seine kopernikanische Wende damit, dass wir nicht das Ding an sich beschreiben, wir erkennen in der Vernunft, geistig, während der linguistic turn sprachlich erfolgt, denn die Erfahrung ist sprachlich, so Richard Rorty, und wenn wir ihn zum linguistic turn wörtlich nehmen, so geht es ihm darum, die Sprache zu reformieren oder besser zu verstehen, also die sprachanalytische Wendung zu einer idealeren Sprache oder die normale Sprache zu begreifen, mit anderen Worten: Wir verstehen nichts und das kann auch nicht besser werden. Was heißt dies anderes als: Wir können nicht anders als Sinnloses reden. Wer das bezweifelt, sollte vorsichtig formulieren, er befindet sich auf sehr dünnem Eis. Der kluge Redner oder Schriftsteller beginnt auch seine Texte so, dass er seine Worte entsprechend seiner Erfahrung mit dem Publikum anpasst. Wir kennen dies auch bei unserer Bezeichnung von Schmerzen, dass es dem anderen möglich sein wird, aus unseren Worten herzuleiten, wie weit wir Schmerzen haben. Dass ein Text unterschiedlich verstanden werden kann, liegt wohl daran, dass Menschen Unterschiede in ihren bisherigen Erfahrungen und persönlichen Hintergründen haben. Diese Erfahrung beeinflusst das Denken und hiermit auch die Auffassung der Bedeutung von Begriffen. Diese Theorie steht ein für eine Klarstellung der Bedeutung von Werten. Denn die Bedeutung scheint mir für die Menschen wichtiger zu sein als die Worte, die gesprochen werden. Wie das Sein im Sinne Heideggers ist es nicht in den Dingen uns nicht in den Worten, sondern vielmehr wohnt es in den Menschen. Dass man eine empirische Erfahrung von etwas hat, allerdings sprachliche Probleme. Augustinus äußerte sich einmal über die Zeit: "Was also ist die Zeit? Wenn niemand mich danach fragt, weiß ich es; wenn ich gefragt werde und es erklären will, weiß ich es nicht. "Hier zeigt sich also, dass das genauer erklären von vermeintlich klaren Gedanken schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist.
    Sprache und Text, ob sie vorschnell oder bedacht sind, ist immer ein Versuch sich am bereits erlebten in einer Erfahrung zu erinnern und gleichzeitig eine Korrektur herbeizuführen. Eine Behauptung, so wie eine Theorie, sind philosophisch einer theoretischen Prüfung zu unterziehen durch Negation und somit einer Prüfung auf einen Widerspruch.
    Das Wichtigste zu meiner Theorie: Wie kann ich dazu kommen, dass man aus fehlendem Sinn, (also ohne Sinn) oder aus dem Nichts Objektivität einer Erkenntnis finden kann? Dies scheint mir doch die wichtigste Frage der Philosophie zu sein. Hierzu kann ich nur ganz zitieren dessen Erkenntnis in seiner Kritik der reinen Vernunft (Subjekte selbst als objektiv zu begründen) so schreibt er: "mithin ihm (dem reinen Verstand selbst) in subjektiver Beziehung zu betrachten". Und als Hauptzweck seiner Kritik der Vernunft nennt er: "Was und wie viel kann Verstand und Vernunft, frei von aller Erfahrung, erkennen, und nicht, wie ist das Vermögen zu denken selbst möglich?" Also diese Frage, wenn man nichts weiß, wie kann man dann etwas wissen? Wir müssen wieder lernen so zu reden, wie wir es tun und Kritik an dieser Rede verfolgen. Regeln wie Sprache zu führen, kann nur dazu dienen, zu neuen Beurteilungen zu kommen. Neue Erfahrungen zu gewinnen. Unser erkennende Bewusstsein ist reine Erfahrung, ist NICHTSZ. Mit dem Erkennen muss man sich bewusst sein. Der Urgrund unseres Bewusstseins ist unsere reine Erfahrung. Wenn wir als Wissenschaftler behaupten wir können nur von seriösen, logischen, glaubhaften, von Tatsachen sprechen, dies beweisen uns gerade jene Wissenschaftler, die zu Recht versuchen, diese Theorien ihrer Vorgänger, humorvoll ad absurdum zu führen. Dass es diesen gelingt mit dem Hinweis auf den Verstoß von Gelingensbedingungen, beweist nur, dass sie auf ihre Erfahrungen nicht verzichten können. Dies heißt jedoch auch, dass ihre (sowohl die Theorien ihrer Vorgänger) alleine ohne jede Bedeutung sind. Die Bedeutung dieser diesen Theorien hinzufügen sind stets Bedeutungen ihrer Erfahrungen. Ihre Aussagen und Theorien müssen nachträglich interpretiert und sogar autorisiert werden. Was wiederum bedeutet das man ohne Erfahrungen hierbei nicht auskommt. Also bei jeder Aussage können wir lediglich auf die Erfahrung zurückgreifen. Ohne dieses hat ein Satz oder ein Text keinen Wert. Wir können also ebenso gut gegen eine Wand reden. Dies gilt ebenso für besondere Ereignisse wie Schiffstaufe oder Eheschließung. Was bedeutet schon eine Schiffstaufe oder Eheschließung, wenn wir nicht auf Erfahrungen zurückgreifen, die den Worten die wir dabei aussprechen erst Sinn verleihen.

    © Manfred H. Freude

  • Kultur

    Konzessionen und Geschenke
    sind eine Speise, die den Appetit reizen.

    Otto von Bismarck

  • Kultur

    Beim Überflüssigen beginnt die Kultur

    Michael Kobler

  • Arbeit

    Wer nicht arbeiten will,
    der sollte wenigstens andere in Ruhe lassen.

    Ernst R. Hauschka

  • Arbeit

    Das Elend ist,
    daß man den ganzen Tag mit Arbeit vertrödelt.

    Norddeutscher Volksmund

  • Arbeit

    Faulheit ist die Furcht
    vor bevorstehender Arbeit
    Cicero

  • Arbeit

    Für die Mehrheit der Menschen
    ist die Arbeit die einzige Zerstreuung, die sie
    auf Dauer aushalten können
    Dennis Gabor

  • Arbeit

    Die Arbeit, dieser Fluch, womit Gott
    das menschliche Geschlecht segnete, gibt uns wahres und dauerhaftes Vergnügen
    Justus Möser

  • Deutsche Gegenwartsliteratur

    „Deutschen Gegenwartsliteratur“, bestimmt vage eine Generation von Autoren zwischen 30 und 40 Jahren, die allenfalls nach ein, zwei Werken einen Zugriff auf die „Gegenwart“ haben. Es sind die gleichen jungen Mädchen, die sich für Pferde und reiten interessieren und die plötzlich nach der Pubertät ihre Liebe für den Schlager finden. „Deutsch“ heißt in Verlagen Deutschlands, und eigentlich: in größeren Verlagen Deutschlands Veröffentlichtes. Kleinverlage oder Autoren anderer Altersklassen und anderer Länder deutscher Sprache sind hiervon ausgeschlossen.
    Da ich ohnehin nicht zur Gegenwartsliteratur zähle, rechne ich mich zu den deutschen Klassikern die erst lebten ehe sie schrieben, statt mit gymnasialen Halbwissen die Welt zu erklären, ohne zu wissen, das es diese gar nicht gibt..
    Ich weiß nicht, wo ich meinen Migrationshintergrund hernehmen soll, wahrscheinlich aus der Bildungsferne meiner Umgebung die mir immer ferner, fremd wurde. Da ich im Süden einer Stadt groß geworden bin, habe ich nie die nördliche Kälte der Zuwanderung kennengelernt.

  • Man muss keine Bücher lesen!

    Man muss keine Bücher lesen
    Dazu hat man keine Zeit zu haben

    Den Man muss Lyrik, einzelne Verse aus Homer, Ayschilos, Euripides, Shakespeares, Goethe, Platon Aristoteles und anderen Dichtern und Philosophen lesen.
    Hier kann man auch bei Spaziergängen und vor dem Schlafengehen oder beim Aufwachen darüber nachdenken. Aber was soll denn das lesen von langen, immer dicker werdenden Büchern? Wer Romane liest verspielt seine Zeit.

    Josef Brodsky meint: die Parlamente würden anders aussehen, wenn morgens der Parlamentspräsident ein Gedicht vorlesen würde.

    Leute die anscheinend selten Zeit haben, schwärmen großspurig, dass Sie wieder ein neues Buch lesen, welches über 1000 Seiten hat.

    Das geistige Gewicht eines guten Lyrikbuches wiegt viel mehr als einer dieser dicken Romane.

    Gottfried Benn 8.3.1954: Ich bin der Meinung, dass es überhaupt nur Lyrik gibt. Einen Roman kann doch kein Mensch mehr lesen, diese psychologischen Verwicklungen, die es gar nicht mehr gibt und Liebesangelegenheiten und Eheangelegenheiten. Das ist doch wirklich der letzte Unfug geworden. Das hat sich schon rumgesprochen übrigens. Und auf dem Theater ist es doch auch immer bloß dasselbe, was sich da abspielt. Es gibt als wirkliche Kunst in der Literatur nur die Lyrik. Das sage nicht etwa nur ich, das sagt Eliot ebenso. Und das ist ja auch seit den französischen, den großen Lyrikern des 19. Jahrhunderts ganz einwandfrei, dass der eigentliche moderne Mensch in der Lyrik nur zu Worte kommt.

    Diese langen Romane kann man doch gar nicht mehr lesen
    Romane sind, im Vergleich zur Lyrik, genauso spannend wie Witze, die erklärt werden..

    Die langen Texte in Büchern haben doch gar keinen Sinn. Sinn muss man erst selbst schaffen durch Interpretationen. Hier mag vielleicht die eine oder andere Diskussion sinnvoll sein. Aber was soll das Ganze?

  • Was ist, Nerd?

    Was ist Nerd / weißt Du was ist / was wird / was sein wird ehe es uns tangiert Nerd / weißt Du was ich tragen soll / nicht Deinen Laptop ich denke an Kleidung Outfit äh was zum Anziehen eben / weißt Du, wie es draußen ist, ob es kalt ist oder warm oder vielleicht ob ich mal ohne eine Brille rausgehen soll oder nur sitzen und einfach die E-Mails und Facebook und Twitter sich selbst füllen lasse, bis die Server platzen, /, wenn das geht, ohne eine Nachricht zu lesen und die NSA würde verrückt, Wer mir alles was schreibt und da wäre ja niemand / und wo der wohl wäre und dabei sitze ich daneben und sehe nur auf den Bildschirm und stelle mir vor es wäre die Welt und darin alles, was der Fall ist und mich aber interessiert kein Fall ich schweige dazu, und wenn mich jemand fragt, was das denn soll dem antworte ich einfach ich lasse denken und was die Frage soll und dann fühle ich mich wie Supermann und ziehe mich um in mein Supermannkostüm / was meinst Du Nerd als was wirst Du Dich verkleiden wenn wir alle eine andere Identität annehmen und uns irgendwo treffen beim Orion.

    © Manfred H. Freude
    24.01.2014

  • title-17071970

    Literatur heute – Uniform oder Massenware?
    Dass was uns heute modisch interessiert, und noch interessieren kann, ist Konfektion. Wir tragen nach Hause, was uns die Mode vorgibt. |: Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt; alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt.: Die Mode teilt streng in Uniform und Massenware. Dort teilen wir unsere Kleider, unser Sprechen, unsere Bücher, unsere Gedichte. Wir lesen nicht das, was uns gefällt. Wir lesen was die anderen lesen, was man liest, was Mode ist. Damit man mitreden kann. Wir lesen auch was wir verstehen können, ohne große Probleme. Schriftsteller versuchen ihre Sprache derart zu verändern, dass sie einen elitären Kreis bedienen. Das moderne Gedicht kommt mit Weste oder Schal daher. Nein, verstanden will man wirklich nicht werden. Das gehört nicht zum Stil. Man hört in der Literatur immer wieder von Bestsellern, die wie in der Popmusik daherkommen: Da, da, da, du bist hier und ich bin da. Das sind eingängige Texte für den allgemeinen Geschmack. Die Verkaufszahlen steigen und es wird immer etwas mehr produziert, damit noch genügend übrig bleibt für die Wühltische. Da hat es der kleine Buchhändler schon schwer, auch wenn er die Bücher gerne in die vorderste Reihe legt. Wenn er nach dem Inhalt gefragt wird und antworten muss: Du bist hier und ich bin da. Aber er lädt zur Lesung auch lieber den Sternekoch mit schönem gern gekauftem Bildband zur Lesung, statt den ortsansässigen Lyriker. Deine Zauber binden wieder. So mancher Band hat seinen Zauber, von dem sich die Käufer magisch angezogen fühlen. Um mit der Mode zu sprechen. Da ist dem Buchhändler das Hemd doch näher als das Kleid. Die Mode hat´s also doch geteilt, davon kann sich niemand freisprechen. Man trägt in feinem Notizbuch so interessante Autoren. Aber wer will schon sein Regal füllen mit Autoren, die noch niemals einen Preis gewonnen haben. Da hat eben noch kein großer Verlag nachgeholfen, und darauf kommt es doch schließlich an. Haben sie schon gehört, Frau Müller bekam einen noblen Preis. Da müssen wir schnell nachordnen, sonst ist die zweite Auflage auch schon fort. Noch etwas Feuchtgebiet und Axolotl beiordnen, schon ist die Kassentheke dekoriert. Aber wo weilt denn der sanfte Flügel? Dieses Thema wird doch im engsten Freundeskreis diskutiert. Das kann man sich nicht leisten. Der Flügel scheint gebrochen. Die großen Buchhandlungen tun sich damit schwer. Sie benötigen die großen Umsätze. Außerdem besteht Abnahmezwang. Die kleinen Buchhandlungen tun sich mit dem Sanften schwer. Sie haben schon schwer genug an Fehlgriffen wie Memoiren von ehemaligen Kanzlern und Außenministern zu tun, die anscheinend nun wissen, wie Politik und Wirtschaft funktionieren. Vielleicht sollte man die mal fragen. Die wissen sicher, wie man ein Geschäft führt, welches Buch man liest und welche Einkaufspolitik, welche Verkaufsstrategie für unseren Kulturkreis richtig ist. Schließlich haben sie ja auch unsere Bildung und unser Schulwesen auf Vordermann gebracht. Also seid umschlungen Millionen. Man weiß nicht ob Schiller nun Paginas oder Banknoten meinte?

    Aus dem Buch Meindichten von Manfred H. Freude epubli Verlag

  • Schreiben und Reden

    Schreiben und Reden haben insofern mit Liebe zu tun, als hierbei etwas erzeugt oder gezeugt wird. Diese Schöpfung ist sowohl verknüpft als auch fremd. Diesem wiederum nahe zu kommen braucht es Interesse als einem Dazwischensein sowie der Interpretation. Wer davon ausgeht, dass alles Nichtsz ist oder ohne einen Sinn, wird nicht enttäuscht. Wer von Ohnsinn ausgeht, wird sich nicht streiten. Was man sich wünscht, ist ohne Sinn. Der kategorische Imperativ ist auch der, so zu sprechen und zu schreiben, dass man zugleich wollen kann, dass im Sprechen und Schreiben ein Sinn enthalten wäre. Wir schreiben und reden, indem wir Einzeldinge erklären, und bezeichnen, die den gleichen Namen tragen. Sie tragen einen allgemeinen Sinn und metaphysische Realität. Wer alleine weiß und viel redet ist ein Schwätzer, wer aber die Form wahrt, auch bei weniger Inhalt ist ein Schriftsteller, wer aber die Mitte behält, ist ein Großer.
    Man muss im Dialog fortfahren. Hierzu braucht man Partner, Dialogpartner. Der Dialog geht nicht beiderseits, er geht vorwärts. Wenn die Entwicklung des Jahres beendet ist, legt sich Schnee über die Welt. Eine Dialogpause. Aber nach dem Schnee, mit dem Frühling beginnt nicht die Welt von vorne, sagen wir in einem Wiederholen, in einem Regress. Vielmehr beginnt die Welt neu. Es ist immer ein Neuanfang. So beginnt auch das Sprechen. Es ist immer ein Neubeginn. Was erfährt der Leser beim Lesen eines Textes? Was erfährt der Sprecher beim Vortragen eines Textes? Hermeneutisches viel, aber bei Hermeneutischen, wie bei allem Wissenschaftlichen verschwindet die Interpretation im Text. Darum bleibt nichts außer dem Text. Aber etwas ist zu erkennen, wie im ersten Augenblick.

  • Adams Welt

    Adam
    Und plötzlich tritt aus dem Dickicht Adam hervor. Dass Darwin dies nicht mit ansehen konnte, ein Fehler der Evolution. Seine Mutter winkte auf die Lichtung. Sein Vater saß bei den anderen Affen gegen einen Baum gelehnt und schlief. Die Schöpfung hat hier begonnen. Nicht mit dem Urknall. Das war nur eine Metapher, die man sich unter den Affen zeigte und von dieser die heutigen Affen nicht mehr lassen können. Das er hierzu noch Eva traf, ist reiner Zufall. Er traf sie beim proben des aufrechten Gangs. Dies ist übrigens auch heute noch ein untrügliches Merkmal der Spezies Mensch möglichst aufrecht zu gehen. Statt der üblichen Blätter gab es nun Rippchen.
    © MHF

  • Eintrittspreis für Kleinkunst

    Der Eintrittspreis für Kleinkunst scheint einfach viel zu hoch. Ich beteilige mich selbst an kulturellen Aktionen, habe allerdings für das Konsumieren meine Probleme, auch im Hinblick auf Adornos Verdikt, ist das alles Häppchen und Firlefanz. Da schreibe und lese ich absolute Lyrik. Umsonst, aber nicht umsonst, kostenlos, aber nicht umsonst. Wenn man für der artige Gewerbekunstmäßiges diesen Eintritt verlangt und bei den hohen Eintrittspreisen beim Komödienstadel lächelt, hatte man doch den Unterschied zwischen Kunst und Kultur entweder begriffen oder verwechselt? Wir befinden uns bei der Kultur, auch wenn wir im Theater die Dreigroschenoper (übrigens auch nicht für drei Groschen) ansehen oder AIDA im Freilufttheater, meinetwegen in Verona Ansehen, ist das alles Kultur und keine Kunst. Und wozu diese Kultur? Nur die gelangweilte, halbintellektuelle Bevölkerung zu amüsieren? Warum schreibst du nicht was lustiges, oder was man versteht, fragte man mich. Ich bin eben kein Krankenhausclown und für die mangelnde Intelligenz der Menge trage ich ebenfalls keine Verantwortung. Andererseits freue ich mich, das Kultur ein solches Geschäft ist (wie im Übrigen was viele für Kunst halten) wenn Comedy ganze Stadien füllen kann. Auch die Sudelköche kamen aus der Provinz und machten sie zur Weltkultur. Kultur und Kunst zu trennen obliegt jedem Einzelnen und ist nicht über Menge noch Eintrittspreise, noch Kritiken nachvollziehbar. Wie man auch Unterhaltung und Geschmack klären kann und auch lernen. In totalitären und anderen Systemen wird aber auch Kunst gelehrt. Fazit aber ist, dass sie nur ganz wenigen von Produzenten und Konsumenten zugänglich ist. Elitär bleibt. Darum scheint mir der Eintrittspreis zu hoch und der Unterhaltungswert zu gering.

  • Freude des Bösen

    Weniger Gleichheit
    Formen, Formen der Gedanken, Formen der Sprache, soziale Plastik leben formen gestalten Plastik evolutionärer Prozess.
    Weniger Freude
    Unsere ganzen Freuden und alle Versprechungen. Nein, wir leben nicht zum Arbeiten, wir arbeiten zum Leben. Welcher Unsinn. Wir arbeiten immer! Alle! Wir arbeiten und arbeiten, arbeiten an unserer Freiheit. Unsere Freiheit heißt Arbeit. Und ohne Arbeit benötigen wir alle Freiheit, eine Arbeit zu erarbeiten. Die Mühle, in der wir uns ständig drehen, heißt: weniger Freude. Und diese wenige Freude erreichen wir nur ohne Geld. Alles Geld das wir uns erarbeiten um uns damit Freude zu erkaufen zerfließt in eine Erlebniswelt die nur zur Existenz anderer aufgebaut wurde, nicht zu unserem Vergnügen.
    Mehr Unwissenheit
    Warum reicht uns nicht das Lesen von Büchern, warum wollen wir sie gleich besitzen, sammeln, einreihen in unser Eigentum.
    Reicht es uns nicht zu lesen?
    Texte sind auch im Internet zu beziehen.
    Warum sind Bücher nicht Kulturgut und völlig kostenlos zu erhalten?
    Müssen wir für unser Wissen soviel bezahlen?
    Ist das Wissen aus dem Internet schneller und problemloser greifbar als das Buch aus dem Regal.
    Warum sind die Bibliotheken nicht im Internet verfügbar?
    Was wollen wir noch wissen?
    Ist uns die Pisa-Studie nicht der Beweis das wir uns auf richtigem, dem besten Wege befinden. Was wollen wir noch wissen? Alles, wollen wir wirklich alle Dummheiten wissen. Wissen, dass ich nichts weiß, dieser weise Spruch des Sokrates ist der Gipfel aller erreichbarer Erkenntnis.
    Was alles haben wir unserem Wissen zu verdanken und wie weit sind wir mit unserem Wissen gekommen. Was haben wir erreicht mit unseren Intellektuellen, ihrem intellektuellen Wissen.

    Softcover | DIN A4 hoch | 168 Seiten s/w
    Deutsch | Altersempfehlung: ab 18 Jahren | Erscheinungsdatum: 09.11.2011
    Schlagworte:
    Freude, Böse, Angst, Hass, Zorn, Schuld

    http://www.epubli.de/shop/buch/Freude-des-B%C3%B6sen-Manfred-H-Freude/11424#beschreibung

    vorab lesen http://www.epubli.de/preview/publication/11424

  • Die Bekehrenden Worte

    Die Bekehrenden Worte von Manfred H. Freude
    Alles Dunkele, Finstere, Bedrückende, diese dir Zugeredete, Zuredenden. Alles Böse, das Entgegenkommt, Auf-einen- zukommt, unabwendbar, unabweisbar. Beschwatzend, diese Worte, einem Schwätzen, ohne Ernst, lauter Geräusche. Reden dir Dunkles zu. Dir in der Höhle, im fensterlosen Raum, bezeichnet dir die Wand mit Unworten. Menetekel in den Häusern der Ausgräber. Derer die graben, wo nichts zu finden ist, die aber immer wieder finden, die ein -, die „Das Feuer“ finden, mit dem sie brandschatzen; Buschfeuer legen. Diese „leuchtende Nachangst“ derer die beschwatzend verharmlosen, es ist doch Nichts, es brennt doch nicht. Leuchtend, weil groß. Nachangst, weil ihr „Geschwätz“ nicht beruhigt, es beängstigt mehr. Denn „hier hängt Dein, ins Glockenseil eingeflochtener Name mit herein.“ Der Name ist unauslöschlich ins Glockenseil eingeflochten. Welche Glocke? Wer wird sie ziehen? Hängt herein, hängt hier, an Ort und Stelle. Wiederholt die Nachangst. Die unauslöschliche Angst, vor dem Danach, nach „Nach“. Hängt diese Angst herein, „zwischen zwei Löschzügen“, die Beide dort stehen und nicht vermögen das Feuer zu löschen. Beide, von beiden Seiten. Von Seiten der „Beschwatzenden Finsternisse und der leuchtenden Nachangst“ dazwischen die Brände im Ausgräberhaus, mit dem Glockenseil dazwischen. Daraufhin deutet diese „Rebzeile“ die stehengebliebene. Eine Zeile, alles bedeutend. Herkunft, Ursprung, Stamm, Wortstamm, eben Rebenstamm, Rebenzeile. „schlürft“ einen Pappbecher Leben. Trinkt nicht, schlürft (ein Leeres, ein Letztes) von wem gebraut? Man weiß nicht, aber man weiß woraus. Nicht aus einem Glas, nein, einem einfachen Papierbecher, so etwas Einfaches und Wertvolles, das Leben heißt.

    | © Manfred H. Freude, 18.05.2009 Nr. 33

    The words of penitence from Manfred H. Freude
    All dark, dark, depressing, you talked to them, coaxing. All evil, which meets, at-a-play, inevitable, unavoidable. Wheedling, these words, a chattering, without seriousness, loud noises. Talk to you too dark. You in the cave, in the windowless room, called the wall with your word not. Writing on the wall in the houses of the excavator. Those who dig where nothing is found, however, find time and again to find a place - the "Fire", which they pillage; wildfire. This "shining Night terror" which play down the wheedling, but there is nothing, it does not burn. Vivid, because great. Night terror, because their "chatter" do not worry, there are more alarmed. Because "this is yours, entwined in the name of Rope in with." The name is indelibly woven into the Rope. What bell? Who will take them? Hang in, hangs here on the spot. Repeats the Night terror. The indelible fear, of before then, "after". Depends come in this fear, "between two fighting moves," which both stand there and not able to extinguish the fire. Both of the two sides. On the part of "wheedling darkness and the light-emitting Night terror" in between the fires in Ausgräberhaus, interspersed with the bell rope. Then interprets these "rows of vines," the left standing. One line, all significant. Provenance, origin, root, root, root just vine, vine row. "Sip" a paper cup of life. Do not drink, drinks (one empty, brewed one last), by whom? We do not know, but one knows whence. Is not from a glass, no, a simple paper cup, something as simple and valuable, life.
    | © Manfred H. Freude, 18.05.2009 No 33

  • Lügen alle immer?

    Alle Menschen lügen immer, und das Sprechen ist eine Lüge weil es auch die Wahrheit (Blut, Geist) verschweigt. Die Lüge der meisten ist die Lüge als Methode, sie lügen meist unbewusst und dies ist wohl die schlimmste Lüge, da es so ist, wenn man weiß dass man lügt, kann man seine Lüge ändern.

    Leopold Sacher-Masoch/ Don Juan von Kolomea:
    Überhaupt, mein Bester, haben Sie schon bemerkt, wie eigentlich jeder Mensch ein Lügner ist? Nur gibt es zwei Arten, und danach kann man die Menschen einteilen, in solche, welche andere belügen, das sind die materiellen Menschen, von denen man so in den Büchern liest, und dann die Idealisten, wie die Deutschen sie nennen - die sich selbst belügen.

    Lüge.
    Meine Lügen gehören mir nicht alleine. Weiß, ich nicht, dass ich lüge. Nie waren meine Lügen, meine Lügen. Glaube mir nicht. Dies ist keine Lüge. Denn ich lüge immer. Was eine Lüge ist von meinem Verschwinden, trat hinter unserer Wahrheit hervor. Dies nur einmal erwähnt, als eine Lüge. Müssen wir uns nur unserer gespaltenen Zungen, sicher sein. Lügen – bedeutet weniger. Wozu, Schweigen? Erzähle mir Liebe: Belüge mich jetzt. Zähle mich zu Deinen Lügen. Töte mich. Damit ich glaube an Deine Leere: Lügen. Belüge mich jetzt: Erzähle mir Liebe. Töte mich. Zähle mich zu Deinen Lügen. Lügen. Damit ich glaube an Deine Leere.
    Dunkle, abgrundtiefe Gedichte voller Schweigen. Einsamen des Einsamen, immer auf Suche nach Letztem. Sprachspiele, intellektueller und tiefer Gedanken. Wirken mit Verschweigen.

  • Neofeudalismus

    Neofeudalismus als Erbschaft der Demokratie
    Wir leben nun im Neofeudalismus. Alles was wir sind, sind wir durch den Staat und der Staat sind wir. (Feudalismus (von lateinisch feudum ‚Lehen‘ Lehnswesen) Dieses Land ist Eigentum des Grundherrn. Die Bauern befinden sich im Zustand der Hörigkeit, sie sind also persönlich abhängig vom Grundherrn und unfrei.) Unser Besitz ist uns nur zum Teil gegeben als unser Eigentum. Was wir sind und haben gehört dem Staat und der Staat sind wir, der Rest gehört der Bank. Wir sind so frei, nach dem Motto, dann könnt ihr ja gehen. Das bedeutet: Sie sind an die Scholle (das zu bestellende Land) gebunden (glebae adscripti) und haben nicht das Recht, es zu verlassen. Wer will kann auswandern und zurückkommen. Aber nicht Beides, einen Fuß im Land, den anderen im Ausland. Wer geht entzieht sich der Rechtsprechung. Nur wer bleibt, das bedeutet: Sie sind der Rechtsprechung ihres Herrn unterworfen. Und das heißt auch: Sie schulden den Grundherren Abgaben, sowohl in Form von Arbeitsleistungen (Fron) auf dem direkt vom Grundherren bestellten Land, als auch in Form von Naturalabgaben, die aus demjenigen Stück Land aufgebracht werden müssen, das sie selbst bewirtschaften (Zehnt). Die Frondienste oder die Naturalabgaben können im Verlauf der Entwicklung auch durch Geldabgaben abgelöst werden. Der Neofeudalismus bedeutet, das Arbeit besteuert wird, nicht wie man glaubt, belohnt. Entweder man bezieht soziales des Staates, oder man gehört zu den Soldaten des Staates, die alle Forderungen eintreiben und dafür belohnt werden bis zum Tod. Das Eigentum des Grundherrn ist auch nur bedingt, denn er hat es als Lehen von einem höhergestellten Adligen erhalten, dem er dafür Kriegsdienste schuldet. Er ist sein Vasall. Dies bedeutet, der Staat hat selbst das Geld nur geliehen, von den Banken, er ist nur der Vasall der Banken. So schreibt schon Jürgen Habermas: Die Konkurrenz der organisierten Privatinteressen gegenüber dem Neomerkantilismus einer interventionistischen Verwaltung [führen] zu einer Refeudalisierung der Gesellschaft, weil mit der Verschränkung und privatem Bereich nicht nur politische Instanzen gewisse Funktionen in der Sphäre des Warenverkehrs und der gesellschaftlichen Arbeit, sondern auch umgekehrt gesellschaftliche Mächte politische Funktionen übernehmen. Können wir noch durch unserer Hände Arbeit Geld verdienen? Wohl kaum. Sollte dies einer behaupten, so müsste man einmal seine Privaträume und Computer durchsuchen. Auch mit geistiger Arbeit tut man sich schwer. Dieses ewige Gegenüberstehen der Chancenungleichheiten ist einfach nicht mehr zu durchbrechen, weder mit diktatorischen, noch mit demokratischen Mitteln. Wir sind alle gleich, wir sind alle der Staat, wir leben in der besten aller Gesellschaften. Dies sind die Scheinparolen der bezahlten Staatsdiener, die nur dazu dienen, Frieden zu halten zwischen Armen wie Anschaffenden und den untergetauchten stillen Vermögenden.

    © Manfred H. Freude

  • Gallebitterer Honig der Wahlen

    Gallebitterer Honig der Wahlen

    Gallebitterer Honig der Wahlen
    wählen gelb wählen grün wählen schwarz wählen rot
    Armes gebeuteltes Deutschland
    Lemminge laufen zu den Urnen
    Arbeitssklaven in BMW-Mercedes
    der alte Aufbau ist vorbei

    Gallebitterer Honig der Wahlen
    wählen gelb wählen grün wählen schwarz wählen rot
    Schornsteine rauchen nicht mehr
    Geschäfte verfallen zu Ruinen
    die trockenen Felder warten auf den Fluss der Subventionen
    die Suppe werden Neue auslöffeln

    Gallebitterer Honig der Wahlen
    wählen gelb wählen grün wählen schwarz wählen rot
    Manager tanken stets Super bleifrei
    in der gläsernen Kuppel des Reichstags stinkts
    bittere Dosen werden geschluckt
    Heilkünstler und Drogenhändler sind kuriert

    Gallebitterer Honig der Wahlen
    wählen gelb wählen grün wählen schwarz wählen rot
    landauf und landab geht der Feierabend
    die Hühner werden wieder freigelassen
    und die künstlichen Sonnen abgestellt
    Das Land zieht sich in die Naturschutzgebiete zurück

    ****** Autoreninfo *******
    Manfred H. Freude in Aachen
    Aachen, 2004-02-04

    Escapistenlyrik, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle

    © 2004 MANFRED H. FREUDE

  • Gesang einer Nachtigall und Todeszug Buichempfehlungen

    Todeszug_Front_Nachtigall_2b

  • Eine sensationelle Entdeckung. Thomas Bernhard Brief

    Eine sensationelle Entdeckung.
    Umstände und Folgen einer literarischen Auszeichnung.
    Ein Brief vom Jänner 1989
    Thomas Bernhard
    Es ist, lassen Sie mich dies beschreiben, doch einfach alles eine Komödie. Verstehen Sie? Das ganze Leben ist doch ein Schmarrn, eine Farce. Du kommst zur Welt. Da reißen sie dich aus dem Leib. Da fragt keiner, willst du, oder hast noch etwas Lust zu schwimmen, drinnen im Fruchtwasser. Aber du schreist, wie ein Stier und dabei bleibt´s. Ich hab noch keinen gehört, der gefragt wurde. Nur plärren, das kannst du schon. Und dann bist du wieder bei der Mutter. Sie hängen dich an die Zitzen wie eine Kuh. Ist doch so. Bis du stirbst, dann hängen sie dich an den Tropf. Weil du nicht mehr saugen kannst. Das ist doch alles Theater. Von der Komödie bis zur Tragödie. Alles ist drin. Von der Komödie in die Tragödie umkippend und wieder zurück. Das ist doch wie bei den Bauern. Der fährt mit seinem Pferd auf den Acker und dann hin, und wenn er ans Ende und kommt, dann, dann dreht er wieder, und wieder zurück und immer so weiter. Den ganzen Tag. Bis es dunkel wird. Hin und kehrt. Das ist doch immer das Leben. Hin und wieder kehrt. So geht es Tag für Tag. Da kommt man nicht aus. Dann schlägt der Bauer sein Pferd, und wenn er nach Hause kommt, seine Magd und dann wieder seine Frau. Immer so rum. Immer im Kreis. Er kann nicht anders, weil er da drin ist. Und so schlägt auch sein Herz. Aufm Acker und zu Hause und dann hörts auf. Dann schlägts nimmer. Wenn er Glück hat, kommt er an den Punkt, da geht’s nicht mehr weiter, da ist die Grenze. Aber wo die Grenze ist, da geht’s auch drüben weiter. Oder man dreht einfach um und wieder zurück. Wenn er schreit: Mein Gott warum hast Du mich verlassen, weil nichts wächst oder alles dörrt. Dann schaut er zum Himmel. Aber warum zum Himmel? Er schaut von sich weg. Denn wenn er runterschaut, schaut er ja an sich selbst runter. Darum will er auch auf Händen gehen, damit er den Himmel unter sich hat und dann schaut er rauf, in den Dreck. Das ist der Mensch. Ganz einfach. Ganz einfach gestrickt. Unkompliziert. Nicht wie alle versuchen, zu machen oder reinzureden. Im Grunde blöd. Schlau geboren, und wenn er älter wir, der Mensch, wird, er immer blöder, bis er am Ende ganz deppert ist. Sie kennen das ja. Dann kommt ein Doktor und der freut sich über die Depperten. Denn wenn einer klug ist, der braucht nicht zum Doktor, höchstens wenn ein Bein oder ein Arm gebrochen ist. Der Mensch ist immer alleine. Mit sich als Femden, dort begegnet er sich als ein Fremder. Dass er denkt was er sagt, und sagt was er denkt, steht logisch im Widerspruch. Daher sind Lug und Betrug selbstverständlicher als Offenheit und Wahrheit. Wer mit der Zunge redet, ist doch unheimlich, ist verrückt. Wer normal redet, scheint ebenfalls krank zu sein. Manchmal reden alle von Gott und ich werde nervös, weil ich mir darunter niemanden vorstellen kann. Einen Vater, einen Sohn oder irgendeinen Geist? Einmal hat es geklingelt an der Haustür, und da stand in der Tür ein alter Mann und der faselte irgendwas von Wagen kaputt und stehen geblieben, und er fragte nach einer Rohrzange. Aber ich hatte ihn weggeschickt, ich hätte keine Rohrzange und in der Nacht habe ich kein Auge zugetan und immer wieder dachte ich, es war irgendeine Gottheit. Der ist überall, und dann klopft er an, wenn Du gerade keine Zeit hast, weil Du beim Glas Rotwein sitzt oder so. Am anderen Tag bin ich dann zur Kirchen hin und hab eine Kerze angezündet. Ich weiß nicht, ob da Gott war oder Christus oder Maria oder irgendein Heiliger Märtyrer? Irgendwer wird ihm schon Antwort gegeben haben, denn ich hab den alten Mann nie mehr gesehen. Man kann Leute treffen, an der Tür oder auf einem Bahnsteig, aber man sollte sie immer an der richtigen Stelle treffen. Merke dir nur gut wo ihr Herz sitzt. Nur keine Spuren hinterlassen, hörst Du?
    © Manfred H. Freude

  • Gesang einer Nachtigall und Todeszug Buichempfehlungen

    BUCHEMPFEHLUNG
    Gerne mache ich aufmerksam auf die Bücher zum Thema Widerstand, KZ, und Amnestie:
    TODESZUG - Ravensbrück Hin und Zurück

    Autor: Manfred H. Freude (Herausgeber)
    Kategorie: Sach- & Fachliteratur → Politik & Geschichte
    Softcover | DIN A5 hoch | 96 Seiten s/w | ISBN: 9783844238129
    Deutsch | Schlagworte: KZ Ravensbrück, Widerstand, II. Weltkrieg, Judenverfolgung, Deportation
    Preis: 10,95 €

    Ausführliche Beschreibung:
    Anna Maria Hubertina Aretz, geb. 22.08.1893 in Horbach, Wohnort: Berlaar, Beruf: Krankenschwester verhaftet: 05.02.43, Gefängnis: Anvers Einlieferungsstelle: Gestapo, Schutzhaft, registriert im KL Ravensbrück am 19.6.1944, Häftl.-Nr. 42616, politisch
    überstellt am 7.8.44 nach Beendorf-Bartensleben
    (Außenlager des KL Neuengamme), Häftl.-Nr. 6149
    befreit durch das Schwedische Rote Kreuz, Ankunft in Schweden am 03.05.1945, Verlegungszielort: Tennisstadion Malmö

    Gesang einer Nachtigall –
    Autobiografische Erinnerung KZ Ravensbrück KZ Neuengamme

    Manfred H. Freude (Herausgeber)
    Kategorie: Sach- & Fachliteratur → Politik & Geschichte
    Hardcover | DIN A5 hoch | 224 Seiten s/w | ISBN: 9783844256970
    Deutsch | Altersempfehlung: ab 12 Jahren | Erscheinungsdatum: 26.06.2013
    Schlagworte: KZRavensbrück, KZNeuengamme, Widerstand, II. Weltkrieg, Holoucaust, Politischer Widerstand
    Preis: 27,45 €

    Gesang einer Nachtigall
    Ein ganzes Leben vom
    Widerstand bis zur Amnestie.
    Persönliche Erinnerungen
    Politischen Gefangenen Anna Maria Hubertina Aretz
    Mein Ungehorsam - Mein Protest - Mein Widerstand
    Alles scheint mir so weit weg und so nah. Hier ist es, als singe ich meine Lieder, hier, in diesem kleinen vergitterten Käfig. Aber jemand hat nicht gesagt, dass die gefangene und blinde Nachtigall besser singt als ihre Brüder in Freiheit und nicht aus Verzweiflung oder Bedauern, nein, allein nur aus Dankbarkeit, dass ihr ein weiterer Tag erlaubt ist zu singen!
    (Aus dem Tagebuch Leopold Flam
    Sonntag 27.Juni 1943)
    Das große Unglück unserer Zeit ist, dass viele nichts zu sagen haben, und weil sie nicht sprechen können, reden sie nur.
    Leopold Flam (1912-1995)
    Die Nachtigall
    Die Neugeborene sang zum ersten Mal.
    In Busch und Feld die Welt verstarb ein letztes Mal.
    Die Melodie, die nun erklang, durchschnitt die freie Flur.
    Das Ende hieß für immer – nie vergessen.
    An einem schönen Maimorgen 1942 hörte ich das Stampfen von schweren Stiefeln, die bedenklich die 52 Treppenstufen zu meinem Apartment an der Boomgaardstraat 93, in Antwerpen, heraufkletterten. Als es klopfte, öffnete ich, und es stand in der Tat, dort in der Tür, ein Mitglied der GF (geheime Feldpolizei) aus Nummer 15, der Belgiëlei. Der Mann frug nach meiner Identitätskarte. Ich reichte sie ihm herüber, ohne mir den schlampigen Beleg, der ein Befehl war, um zu einem Verhör zu erscheinen, anzuschauen. Weil ich kein sauberes Gewissen hatte, frug ich nach dem Anlass dieses Befehls. Er antwortete, dass ich schriftlich angeklagt war, wegen Verbergens von Juden und wegen des Besorgens von portugiesischen Pässen an Juden und Arbeitsunwilligen und wegen der Tatsache, dass ich Juden zu Hause empfangen würde. Darüber hinaus wusste der Beobachter mich zu überzeugen, dass ich einen Helfer hatte, und zwar in der Person von dem Metzger auf dem gleichen Flur, der sich genauso verantworten müsste.
    Dies war es also nur! Die Angst, die mich beklemmte, verschwand nur langsam. Ich war Krankenschwester und hatte Nachtdienst. Darum waren sie so freundlich mich um 8:00 Uhr am Abend zu empfangen und darüber hinaus bekam ich noch einen Tag Gnade. Im Wissen daran, wem ich auch in der Zwischenzeit mein Herz ausschüttete, erschrak ich heftig, ...

  • Lehrerprobleme

    Mein Lehrerproblem
    Von Manfred H. Freude

    Das deutsche Lehrerproblem ist ein massives! Es ist von außen nicht zu lösen. So wie der einzelne Lehrer sich, gegenüber Schülern sperrt, so sehr sperrt er nach außen. Er ist Lehrer, er weiß Alles, ein Lehrer hat immer recht! Sollte ein Lehrer von irgendeiner Seite nicht recht bekommen, macht er einfach kehrt! Sein Argument lautet: So reden wir nicht weiter. Wie soll mit Schülern eine Kommunikation (und Kommunikation heißt auch Dialog, nicht Monolog) zustande kommen, wenn eine Seite sich verweigert. Diese Uneinsichtigkeit besteht seit Martin Luther und Kant. Sie hatte im 19Jhdt. ihren Höhepunkt und hat heute noch ihre Kraft im Verschweigen. Wenn der Lehrer zu dieser Problematik den Mund öffnet, hat er ein Problem. Darum halten die meisten den Mund und lügen im Kantischen Sinn.

    Warum sage ich mein Lehrerproblem?
    So wie Lehrern Probleme egal sind, so sehr ist mir das Problem der Lehrer egal. Mich stört alleine diese Arroganz und das was die guten Lehrer vielen Schülern antun.
    Das dieses Problem der Lehrmethode nicht neu ist, und das es zum Wahnsinn führen kann, ja sogar oftmals auch zum Tod, zeigt auch wie man den armen Schüler Hölderlin bearbeitete. Was das Problem der Methode ist, zeigt der Bericht über die Lehrmethoden, die Wilhelm Waiblinger im Buch: Friedrich Hölderlins Leben, Dichtung und Wahnsinn, Schwäbische Verlagsgesellschaft 1982, beschreibt:
    Talentvoll, von dem besten Herzen, von den einnehmendsten Manieren, von der ausdruckvollsten und gefälligsten Gesichtsbil¬dung, konnte der junge Hölderlin nur gefal¬len und Alt und Jung an sich fesseln. Hätte man jetzt nach dieser glücklich gelebten Ju¬gend den aufstrebenden Jüngling in eine Richtung gebracht, die seinen Neigungen und Wünschen, seinen Träumen und Talen¬ten angemessener gewesen wäre, so wäre wohl sein Geist ewig klar geblieben. Allein es sollte anders werden. Hölderlins böses Ge¬schick führte ihn in ein Seminarium, worin junge Leute für das Studium der Theologie vorbereitet und erzogen werden. Er wurde, wie er selbst in seinen spätem Jahren, ja noch zur Zeit seines Irrens sagte, von außen bestimmt, und gezwungen, sich der Theolo¬gie zu widmen. Dies widersprach gänzlich sei¬ner Neigung. Er hätte sich gerne dem Stu¬dium der alten Literatur, den schönen Kün¬sten, vorzüglich der Poesie, und auch der Philosophie und Ästhetik ausschließlich überlassen mögen. Nun mag es wohl auch die Art, wie man Wissenschaft und Sprachen treibt und lehrt, gewesen sein, was unserm ungeduldigem besser begabten Jünglinge harte Fesseln anlegte. Man mag über dererlei Erziehungsanstalten sagen, was man will, so bleibt immerhin wahr, dass dem einzelnen Lehrer zu viel Gewalt überlassen ist. Sieht man, wie oft ein solcher von äußerst be¬schränktem Geiste, wenn auch von vielem Wissen ist, wie unklar, zwecklos, mit wel¬chen Umwegen zum Ziele gearbeitet wird, wie man alles erschwert, wie selten die Leh¬rer Männer von hellem Kopf und Urteil sind, wie wenig sie die Mittel verstehen, um. die Jugend zu leiten, wie wenig sie Talent und Kraft haben, um aufkeimende Fähigkei¬ten zu wecken, zu nähren, auf guten Weg zu bringen, wie gänzlich solche Stubenmen¬schen mit dem Leben unbekannt sind, wie wenig sie den Menschen kennen, so kann man begreifen, wie es möglich ist, dass oft Talente von Bedeutung gänzlich irre gelei¬tet und in Gefahr gebracht werden, nie mehr durch eigene Selbsterziehung verbessern zu können, was in früheren Jahren durch die Engbrüstigkeit und Unfähigkeit der Lehrer an ihn(en) verdorben wurde. Statt dass dieser im Stande sein sollte, jede Eigentümlichkeit der Schüler herauszufinden, und je nach der Beschaffenheit des Individuums so oder anders auf seine Rezeptivität zu wirken, macht man keinen Unterschied, sondern treibt sie mechanisch auf Eine Art zu Einer Arbeit an, als wenn sie nichts als gleich ge¬baute Uhren wären, deren Stahlfeder der Lehrer nach Belieben aufzöge. Diese traurige Erfahrung mag auch auf das ohne dies so ver¬letzbare und empfindliche Wesen unsers jun¬gen Dichters gewirkt haben. Jedoch studierte er mit Eifer die alten Sprachen, gehörte zu den Besten, und war besonders für das Griechische eingenommen.

    Kevinproblem
    Spätestens seit der Verbreitung der Pygmalion Hypothese, die davon ausgeht, dass geringe
    Erwartungen von Lehrern zu geringeren Leistungen auf Schülerseite führen, sind die
    Spracheinstellungen von Lehrern vermehrt in den Fokus gerückt worden. Bei Einstellungen handelt es
    sich um Tendenzen zum bewertenden Handeln, d.h. jemand mit negativer Einstellung assoziiert mit
    dem Objekt seiner Einstellungen negative Gefühle, negative Glaubenssätze und negativ besetzte
    Handlungsabsichten (“Das ist eklig und ungesund, das esse ich nicht!”).

    Evangeliche Pfarrerssöhneproblem

    Der Dichter spricht in wuchernden Sprachen. Was sich als superkluge Rede anhört, ist kurz, gebratener Quatsch mit gepaarter Blechverstärkung. Jenseits der Brücken trifft die Sprache auf ihr Schwaigen. In der Sprache spiegelt sich das Schwaigen doppelt. Sprache spiegelt die speziellen Motivationen, die dort ankommen, wo der Angesprochene hin will. Der Oberlehrer, der den Pygmalion in den Dingen sieht, wird sobald er Nonsens entdeckt auch darin den Nonsens finden. Ein Dichter schreibt mit den Worten, die er nicht sagt. Wenn man den Nonsens in den Reden und Schriften sucht, wird man ihn finden. Die Welt der Dichtung ist eine Geistesschöpfung und daher nur mit Geistesleistung nachzuvollziehen und nicht mit bloßer Auflösung des Formalen und der Syntax. Das Sprechen, auch wenn es aus einem so Vielen herkommt ist es doch immer die Sprache des Einzelnen, der mit seiner empirischen Vernunft umgeht. Es ist sehr wahrscheinlich anzunehmen, dass jemand, der Welt beschreibt und beschreiben will, dies mehr als nur schriftstellerisch, also aus eigener Vernunft tut. So geht es doch nicht nur dem Dichter darum, das er die undenkbarste Situation der Sprache, nämlich das Verschwiegene, das Unausgesprochene, aussuchen würde und nur darüber schwaigen würde, wenn es ihm darum geht ein schöpferisches Werk des Ausdrucks herzustellen, das sehr beredet ist und eine Welt erstellt. Die Rede und die Sprache kann niemals anders auftreten, als ob sie auch in ihrer Alltagssprache auftritt. Eine Gangsprache ist so hermetisch wie die Sprache eines Wissenschaftlers. Nein, für den nachdenkenden Menschen macht es keinen Unterschied, die Aussage eines Wissenschaftlers, das Gedicht des großen Dichters oder die Titel einer Boulevardzeitung. Das Wort ist das Wort, ob es geschrieben oder gesprochen ist, bleibt es dort, wo es geschrieben steht oder gesprochen ist. Es führt nicht vom Redner zum Denker, Ohne Abgründe oder Überführungen zu überwinden. Es ist die historische Spur, die jedem Wort und jedem Satz zugrunde liegt, die immer nachvollzogen werden muss, ehe man ein Urteil über eine Aussage fällen kann. Der Sprechakt unterliegt dem Zuvor und dem Moment. Ein Husten, Räuspern kann den Vortrag und den Vortragenden verändern. Das Geschriebene kann man isolieren und wissenschaftlich bearbeiten, etwa so, wie man eine Geige, ein Gemälde, eine Skulptur auseinandernehmen und vom Material her analysieren kann. Ein Text erschafft keine Kunst. Noten sind keine Musik, soweit können wir folgen, aber daraus folgt auch, dass Schrift oder Sprache kein Text ist. Der Text wird erst gemacht. Er bildet sich erst beim Redner, wie auch abgetrennt beim Zuhörer. Niemand kann also ausdrücken, was er selbst ausdrückt, vielmehr entsteht der Text beim sich selber zuhören neu, wie sollte also ein Text einem Zuhörer oder Leser ohne Verlust überführt werden? Es gibt nur die Möglichkeit, wenn ich einen Satz bei Platon, Kant oder Wittgenstein stehle und ihn als eigenen ausgebe und selbst dann, kann ich mir nicht sicher sein, die gleiche Wirkung bei mir, oder anderen hervorzurufen.
    Wenn doch einige meinen, dass ich schwer einzuschätzen wäre, aber genau dieses alles bin ich doch, weil ich sozusagen: Handwerker als auch Rentner, Kaufmann als auch Sportler, Dichter als auch Sänger, Philosoph als auch säufer, Liebhaber als auch Menschenhasser, und alle diese nette Dinge und böse Dinge gleichzeitig bin. Wenn ich also sage, diese Lehrer sind so, und eben nicht sage die Lehrer sind so und so, wie ich dann also sagen kann wie alle Lehrer so sind, so ist dies doch genau das ähnliche. Diese Lehrer die nicht so sind, werden durch ein System gezwungen, so zu sein, diese Lehrer die so sind, sind so, dass sie dieses System Pervertierung. Wenn ein Lehrer behauptet, dass er so viele gute Schüler weiter gebracht hat, und ihnen geholfen hat, so muss er sich auch selbst fragen, was mit seinen Schülern geschehen ist, die er für bereits früh durch schlechte Noten abgeschrieben hat, natürlich verteilt der Lehrer Noten, dies ist ihm in die wiege gelegt, dies ist seine Art. Auch wenn er die guten Noten beglückwünscht, so muss er sich doch einmal selbst fragen, und dies nicht durch ein bloßes Vorurteil, was er mit dem schlechten Schüler falsch gemacht hat? Der Lehrer der dieses kategorisch abgelehnt, und dies waren alle mit denen ich gesprochen habe, bzw. die ich kennen lernte, von einem sprechen im Sinne von Rede war hier bei keine Rede,) diese sind doch fehlt im Beruf. Daher kann ich nur schnellstens appellieren, das Schulsystem auf eine Computerlösung zu bringen. Alle Lehrern ein Studium der Psychologie zukommen zu lassen.
    Dankgedicht an die Lehrer

    Ihr eitlen Täter Dankeschön
    und einen Diener für den Dienstag
    Ihr wart kein guter Rat
    Ihr habt noch alles kleingekriegt
    der Eine wie der Andere hier im Land
    hält nur auf Lehrerstand
    Ihr habt die Pflicht erfüllt nicht schlecht
    und was ihr tatet war euch recht
    Lob von denen die ihr hochgebracht und abgerichtet
    das hat euch ruhig Bett gemacht
    doch tausend Diamanten die ihr fallen ließet
    die waren wert euch nicht den Schliff
    Ihr seid ein faules Pack
    und Gott wird euch belohnen

    Die vorbildliche Lehrerin

    Gerade liefen auf dem Bildschirm die Dokumentationen über einen Amokschützen in einer Universität. Anschließend hielten Schüler Kerzen hoch und der Präsident hielt eine flammende Rede „das man das Böse bereits in seinen Anfängen ausrotten müsse.
    Ich schalte um. Zappe weiter ein anderer Sender. Weiß nicht ob wegen der Tat, wegen der Kerzen, wegen der Präsidentenrede oder überhaupt wegen dem Präsidenten. Es gibt eben Leute; entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Ich schalte um und auf dem anderen Sender lief eine Dokumentation über das neue deutsche Schulsystem. So wie dargestellt, stellt man sich in Zukunft den Unterricht in den untersten Klassen vor. Stellt praktisch Kinder vor zwischen Kindergarten und Schule. Der Blick fiel sofort auf die als Vorbild präsentierte Lehrerin. Nicht nur das deren Anblick mich sofort in Angst und Schrecken versetzte. Figuren aus der Geisterbahn wurden neben ihr zu Schönheiten. Nein, sie verkörperte das Schreckensbild einer Lehrerin, nennen wir sie Frau Rottenmeier oder die Stiefmutter von Aschenputtel. Ihre Stimme war von der Art klingender Härte, das wir sie in der leidvollen Geschichte von Aufseherinnen gut und gerne untergebracht hätten. Mir fiel Hölderlin ein: Die Mauern stehen sprachlos und kalt, im Winde klirren die Fahnen. Sie, die Lehrerin verzog ihr verbittertes Gesicht. Mit einem Blick, der Kreide in Flammen aufgehen ließ, kreischte sie über die Klasse hinweg, ohne nicht vorher ihre Arme über ihre nichtvorhandene Brust zu falten,: „ Mir, habt ihr es nicht zu verdanken, das ihr nun warten müsst.“ Es hatte nämlich bereits zum Schulende geläutet und einige der lieben süßen Kleinen hatten noch nicht ihre Stifte in die Schultasche gesteckt. „ Ihr könnt euch ja anschließend bei DENEN bedanken“ wiederholte sie pädagogisch und wies mit knorrigen Fingern wie die Hexe aus Hänsel und Gretel auf die „BÖSEN“ Kinder. Die Kinder lernten dabei, das es nicht nur Jungen und Mädchen gab sondern auch noch liebe und welche die Böses verdient hätten. Das war also die neue Pädagogik vorbildlich der Schulbehörde. Nein, Lehrer schlugen Kinder nicht mehr, wie das vor fünfzig Jahren noch üblich war, das kannte sie übrigens noch gut, nein man trieb sozusagen eine Art Mobbing, baute in den jungen Köpfen den Hass auf. Und der militärische Drill wird man fragen. Selbstverständlich war der nicht vergessen. Die Schüler stellten sich alle mit ihren Ranzen hinter den zurechtgerückten Stühlen auf und schwiegen zunächst, bis der letzte den Griffel eingepackt hatte. „ Nun sagen wir uns alle auf Wiedersehen“. Wer nun glaubt sie könnten nun gehen ist getäuscht. Die Lehrerin stimmte gemeinsam ein wohl selbst verfasstes und eigen komponiertes Lied an: „ Wir gehen nun nach Haus, wir haben viel gelernt...“ Weiter kam ich nicht, ich dachte seit fünfzig Jahren nichts gelernt, was soll aus diesen Kindern werden, bestenfalls Amokläufer, ich war zum Bad und musste Kotzen. Es gibt eben Leute man mag sie oder man mag sie nicht.

    Dies beruht auf einer wahren Geschichte am Tag des Universitätsmassakers in den USA

    Rotkäppchen und der Lehrer Wolf

    Eines Tages sprach „seine“ Mutter: hier ist dein rotes Käppchen und dein hipper Rucksack, dein Handy und deine Einwegspritze, nun beeile dich und mache dich auf den Weg zur Schule. Rotkäppchen hob noch einmal ihren kleinen Busen, während ihr T-Shirt höher rutschte und das Arschgeweih besser zu sehen war, kratzte sich noch einmal nervös am Hintern, denn ihr Tanga war in ihre Pobacken verrutscht. „Nun mach schon“ sagte die Mutter „es wird Zeit“. Rotkäppchen schwang sich auf ihr BMX-Rad (Scheiße, jemand hatte den Sattel geklaut). Die Sattelstange war ihr zwischen Tanga und Pobacke gerutscht. Sie kam viel zu spät zur Schule und grüßte den Hausmeister mit ihrem Stinkefinger. Vom Eingang des Klassenraums warf sie ihre Tasche in die dritte Reihe auf ihren Platz. Der Wolf war noch nicht da, das war Ihr Klassenlehrer, der war noch nicht an seinem Platz. Sie war noch alleine im Raum. Sie legte ihr Zeug auf den Tisch. Lippenstift, MP3-Player, Kaugummi, Klappmesser. Sie kratzte sich noch einmal unter den Armen, unter dem Rock, dann stöpselte sie die Ohrhörer in ihre Ohren und drehte die Musik auf volle Dröhnung. Diese Wumme knallte echt rein. Irgendetwas von „die Lehrer sind alles Scheiße“ und „ich fick dich“. Sie kam immer besser drauf und lächelte, als sie die zerbrochene Fensterscheibe sah. Dem Wolf müsste sie einmal richtig eine reinwürgen. Der Wolf aber, der Sportunterricht hatte, dem war noch einmal eingefallen, das er etwas im Klassenraum vergessen hatte und ging deshalb noch einmal zurück in die Schule.

  • ISBN: 9783844218879

    Sprachspiel, Sprechakttheorie und Privatsprache.
    Allgemein sprechen wir bei einem Sprachspiel von „allgemeinen“ Äußerungen. Es sind also keine eindeutigen Äußerungen. Trotzdem soll die Sprache, Regeln folgen; so wie ein Spiel, ebenfalls Regeln befolgt. Aber ist die Regel, das, was ein Spiel ausmacht, I'm Gegensatz zur Sprache? Folgen wir nicht richtiger eher Richtlinien? Innerhalb eines praktischen Zusammenhangs versteht man jede Äußerung als Sprachspiel. Klären wir nicht, dass es bei einem Spiel einen Sieger gibt. Ich erwähne hier vorsätzlich nicht den Verlierer. Die unterschiedliche Qualität there Sprache zeichnet sich durch die spezielleren Begriffe gegenüber there alltäglichen Sprache aus. Das gibt es auch bei Spielen. Je vortrefflicher das Spiel, desto höher there Einsatz und there Gewinn. Desto höher there persönliche Einsatz des Spielers. Man kann also nicht bei (Fachsprache) Hochspielen nicht mit Kinderspielen (Privatsprache I'm weitesten Sinne) argumentieren. http://www.epubli.de/shop/buch/SCHWAIGEN--NICHTSZ-Manfred-H-Freude-9783844218879/13957 Sollte Sprache also verwendet werden, wie ein Spiel. Das hieße, es muss immer einen Verlierer geben, auch bei einem Spiel mit sich selbst. Bei einer Rede, wer wäre dabei there Verlierer. Wir sprechen bei there Sprache nur vom Verlierer, denn würden wir es als Spiel bezeichnen, wenn there Sophist seinen Gegner in Grund und Boden redet. Beispiele, wie die Sprache verwendet werden kann, eignen sich nicht zu Sprachspielen. Sprache wäre in diesem Spiel nur there Ball, there Stein oder there Würfel. Ein Ball, Stein oder Würfel alleine macht noch kein Spiel aus, ebenso wenig, wie die Sprache. Dass jede sprachliche Äußerung in einer menschlichen Praxis beheimatet ist, heißt, dass ohne Sprechen und ohne ein Dichten, there Mensch nicht leben kann. Dichterisch wohne there Mensch. Wie there Mensch gezwungen ist zu atmen, so ist er gezwungen zu dichten, zu sprechen. Man bedeutet mit einem Wort, einem Satz, dass was man tut, mit einem Ball, Stein oder Würfel. „Ich werde auch das Ganze: there Sprache und there Tätigkeiten, mit denen sie verwoben ist, dass »Sprachspiel« nennen.“ – Wittgenstein, P.
    Softcover | Wissenschaft | 480 Seiten s/w | ISBN: 9783844218879.
    Deutsch | Altersempfehlung: ab 18 Jahren |.

  • Hochwasser 2002

    Hochwasser

    2002 Hochwasser an Oder/Müritz bei Dresden
    Manfred H. Freude

    Wo wird es endlich wieder Sommer
    wo dürfen Blumen wieder blühen,
    wenn Halme sich vor dem Himmel verneigen
    steigen Flüsse aus den Betten.

    Wo zeigt das Wetter schöne Bilder
    wo wächst ein Hoch ins Tief,
    wenn Straßen zu Flüssen werden,
    werden Kirschblüten nicht mehr flattern.

    Wo glitzert Sand in heißer Sonne.
    Wo weinen Bäume bis sie platzen.
    Wenn Fahnen im Sturm zerfetzen,
    sind Dämme nur Zeichen für Angst.

    Wo hält das Wasser noch vor Schranken,
    wo stoppen viele Reden reißende Bäche,
    wenn morgen die Sonne wieder scheint
    zeigen grüne Finger aus gelbbraunen Flüssen
    in den blauen Himmel.

    ***** Autoreninfo *********

    Manfred Hubert Freude

    *****************

  • Lyrikzeitschriftenverlage

    Anfänger senden ihre ersten Gedichtproduktionen gerne an die bestehenden Lyrikverlage, in denen irgendein Pseudomöchtegern promovierter Germanist das Lektorat und diese erste Begutachtung vornimmt.
    Die Gedichte sind natürlich nach kritischen Gesichtspunkten künstlerisch allesamt schwach. Sonst würde diese ja auch keiner hinschicken. Zehn Jahre später nach erheblicher Reife (sofern der Beginner weitermacht) schickt er auch nichts mehr hin (es ist ihm einfach zu dumm).
    Worauf ich aber hinauswill, ist, dass diese Einmannjury diese ersten Gedichte mit allgemeinem Formblatt ablehnt.
    Beschwert sich nun der Dichter (zu Recht, denn die abgedruckten Gedichte sind allesamt derart schwach), so wird man im Verlag böse und schreibt arrogantfreche Antworten mit der Begründung, der abgelehnte Dichter sei nur missgünstig das Er nicht veröffentlicht wurde.
    Im Gegenzug werden wie gesagt, diese ewigen schwachen, realpoetischen, Naturgedichte veröffentlicht, und wie ich bereits in anderen Artikeln beschrieb, diese jungen Vögelein (Mädchengedichte) von denen der Verlag glaubt, sie wären diese große Entdeckung. Selbst die größte deutsche Dichterin stirbt am Ende ungeliebt. Und für alle lobenden Nachrufe kann Sie sich nichts mehr kaufen.

    Also ihr lieben Verlage. Werft eure Möchtegernexperten für Lyrik aus den Verlagen und lost die veröffentlichten Gedichte aus. Ihr habt sicher ein besseres Ergebnis und viel eher einen Nobelpreisträger darunter. Denn einen großen Künstler in den Anfängen zu erkennen, spreche ich jedem Menschen ab. Das war seit Jahrtausenden so und wird auch weiterhin so sein.

  • Tor des Monats

    Wählen wir
    den Tor des Monats

    (oder anders: Wie bekloppt kann man denn noch sein?)

    Mach Mit!

  • Denken und Vergessen

    Manfred H. Freude

    Denken und Vergessen

    Dichter um 1800, als Erzieher, lehrten uns nicht nur das Wissen und denken, sondern das, des Vergessenkönnen. Für Goethe hatten die Romantiker noch ein zu kurzes Gedächtnis und selbst suizidgefährdet glaubte er, wer das Erinnern nicht fälscht, kann nicht überleben, wer handeln will muss vergessen können. Sein Faust war geradezu eine Orgie des Vergessens. Eine besondere Fähigkeit unseres Denkens ist eben, nicht zu denken. Eine Zwangshemmung des Denkens. Nicht zu denken, dass wir denken. Das Denkbare ist bereits geschehen und gleichzeitig verstanden. Es ist nicht unbedingt sofort durch einfaches Nachdenken abrufbar. Die Formulierung lautet: dass wir beim Sprechen Vernünftiges voraussetzen. Demgegenüber steht die Frage nach den Absichten der Kommunikation. Es gilt den herauszufinden (Versuch), was der andere gemeint hat. Dies scheint nur scheinbar ein Widerspruch. Man kann nicht gleichzeitig etwas vernünftig sagen, aber andererseits auch nur daraufhin urteilen, was gemeint wurde. Dies ist aber beim Sprechen alltäglich. Scheint nur als ein Widerspruch. Es entsteht nicht der kleinste Ansatz, dass man nicht sprechen kann. Wer schweigt, staunt. So kann es doch passieren, das in zwei völlig unterschiedlichen Zeiten, an völlig verschiedenen Orten, zwei Dichter, ohne voneinander zu kennen, oder voneinander zu wissen, ein völlig identisches Gedicht dichten. So steht doch der Widerspruch der Behauptung, dass beide das gleiche Gedicht geschrieben hätten. Worin besteht nun der Unterschied zwischen beiden Gedichten? Das Gedicht scheint nur ein Gleiches. Wenn wir ein Gedicht haben, so haben wir vor uns Wörter. Eine Ansammlung von Worten. Diese Worte sind eine Reihe von Artefakten. Sie sind Fakten und als künstlich hergestellte Fakten, sind sie somit Artefakte. Mit dem Sprechen klettert man eine Leiter hinauf (sic). Das Problem dabei ist, wenn einer bereits sehr hoch auf der Leiter ist, und muss nun entweder von oben sprechen, was verständlich Probleme macht, oder er steigt herunter, was eine Verständigung erschwert. Er steigt förmlich aus seiner Höhle und muss doch wieder hinab. Es gibt Sprache diesseits der Rede oder jenseits, anders ist Sprache nicht, also Nonsens. Das der Hörende „etwas anderes denkt als der Redende“ ist in einer wissenschaftliche Anforderung ausgeschlossen. Meine Theorie Schwaigen sagt aber, das der Hörende etwas anderes denkt, als er hört und der Redende redet, als müsste er das was er denkt, übersetzen. Der Redende denkt etwas anderes, als er redet. (Wenn der Redende während der Rede aus dem Fenster sieht, redet er weiter, obwohl er etwas anderes denkt) der Hörende denkt etwas anderes, als er hört. So klar und deutlich wie nur möglich ausdrücken. Diese Klarheit lässt eine größere Verständigung zum Redenden zu. Anderseits lässt dies weniger Spielraum für den Hörenden zu. Es ist so als würde das Essen vorher gequetscht. Es lässt sich leichter schlucken, aber man erkennt weniger, was vorgesetzt wurde, man schmeckt kaum noch Unterschiede und man hat nichts mehr zu kauen. Im Übrigen wäre eine wissenschaftliche Klarheit in der Quantenphysik wie auch in der Gettokanack möglich. Aristoteles Diktum heißt, dass nicht jeder Gegenstand ein gleiches Maß an theoretischer Präzision eröffnet. Der Philosophie der Sprache muss die Idee gegenübergestellt werden, dass bei der Verfolgung philosophischer Fragen, wir mit der Sprache beginnen und unseren Weg eröffnen. Meine Überzeugung ist, dass diese Haltung verantwortlich ist für die unfruchtbare Natur vieler zeitgenössischer analytischer Philosophie. Wenn wir mit Sprache beginnen und versuchen, ihren Weg nach außen zu arbeiten (uns zu äußern), werden wir nie außerhalb der Sprache treten. Was wir uns nicht denken könnten (Einhorn), das können wir uns real denken. Was wir uns real und klar denken können (Pferd), können wir uns nicht anders denken. Wir können uns also Marsmenschen in jeder Form vorstellen, wir können uns aber ein Dreieck oder einen Kreis nicht anders vorstellen. Selbst den Vogelflug können wir uns real vorstellen, da wir ihn wohl oft bereits im Traum miterlebten. Zukunft ohne Gedächtnis. Wozu noch Gedanken frag ich, wozu? Sprechen von Malen des Denkens. Erinnern? Woran frag ich, wozu? Immer dieses Nachdenken gegen alles Vergessen und Verinnern. Zukunft ohne Gedächtnis. Behalten wir aus unserer Kindheit. Die Türme stehen in Glut, die Kirche ist umgekehrt. Wozu noch Gedenken frag ich, wozu? Vor Freude vergessen wir alles bei einer Fahrt auf der Achterbahn. Selbst die Angst und auch den Schmerz und beide sind gerade bei der Freude stets gegenwärtig. Wenn wir uns bewusst erinnern, gegen das Vergessen, suchen wir einen würdigen Abschluss, ein letztes Abendmahl uns zu verabschieden und zu vergessen.

  • Genie und verrückt

    Nur der Verrückte ist noch Normal. Der individuell Einfache, der Gleichgültige, der Wirkungslose, der Duckmäuser, der Feigling, der Ehrliche hat nur nicht die Kraft sich und andere zu zerstören. Im Ernst leidet der Verrückte an einem Mutterkomplex. Der Verrückte als der tragisch-komische Held, der komische Held. Es ist seine Natur. Es ist seine Mutter Natur. Es besteht niemals die Frage, ob je ein Unverrückter ein geniales Werk vollbringen wird. Es sei nicht einmal, dass er auch nur eine Sprosse der Leiter erklimmt. Dass er ohne jede natürliche oder auch künstliche Droge eine Leistung vollbringt. Der normale Mensch wird dümmer als die Maschinen, und wird durch sie ersetzt. Der Verrückte rückt aus dem Normalen zur Herstellung von Menschen und Maschinen. Auf diesem Weg wird die Intelligenz schwachsinnig. Das Verrückte trennt sich vom Schwachsinnigen und dem normalen Humanen. Die neuen Paradiese werden digital und gentechnisch hergestellt als hybrides zweites Leben. Der Glaube und das Politikon sind ausgestorben. Intelligenz gibt es nur draußen im Weltall? Menschen werden zunehmend hirnkrank. Bereits heute ist von 466 Mill. Europäern jeder 4. D; das sind 127 Mill. Menschen; medizinisch hirnkrank. Es besteht die Angst vor dem Nichterinnern. Wir meinen zu wissen; sehen aber keine Zusammenhänge. Hierzu steht Goethe, mit seinem Faust, vom Himmel auf seinem Weg zur Hölle, mit der Orgie des Vergessens. Er dopt sich mit Memory - Blockern; er vergisst, indem er aus der Lethe Strom einen Schluck trinkt. Es erinnert ihn Mephisto an die Wette: Wir werden nicht vergessen! Wir, werden nicht, Vergessen, wir werden nicht, vergessen. Für Goethe hatten seine Romantiker ein zu kurzes Gedächtnis. Seine Einstellung besagt: Ein Mensch, der Erinnern nicht fälscht, kann nicht Überleben. Wer handeln will, muss vergessen können. Nur jenseits der Dunkelheit erhellt sich der Verrückte durch Ahnung, Gefühl, Instinkt und Glaube zum Genie. Der Mensch, so meint der Psychologe, geht zur Musik bevor er ganz verblödet. Nichts tun heißt die Devise, um nur nicht aufzufallen. Nicht bewegen um nichts zu verändern. Wenn draußen alle Verrückt werden, nennt man das Vernunft. Der Dumme wird durch nichts gerührt, er bleibt bei den empfindlichsten Vorfällen unberührt. Den Einfältigen rührt nur das, was ihm für seinen kleinen Wirkungskreis interessant ist. Den Albernen rühren die Dinge, die ihn umgeben, aber ganz verkehrt; er lacht, wo er weinen, und weint, wo er lachen sollte; er schweigt, wo er reden, und redet, wo er schweigen sollte. Der Irre, der den Irren spielen muss, um diese irre Welt zu überstehen, hat das traurige Fazit, dass man ein menschliches Leben nur abseits der Menschen führen kann, man muss Verrückt sein!

  • KATALOG FREUDE BÜCHER WERKE

    KATALOG FREUDE
    BÜCHER WERKE

    Bücher von Manfred H. Freude
    Stand: IV 2013

    KATALOG FREUDE
    BÜCHER WERKE
    Bücher von Manfred H. Freude
    PHILOSOPHIE / BELLETRISTIK / LITERATURWISSENSCHAFT / LYRIK / BIOGRAFIEN /THEATERSTÜCKE

    Impressum
    Copyright: © 2012 Manfred H. Freude
    Druck und Verlag: Epubli
    Herausgeber Manfred H. Freude
    Verlag printed in Germany Epubli Verlag GmbH Berlin, www.epubli.de

    Kopien und Zitieren mit Nennung der
    Quelle und des Autors erlaubt.

    Wie könnte ich je etwas sagen, wenn ich nicht davon dichten kann; sonst würde ich ja nur davon reden. Nur das gesprochene und das geschriebene Wort ist schlechter als das gedichtete Wort, aber das gedachte, das unausgesprochene Wort ist das stärkste!

    Meine Gedichte sind reich an Anspielungen auf Mythos, Kultur und Dichtung der Jahrtausende. Sie spiegeln eine aus den Fugen geratene Welt. Unter die Haut und auf der Haut und in die Haut gehen die Worte. Hautgefühle; Aufhellen, Nachdunkeln, Eincremen der Dichterhaut.

    Ich glaube an das, was mich zum Dichten treibt, im Fluss der Worte und Reime ... der Themen und Ideen. Es entsteht aus Vers und Rhythmus, aus Kadenz und Strophe das Gedicht. Jongliere mit Worten wie ein Straßenillusionist, der die Worte zum Himmel wirft und jongliert wie mit Seifenblasen, die zerplatzen und gleichzeitig neue gebären. Wie der Jongleur muss ich beim Dichten müde werden, damit meine Hände allein sein können.

    Sehen, hören, singen, lesen, spielen heißt für mich: Ein gutes Bild (und gute Information) sehen, eine gute Musik hören, ein gutes Gedicht oder gute Zeitung lesen. Inspiration beim Schreiben/Erzählen: das Loslassen und das Festhalten. Wer nicht hören will, muss sehen / lesen.

    Ich sehe mich menschlich als: Zeitkritiker, Postromantiker, mit Sehnsucht nach Frieden. Die Worte für ein gutes Gedicht suche ich täglich neu; in täglich neuen Versuchen und Übungen finde ich Worte, deren wahren Gehalt nur die Zeit bestätigen, bewähren kann!

    Ich glaube an das, was mich zum Dichten treibt. Wenn man Gedichte liebt, so muss man als Dichterfreund nur anders interpretieren als klassisch psychoanalytisch. Mit Philosophiestudium erwerbe ich das Wissen vom Nichtwissen und mit dem Lyrikstudium erschließt sich meine kulturelle Kompetenz ihr Selbstverständnis und die Grundlagen zu Gedichten.
    Wie aber werden wir je davon erfahren, wenn nicht über das lyrische Ich des Gedichtes?

    Meine Gedichte sind reich an Anspielungen auf Mythos, Kultur und Dichtung der Jahrtausende. Sie spiegeln eine aus den Fugen geratene Welt.
    Unter die Haut und auf der Haut und in die Haut hinein gehen die Worte.
    Hautgefühle; Aufhellen, Nachdunkeln, Eincremen der Dichterhaut, der verletzten, der geschundenen, der gekränkten, der misshandelten Haut.

    Aus der Vogelperspektive betrachtet gleicht die Sprache meines Gehirns einem Labyrinth.
    Folgt man dem Ariadnefaden wie dem Wasser (von seiner Quelle über Auen mäandernd, durch Wasserfälle zum Meer aufsteigend, zu den Wolken, herunterregnend auf die Berge und absinkend in deren innerste Schichten). Nur der Leser, der es zum Meer schafft, taucht ein. Es sind heute nicht mehr die leichten, sanften Dichterflüsse mit ihren breiten Ufern. Wir bewegen uns heute in extremstem Wildwasser ohne unzerstörte Sicherheiten. Wir sind Extremsportler. Kein Floß, keine Ufer. Nur wildestes Wasser und Strudel, ja gefährliche Strudel und keine Ufer. Nur zerklüftete enge Felsschluchten. Kommen wir jemals an in ruhigen Gewässern? Wen wollen wir mit einer netten Kahnfahrt noch erreichen? Wie bei einem Computerspiel, das man bis zum höchsten Level spielt und schafft, das ist das Ziel.

    Und die Gedichte sind das Wasser (nicht die Quelle ist der Ursprung und nicht der Fluss der Lauf von den Worten) nein die Gedichte sind der ständige Kreislauf des Wassers. Sie sind im Ursprung noch vor der Quelle tief im Grund der Berge und verdunsten zu den Wolken im Meer und regnen wieder ab über den Bergen. Ewiger Kreislauf.
    Der Dichter und sein Gedicht aber sind wie ein Baum, der tief mit seinen Wurzeln das Wasser aufsaugt.

    Die Dichter fügen ihre Wortsammlungen zusammen zu endlosen Romanen.
    Sie wollen mehr gelesen sein. Ein schönes Goethewort. Wollen wir geistig weiterfliegen oder wollen wir nur die Zeit totschlagen?
    Die ewige Langeweile. Fliehen vor der Realität.
    Aber ist das, was der Dichter schreibt nicht Realität? Geht der Leser nicht davon aus, dass der Dichter die Wahrheit schreibt?
    Verbreitet der Leser nicht das Wort: „Es steht geschrieben.“
    Was steht nicht alles geschrieben: Thesen und Gegenthesen.
    Und all die schönen Einbände. Wer braucht da noch schöne Worte?

    Und der Poet, der Große, mit seinen langen Balladen und seinen ewig langen Elegien alles für die Bücherwand. Wunderschöne Exemplare in Golddruck.
    Und das kurze Gedicht, diese schönen Worte? Ja es gibt sie aber sie sind so schnell gelesen und so schnell vergessen, sie fliehen und fliegen.

    „Es sind keine Waffen denn diese Sprache“. So möchte ich das Verständnis für meine Gedichte ausgedrückt wissen. Diese Sprache jedoch wurzelt in der Erfahrung, in der Moral, in den Grundlagen meiner Selbstrefflektion. Wie könnte ich je etwas sagen, wenn ich nicht davon dichten kann; sonst würde ich ja nur davon reden.
    Nur das gesprochene und das geschriebene Wort ist schlechter als das gedichtete Wort. Aber das gedachte, das unausgesprochene Wort bleibt das stärkste!
    Wie aber werden wir je davon erfahren wenn nicht über das lyrische Ich der Dichter?

    Keine Genichte Alles Gedichte
    ISBN-10: 3-939144-41-X
    ISBN-13: 978-3-939144-41-0
    Engelsdorfer Verlag Sprache: deutsch
    Taschenbuch, Format: 19x12
    94 Seiten Preis: 9,40 EUR
    1. Auflage 2005_12 Werk Band 1 Debüt Band

    Meine Lyrik ist kein Glück Sondern sublimer Ekel.
    (Meine Lyrik = Suprematismus (= das Höchste) Freud; Houllebecq; ist kein Glück; = sublimer Ekel (erhabener Ekel) Nietzsche)
    Die Prosa wirft wie die Aristokratie in Frankreich am Anfang der Revolution (Nietzsche) „mit sublimem Ekel ihre Privilegien weg“ gibt Schritt für Schritt ihre herrschaftlichen Befugnisse ab.
    Was bleibt und was wird, ist erhaben sublim superbem das Höchste, besser, leichter, südlicher, sonnenhafter (Nietzsche). Prosa ist von der Natur, eine Macht, die über uns keine Gewalt hat, und so dynamisch erhaben ist, im kantischen Sinn.
    Personen als Geschlechtsorgane. Ich sage ja: meine Lyrik ist das Höchste, ist Suprematismus „die Umwandlung des unbefriedigten Geschlechtstriebs in geistiger Leistung im echten Freudschen Sinne.
    Diese Gedichte fliehen und fliegen!
    Und das Gedicht, diese schönen Worte?
    Ja es gibt sie aber sie sind so schnell gelesen.
    Und so schnell vergessen, sie fliehen und fliegen.
    Bestellung: Im Buchhandel, bei Amazon oder beim
    Engelsdorfer Verlag, Schongauer Straße 25, 04329 Leipzig
    Telefon: 0341 / 27 11 87 – 0 Telefax: 0341 / 27 11 87 - 10
    Email: info@engelsdorfer-verlag.de

    Denkheft und Schriftmal - Merkwerk Gedichte
    ISBN: 3-939404-67-5
    1. Auflage 2006_04 bei Engelsdorfer Verlag Werk Band 2
    Preis: 9,80 EUR

    Denkheft und Schriftmal.
    Merkwerk - Gedichte
    Neologismus, außerdem eine Kombination aus Denkmal und Schreibheft, ein Schriftmal wie Denkheft. Das Wichtige im Leben welches den Einzelnen ändert und ein wenig glücklicher machten kann ist die Reflexion. Der Mensch der reflektiert, verändert. Sei es das er in der Kunst reflektiert, sei es in einer der Wissenschaften. Das Wesentliche im Leben des Menschen sind die Probleme der Nahrungsbeschaffung und der Wohnungsgestaltung, der Kampf um Pfändung und Verhungern. Weiteres hat ausnahmslos die Probleme des Menschen seit der Höhlen bis zu den Wolkenkratzern nicht verändert. Götter tauschen und dafür neue Katastrophen eintauschen. Der alte denkende Mensch veränderte nichts in allem Sprechen und Schreiben.
    Ein dichterisches Heft zum Gedenken und Bedenken des Wissens, ein besonderes Denkmal, geschriebenes Denkmal für notiertes Gedachtes. Gedanken in einem Denkmal ein Denkmal für Gedanken. Ein beschriebenes Denkmalheft.

    Vom Hörensagen und Draufsätzen.
    Gedichte
    ISBN-10: 3-86703-709-4
    ISBN-13: 978-3-86703-709-9
    1. Auflage 2008_03 Engelsdorfer Verlag
    Sprache: deutsch Paperback, Format: 21x15
    146 Seiten Preis: 10,70 EUR
    Vom Hörensagen und Draufsätzen Gedichte Das Wichtige im Leben welches den Einzelnen ändert und ein wenig glücklicher macht ist die Reflexion. Der Mensch der reflektiert, verändert. Sei es das er in der Kunst reflektiert, sei es in einer der Wissenschaften. Das wesentliche im Leben des Menschen sind die Probleme der Nahrungsbeschaffung und der Wohnungsgestaltung der Kampf um Pfändung und Verhungern. Weiteres hat ausnahmslos die Probleme des Menschen seit der Höhlen bis zu den Wolkenkratzern nicht verändert. Götter tauschen und dafür neue Katastrophen. Der alte denkende Mensch veränderte nichts in allem Sprechen und Schreiben. Ein dichterisches Heft zum Gedenken und Bedenken des Wissens

    Bestellung: Engelsdorfer Verlag,
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    Mallorkinische Reise Gedichte
    Verlag mb Verlag Druck,
    Wallbach (CH)
    info@mbverlag.com

    ISBN: 3-86611-189-4

    Auflage 2006
    Preis D 14,95 €

    Hommage an eine der schönsten Inseln des Mittelmeers
    Spanische Impressionen im Stil der großen spanischen Dichter

    Mallorkinische Reise
    Gedichte

    Danke.
    Danke das ihr mich gelesen
    meine eng geknüpften Worte
    sind so passend wie ein Spiel
    das ihr tragt in eurem Herz
    Ihr! Verwebt in Feindschaft und Liebe.

    Treibsand und Lianen –
    Gedenken und Bedenken Gedichte

    ISBN: 3-939404-64-0
    1. Auflage 2006_04 bei Engelsdorfer Verlag Werk Band 3
    Preis: 13,00 EUR

    Treibsand und Lianen
    Gedichte
    Das Wichtige im Leben welches den Einzelnen ändert und ein wenig glücklicher macht ist die Reflexion. Der Mensch der reflektiert, verändert. Sei es das er in der Kunst reflektiert, sei es in einer der Wissenschaften. Das wesentliche im Leben des Menschen sind die Probleme der Nahrungsbeschaffung und der Wohnungsgestaltung der Kampf um Pfändung und Verhungern. Weiteres hat ausnahmslos die Probleme des Menschen seit der Höhlen bis zu den Wolkenkratzern nicht verändert. Götter tauschen und dafür neue Katastrophen. Der alte denkende Mensch veränderte nichts in allem Sprechen und Schreiben.
    Ein dichterisches Heft zum Gedenken und Bedenken des Wissens, Vergänglichkeit im Treibsand versunken. Verloren im Treibsand. In den Sanduhren durchgereicht von einer Glaskugel in die andere (oder doch die Gleiche). Alles was war, was wert, was teuer. Nur einige Wenige, errettet von Lianen gereicht aus dem Nichts. Hochziehen vor dem Herabziehen. Herausziehen aus dem Vergessen.
    Dem Nihilismus, dem Pessimismus die rettende Liane gereicht, sich selber aus dem Treibsand ziehen, das ist die Lösung.

    Tödlicher Frieden –
    Gedichte – Poesie der Ruinen - Nur die Zukunft sehen

    ISBN: 3-86703-111-8
    1. Auflage 2006_09 bei
    Engelsdorfer Verlag
    Preis: 15,00 EUR

    Tödlicher Frieden –
    Gedichte – Poesie der Ruinen - Nur die Zukunft sehen
    Attentate, Naturkatastrophen, Mitte, Dunkel, Dämmerung, Leere, Innen, unsichtbare Tornados, schwarze Löcher, Wellen, Wüste, Tsunami, Feuer, Brandung, Vulkane, Erdbeben, Explosionen, Straßenkämpfe, Schüler, Hacker, Terroristen, was noch? Das friedliche Nebeneinander, unsere aufgezwungene freundliche Toleranz, schamlos ausgenutzt, wie die Natur, der wir arglos begegnen an Traumstränden von urplötzlichen Tsunami, Erdbeben oder Vulkanausbrüchen überrascht.. Begegnen wir unserem Leviathan.
    Begegnen wir auf der Stille der Friedhöfe nur unseren Toten. Die Sekunden der Stille vor der Atemwende des Todes.

    Tödlicher Frieden zur Interpretation
    Was geht ständig vor sich? Oft verwechselt mit Kriegen. Die ständig, immer wieder irgendwo und überall stattfinden. Mit Kriegen verwechselt, wohl wegen der Panzer, die Taub scheinen? Taub, wodurch? Taub, wogegen? Ständig wird gewarnt. Von allen Seiten. Wovor? Wofür? Wieder das Vergessen? Wieder das Vergessene? Gibt es Krieg? Gibt es Streit? Gibt es endlich Frieden? Sind die Kriege und die Frieden menschlich, Artefakte? Oder sind sie natürliche Erscheinungen? Wie Unwetter oder Dürren? Alles Fragen. Alles unbeantwortet. Und das Gedicht? Unbeantwortet stellt es die Frage „was kann geschehen? Immer. Jetzt.“ Der intelligente Mensch versagt. Da gibt es nichts wissenschaftlich zu interpretieren. Er steht vor seinem Urteil. Einem Oxymoron. Widersprüchlich, different, paradox. Er spricht aus Angst. Wie der große Dompteur. Wissend, das der Tiger niemals beißt, das er immer spielen will. Historisch rollen die tauben Panzer immer. Ab und an löst sich ein Schuß mitten im Frieden. Ein Attentäter, ein Amokläufer ein Verrückter. Was soll da noch erklären? Der Mensch könnte an seinem Mörder im stillen Tunnel vorbeigehen. Der Mensch erkennt, wenn der Strand ins Meer zurückgeht, ist Gefahr. Es ist nicht mehr schön. Die Kinder sind mit der Geschichte geboren und aufgewachsen. Sie spielen, doch glauben alle an die Unverwundbarkeit. Ihnen wird an diesem Ort nichts geschehen. Tödlicher Frieden. Aber was geschieht? Sie wurden gebadet wie Siegfried im Blut der scheinbaren Unverwundbarkeit. Aber niemand ist unverwundbar. An irgendeiner Stelle klebte das Pflaster der Unverwundbarkeit. Dort ist man verwundbar. Die Natur ruft ihre grausamen Kräfte herbei. Der Mensch, der in der Wüste, lernte seine Häuser nicht mitten in die Oase zu bauen, um diese nicht zu zerstören. Nun baut er seine Villen mitten in die Wälder. Wälder brennen immer. Das ist ihre Natur. Der Mensch wird sich nicht ändern. Das ist seine Natur. Er versucht, die Natur zu ändern. Hinzurichten auf eine neue Schöpfung. Das Gedicht tödlicher Frieden (welches auch dem gleichnamigen Buch seinen Titel gab), wird fast ausnahmslos falsch interpretiert. Man schwankt, bei der Interpretation, zwischen Krieg und Frieden. Das ist falsch! Dies passiert auch berufsmäßigen und geübten Kritikern, Lesern, Poetologen, Sprachphilosophen. Auch wenn das Gedicht, stellenweise von Landsern, Panzern spricht, so handelt es bei genauerem Hinsehen, Hinhören und Betrachten, um diese alltägliche Situation einer Katastrophe, gleich welcher Art, die jedem von uns, zu jeder Sekunde treffen kann. Auch am ruhigsten Urlaubsort kann uns eine explodierende Bombe treffen, sowie eine tödliche Monsterwelle. Das Haus, in dem wir uns gerade befinden, kann sich selber in ein tiefes Erdloch stürzen. Es kann sich zu jeder Zeit die Erde öffnen von Vulkanen oder Erdbeben. Der Regen kann uns, ganze Häuser und Autos wegspülen. Immer und überall kann etwas passieren. Immer und überall kann plötzlich das Friedliche ins Tödliche umschlagen. Die Idylle zur Ruine werden. Das ist Sinn des Gedichtes Tödlicher Frieden. Der Tödliche Frieden. Hier wird immer Krieg angenommen. Das der Krieg tödlich ist, ist wohl schwer zu bezweifeln. Aber es geht hier um Frieden. Nur der Frieden kann tödlich sein; der Krieg ist per se tödlich (nur tödlich und niemals untödlich). Der Frieden hat an sich friedlich zu sein, doch dies täuscht. Frieden ist so wenig friedlich wie Krieg tödlich ist. Attentate, Naturkatastrophen, Mitte, Dunkel, Dämmerung, Leere, Innen, unsichtbare Tornados, Wellen, Wüsten, Tsunami, Feuer, Brandung, Vulkane, Erdbeben, Explosionen, Straßenkämpfe, Schüler, Hacker, Terroristen, was noch? Unsere eigenen menschlichen Aggressionen, ob als vermeintliche Friedensstifter oder als Krawallmacher. Das friedliche Nebeneinander, unsere aufgezwungene freundliche Toleranz, schamlos ausgenutzt, wie die Natur, der wir arglos begegnen an Traumstränden von urplötzlichen Wellen, Erdbeben oder Vulkanausbrüchen überrascht. Begegnen wir unserem Leviathan. Begegnen wir auf der Stille der Friedhöfe nur unseren Toten. Die Sekunden der Stille vor der Atemwende des Todes. Zu dem Gedichtband geht mehrdeutig der Beweggrund hervor. Zunächst zu dem Text, dieser Anlass, das verstärkt berichtet wurde, das die gebräunte Gesellschaft sich nun aufmachte, diesen Tag wieder in ihre Reihen zu bekommen und Aufmerksamkeit zu fordern, die sie auch in jedem Fall wieder erreichte, weil sie ständig zu allen unpassenden Gelegenheiten präsent ist. Solange keine Gegenbewegung erfolgt, bekommt diese haarlose Gesellschaft ihre Plattform, ob negativ oder positiv, sie kommen leider in die Schlagzeilen. Zu seinen Gedichten, die Freude zu diesem Thema geschrieben hat. Da erübrigt sich auch ein Kommentar, was den Dichter hier bewogen hat. Das bewegt gewisse Herren in der Schweiz, in Lichtenstein und am Gardasee sicher nicht. Es gehört aber immer wieder aufgetischt und verstärkt in die Aufmerksamkeit. Das Thema wird leider viel zu sehr, so einfach hingenommen. Zu dem Gedicht Auslandeinsatz ist zu sagen, dass es bei dem ersten Auslandseinsatz, der Abstimmung im Bundestag geschrieben wurde. Wie weit wir heute mit unseren Auslandseinsätzen sind, ist bekannt. Fuß um Fuß bewegen wir uns weiter in die Kriegsgebiete und schaffen es dass wir in fremden Weltmeeren nun mit riesigen Kriegsschiffen kleine aber umso schnellere Piratenboote jagen. Kapitän Hook lässt grüßen und von den Kriegsgebieten kommen die Särge und die Öffentlichkeit nimmt nichts war, oder heißt es wahr? Bei allen Themen von Tod und Frieden, geht es um Berichterstattung und um das Wegsehen. Wir sind doch blind für die Dinge, die geschehen. Selbst bei Amokläufern sehen wir nicht hin, sondern suchen uns Begründungen, die unser Gewissen beruhigen; mit denen wir leben können. Den wahren Grund wollen wir doch nicht sehen. Der ist bei blindwütigen Mördern, Terroristen und Totalitären Personen gleich. Wir aber trennen fein. Beim trennen in grüne, weiße und braune Flaschen, bleiben es doch immer Flaschen. Wir sehen aber nur die Farbe. Dies ist hoffentlich eine kleine Einführung in eine Interpretation, das reicht fürs erste als Erklärung. Weiteres ergibt sich aus seiner kompletten Arbeit. Im Übrigen hat er einen einzelnen Band herausgebracht, mit dem Titel: tödlicher Frieden. Hier geht es darum, dass es im Allgemeinen, keine Sicherheit gibt. Auch nicht in der Natur. Leider werden der Titel und auch einige Gedichte, wie das Gedicht Tödlicher Frieden, oft als einen Text, alleine Wider den Krieg, oder wider das Vergessen, angesehen. Es geht aber darum, dass wir zu keiner Zeit, zu keiner Sekunde sicher sein können, weder vor Krieg, noch vor Erdbeben, noch vor Amokläufern noch vor Hauseinstürzen. Wir leben einfach gefährlich. Na, wenn das keine neue Botschaft eines Dichters ist. Wir leben in gefährlichen Zeiten; der Lachende hat die furchtbare Nachricht nur noch nicht empfangen … der dort ruhig über die Straße geht ist wohl nicht mehr erreichbar für seine Freunde die in Not sind?

    TÖDLICHER FRIEDEN

    tödlicher Frieden der tauben Panzer
    die rollen und rollen
    nicht wissend wohin noch woher

    und in den Straßen
    und auf den Plätzen
    spielen die Kinder der Landser
    mit Holzpferden und Steinkreuzen

    Die Armen und die Doofen sind geblieben
    die Anderen zog es zum Meer
    wo man den Horizont noch sieht
    den Horizont der einem so fehlt

    Ihr Lacher lacht noch lächerlicher
    glaubt weil ihr im Blut gebadet
    ganz getaucht in schwarzem Blut
    ihr wäret unverwundbar wunderbar

    Hört ihr nicht die Wellen rufen singend
    seht ihr nicht die Wälder brennen fressend
    warum schweiget ihr noch
    die Natur wird’s richten meint ihr hinrichten

    Alles aus einer Hand –
    Lesung 2006
    Haus der Dommusik Aachen

    ISBN: 3-86703-469-9
    1. Auflage 2007_07
    bei Engelsdorfer Verlag
    Preis: 8,70 EUR

    Die Welt ist eine Scheibe!
    Je stärker es dahinter dunkelt
    spiegelst du dich, erkennst
    du deine Seele – im Gedicht

    Mein Gedicht ist eine Scheibe
    Mein Gedicht ( als Welt )
    ist eine Scheibe ( aus Glas )
    Ich bedeute ( durch ) die Scheibe
    Man erkennt, glaubt, sieht ( Theorie, Wissen )
    durch diese Scheibe.

    Mein Gedicht ( die Welt ) ist -
    - „das sich in dieser Scheibe Spiegelnde „
    ( Doxa, Meinung )
    Das Deutbare ist nicht Eindeutig, nicht Begrifflich.

    Lese meine Gedichte: Reflektiere, bilde die Ausnahme, empfinde, betone.

    Vom Hörensagen und Draufsätzen. Gedichte
    ISBN-10: 3-86703-709-4
    ISBN-13: 978-3-86703-709-9
    1. Auflage 2008_03
    Engelsdorfer Verlag
    Sprache: deutsch Paperback, Format: 21x15 146 Seiten
    Preis: 10,70 EUR

    Beschreibung: Vom Hörensagen und Draufsätzen Gedichte Das Wichtige im Leben welches den Einzelnen ändert und ein wenig glücklicher macht ist die Reflexion. Der Mensch der reflektiert, verändert. Sei es das er in der Kunst reflektiert, sei es in einer der Wissenschaften. Das wesentliche im Leben des Menschen sind die Probleme der Nahrungsbeschaffung und der Wohnungsgestaltung der Kampf um Pfändung und Verhungern. Weiteres hat ausnahmslos die Probleme des Menschen seit der Höhlen bis zu den Wolkenkratzern nicht verändert. Götter tauschen und dafür neue Katastrophen. Der alte denkende Mensch veränderte nichts in allem Sprechen und Schreiben. Ein dichterisches Heft zum Gedenken und Bedenken des Wissens

    Schlagwort & Dichterstreit.
    LYRIK GEDICHTE. Werk Band 5

    ISBN-13: 978-3-86901-153-0
    1.Auflage 2009_01
    Engelsdorfer Verlag Sprache: deutsch
    Paperback, Format: 21x15 180 Seiten
    Preis: 12,00 EUR

    Beschreibung:
    Diese Schrift ist ein Sprechen in das Denken des Abonnenten, zur Zeugung persönlicher Ideen. Gedichte sind Dialoge, deren Bescheidene sich dem ungeeigneten Leser nur schweigend eröffnen. So erkannt, erschließen sich dem Leser, der diese Gedichte mehrfach liest und um Verständnis fragt, immer neue Antworten…

    Bestellung im Buchhandel, bei Amazon oder beim Engelsdorfer Verlag,
    Schongauer Straße 25, 04329 Leipzig
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    Telefax: 0341 / 27 11 87 - 10
    Email: info@engelsdorfer-verlag.de

    Dichter im Gedicht.
    Lyrik Taschenbuch
    ISBN-13: 978-3-86901-152-3
    1.Auflage 2009_01
    Engelsdorfer Verlag Sprache: deutsch
    Taschenbuch, Format: 19x12
    126 Seiten Preis: 9,95 EUR

    Beschreibung:
    G E D I C H T E, Gegenwartslyrik, Lyrische Texte, Keine Genichte – Alles Gedichte, weitere Bände: Denkheft und Schriftmal; Treibsand und Lianen; Tödlicher Frieden, Mallorkinische Reise; und Alles aus einer Hand; Arbeitsgebiete: Lyrische Texte, Zitate, Kurzgeschichten, Escapistenlyrik; Philosophische-, Poetologische-Essays, Intertextuelle Interpretationen; Narrative Experimente und Dokumente von Selbstreflexion; Fragmentarische Erzählungen; Prosaminiaturen; Interpretationsübungen.

    FREUDE
    Das dichterische Werk 2002 - 2006. Freude beim Lesen
    ISBN:978-3-86858-188-1
    Verlag:Shaker Media
    Reihe:Belletristik Sprache:Deutsch Seiten: 476 Seiten Gewicht: 714 g Format: 17 x 24 cm Hardcover Preis:29,90 € / 59,80 SFr
    Erscheinungsdatum:Januar 2009

    Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

    Vorderseite Rückseite

    Widerwort & Widerstreit
    Edition Werk Band 6 - Lyrik & Dichtung

    ISBN: 978-3-86858-365-6
    Verlag:Shaker Media Reihe:Belletristik Sprache:Deutsch Seiten: 112 Seiten Gewicht:168 g Format:15,5 x 22 cm Preis:14,90 € / 29,80 SFr

    Zu meinen Texten werde ich schweigen, kann ich nicht sprechen. Sie sind eigenständige Wesen und müssen für sich selbst sprechen. Warum sollte ich auf jede Frage und Meinung antworten? Eine Frage, die bereits eine vorgefasste Meinung impliziert. Wer mehr wissen will, muss die Texte lesen, die Werke kaufen. Nur das bringt ihn näher zu meiner Dichtung.

    Die ständige Reflexion, das immer wieder lesen, das nachbeten, nur das führt den Leser zu irgendeiner Erkenntnis. Der Text eines Werkes zeigt Persönlichkeit. Diese ist zu respektieren. Diesem Text eine bloße Meinung gegenüberzustellen ist nicht angemessen.
    Zu den Texten ist zunächst NICHTS zu sagen. Sie erfordern ein Maß an Nachdenken. Worüber man nicht sprechen kann, darüber sollte man schweigen. Es geht in allen Texten immer um die X-Frage. Die Frage lautet: Was ist X? Dieses X ist uns zunächst nicht zugänglich. Es gibt zu den Texten weder eine Meinung, noch überhaupt Meinung, noch sind sie vergleichlich. Ein Text kann sich nur nach jahrelanger Liebe erschließen. Dem Leser, der wie der Wächter, zum Beginn der Orestie, der den Erfolg erkennt. Troja ist gefallen und er beginnt in der Orestie: Zu den Göttern fleh ich um Erlösung von der Pein jahrelangen Wächterdienstes ... und an anderer Stelle heißt der gleiche Beginn: Die Götter bitte ich um eine Änderung, um ein Ende meiner Mühen, um ein Ende meines jahrelangen Wachdienstes ... Der Leser als Konsument, nun als Wächter. Er wartet auf Erkenntnis und bewacht gleichzeitig. Er hofft auf eine gute Nachricht. Seine Aufgabe erfüllt sich, sobald er die Nachricht überbringt. Solange über den Text nichts aussagbar ist, kommt es zu keinem Erkenntnisfortschritt. Darüber darf man nicht reden. Aber nach einem erfolgreichen Wächterdienst zeigt sich der Text. Das wahre eines Gedichtes bleibt uns als Menschen unzugänglich. Das ist sehr unbefriedigend.

    Vorderseite Rückseite

    ISBN:978-3-86858-439-4
    Verlag:Shaker Media Reihe:Belletristik Sprache:Deutsch
    132 Seiten Gewicht:198 g Format:14,8 x 21 cm
    Preis:12,95 € / 25,90 SFr

    Shaker Verlag GmbH Kaiserstraße 100
    52134 Herzogenrath
    Tel.: 0049 24 07 / 95 96 0 Fax: 0049 24 07 / 95 96 9
    Mo.-Do. 8:00 bis 17:00 Uhr Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr
    info@shaker.de

    Vorderseite Rückseite

    Machina oder DIE RETTUNG
    Theaterstück Rollenbuch DIN A

    ISBN: SHM-00000-0000539
    Preis: 12,00 € / 24,00 SFr
    Lieferung nur über Verlag: Shaker Media
    Reihe:Allgemein Theaterstück Sprache:Deutsch
    Seiten:120 Seiten Gewicht:180 g Format:21 x 29,7 cm

    Dieses Arbeitsbuch ist nur über den Verlag erhältlich!
    Bestellung bei: Shaker Verlag GmbH
    Kaiserstraße 100 52134 Herzogenrath
    Tel.: 0049 24 07 / 95 96 0 Fax: 0049 24 07 / 95 96 9
    Mo.-Do. 8:00 bis 17:00 Uhr Fr. 8:00 bis 16:00 Uhr

    Die schweigenden Fische.
    Werk Band 7
    ISBN-13: 978-3-86268-239-3
    1. Auflage 2010 Engelsdorfer Verlag
    Sprache: Deutsch Paperback, Format: 21x15
    141 Seiten
    Preis: 10,00 EUR

    Beschreibung:
    Die schweigenden Fische sind still im Raum. Die Fangnetze der Fischerflotten haben immer recht. Armut schweigt und die Medien sprechen. Bücher schweigen in Bibliotheken. Auch Menschen haben ihre Stimme abgegeben. Keiner ändert sich. Sein Freund, der Bösewicht, entwendet sein Wort. Der Steckbrief, die Schlagzeile, sucht den schreienden Fisch. Vielleicht habe ich keine Lust? Verkrieche mich in Gedichten. Nimm jeden Atemzug, solange die Luft noch da. Die Farben der Münzen gaukeln noch Werte vor. Ich stehe am Ufer und rufe den Fischen zu: Bleibt bei Eurem Schweigen. Ohne zu erkennen, dass dieses Meer längst abgefischt wurde. Die Welt ernährt Dich, frisst Dich auf. Es bleibt am Meeresgrund ein Stein, ein Anker. Es lebten einst große Dichter im Meer. Noch sind die Legionen unterwegs und suchen nach dem Ahnungslosen. Die schweigenden Fische sind still im Raum.

    Mit freudischen Grüßen!
    Lyrik
    ISBN-13: 978-3-86268-460-1
    1. Auflage 2011 Engelsdorfer Verlag
    Sprache: Deutsch Paperback, Format: 21x15
    59 Seiten, zahlreiche farbige Abb.
    Preis: 8,80 EUR

    Mit freudischen Grüßen!
    Lyrik
    ISBN-13: 978-3-86268-460-1
    Beschreibung:
    Freude: Unter Freude verstehe ich nicht eine Temperamentbegeisterung, vielmehr eine allerhöchste Erfüllung und Bereicherung, indem sich der allgemeinste Zustand eröffnet. Dort wo ich als Mensch ver-sage, wo sich meine weltliche Tragik erfüllt, dort geschieht das Größte, indem ich losgelöst vom eigenen Bewusstsein diese Empfindung des Absoluten erst möglich wird. Meine Grüße, diesen Gruß der ganzen Welt, als ein Funke der Apparition, die wie ein Blitz auftreten, der den barhäuptigen Dichter trifft. Entsprechen einer Trauer, die eine Wende zum Freudigsten erst möglich macht. Nur wer das Gedicht lernt, lernt sein Leben zu dichten. Wenn Du das Gedicht erkennst, erkennst Du auch Dein Leben.
    Mit freudischen Grüßen!

    Ich hörte Schweigen.
    Werk Band 8.
    poetry, Dichtung, Lyrik, Gedichte
    ISBN-13: 978-3-86268-755-8
    1. Auflage 2012 Engelsdorfer Verlag
    Sprache: Deutsch Paperback, Format: 21x15
    308 Seiten, zahlr. Abb.
    Preis: 7,99 EUR

    Ich hörte Schweigen.
    In ihren Gesichtern
    Sah ich Worte auf ihren Lippen.
    Roch ihre Namen, die sie mir nannten.
    Lemma, Lemma. Wo sind ihre Zeichen?
    Liegt, liegt es in Deiner Hand?
    Soll es nicht scheuen – noch gescheut nicht.
    Schweigt noch das Haar.
    Vernehmlicher werden die Stimmen.

    Ich hörte schweigen. Ich hörte das Schweigen, das aus den Worten trat. Woher es kam? Ich weiß es nicht. Zu wem es kam? Ich weiß es nicht. Ich hörte plötzlich ein dazwischen. Fragt es sodann erneut und ohne eine Antwort. Dunkel ins Licht geschrien. Die Worte in zu langen Ketten. Was immer das auch heißen möge? Hört ein Schweigen aus den Glockentürmen und Glocken, tonlos rufen. Ohne ihre Glockenklöppel ein stilles Sprechen. Und so, das nur gehört von irgendwem. Fragst Du, woher es kommt, das Schweigen? Egal. Dann hast Du wieder das gehört, was ist.

    Freude des Bösen
    Prosadichtung, Romanlyrik, Theaterstück

    Hardcover | DIN A5 hoch | 128 Seiten s/w | Preis: 22,75 €
    ISBN: 978-3-8442-1184-9
    Schlagworte: Freude, Böse, Angst, Hass, Zorn, Schuld, Wut
    Ein besseres, schöneres Leben, ja vielleicht wie im Paradies das bleibt unser Wunsch? Wer hat uns dies nur eingeredet, das wir uns dies zu hoffen wünschen? Seit unserer Geburt müssen nicht nur Gebärende leiden, nein, auch wir werden leidend geboren und schreien zum Himmel. Ja, sind wir nunmehr aller, ja, jeder Arbeit los das wir von allem werken, was klein ist und das was groß
    Verlieren in dem großen Spiel, was früher Schweiß und Fleiß das heute uns genommen, was gestern noch Geheiß.
    Wir sind doch alle eins und jeder ist für sich. Das Brot wird schlecht verteilt, an einem leeren Tisch, standen wir soeben noch Hand in Hand am Band, so ist der Job geflogen. Veränderung in anderem Land.
    Tränen hart wie Wasser es rollt das bunte Band.
    Weniger Gleichheit
    Formen, Formen der Gedanken, Formen der Sprache, soziale Plastik leben formen gestalten Plastik evolutionärer Prozess.
    Weniger Freude
    Unsere ganzen Freuden und alle Versprechungen. Nein, wir leben nicht zum Arbeiten, wir arbeiten zum Leben. Welcher Unsinn. Wir arbeiten immer! Alle! Wir arbeiten und arbeiten, arbeiten an unserer Freiheit. Unsere Freiheit heißt Arbeit. Und ohne Arbeit benötigen wir alle Freiheit, eine Arbeit zu erarbeiten. Die Mühle, in der wir uns ständig drehen, heißt: weniger Freude. Und diese wenige Freude erreichen wir nur ohne Geld. Alles Geld das wir uns erarbeiten um uns damit Freude zu erkaufen zerfließt in eine Erlebniswelt die nur zur Existenz anderer aufgebaut wurde, nicht zu unserem Vergnügen.
    Mehr Unwissenheit
    Warum reicht uns nicht das Lesen von Büchern, warum wollen wir sie gleich besitzen, sammeln, einreihen in unser Eigentum. Müssen wir für unser Wissen soviel bezahlen? Ist das Wissen aus dem Internet schneller und problemloser greifbar als das Buch aus dem Regal. Warum sind die Bibliotheken nicht im Internet verfügbar?
    Was wollen wir noch wissen?
    Ist uns die PISA-Studie nicht der Beweis das wir uns auf richtigem, dem besten Wege befinden. Was wollen wir noch wissen? Alles, wollen wir wirklich alle Dummheiten wissen. Wissen, dass ich nichts weiß, dieser weise Spruch des Sokrates ist der Gipfel aller erreichbarer Erkenntnis.
    Was alles haben wir unserem Wissen zu verdanken und wie weit sind wir mit unserem Wissen gekommen. Was haben wir erreicht mit unseren Intellektuellen, ihrem intellektuellen Wissen.

    Das Buch Freude des Bösen ist lieferbar in Hardcover:
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    ISBN: 978-3-8442-1184-9
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    Bereiche: Geisteswissenschaften, Philosophie; Deutsch/Germanistik;
    Sprach- und Literaturwissenschaften, Belletristik, Theaterstücke

    Schwaigen & Nichtsz
    Die unerhörte Wende
    Die Philosophie, sprachlicher,
    Intermedialer Wende

    Hardcover | Wissenschaft | 480 Seiten s/w |
    ISBN: 978-3-8442-1662-2
    Preis: 69,85 €
    Schwaigen & Nichtsz Kategorie: Wissenschaft - Philosophie, Geisteswissenschaft, Sprachphilosophie, Germanistik,
    Schlagworte: Philosophie, Geisteswissenschaft, Sprachphilosophie, Germanistik,

    Schwaigen & Nichtsz
    Die unerhörte Wende
    Die Philosophie, sprachlicher,
    Intermedialer Wende

    Softcover | Wissenschaft | 480 Seiten s/w |
    ISBN: 978-3-8442-1887-9
    Preis: 59,85 €
    Schwaigen & Nichtsz Kategorie: Wissenschaft → Philosophie und Geisteswissenschaften
    Sprechakttheorie und Privatsprache.
    Philosophie, Geisteswissenschaft, Sprachphilosophie, Germanistik

    Schwaigen oder Nichtsz
    das ist hier die Frage.
    Von der Schwaigentheorie:
    Texte als dialogischer Diskurs.
    Dekonstruieren, im ästhetischen, übertragenen und unbewussten Verständnis (Geistesdekonstruktion zur Rezeptionsästhetik).
    Diese Schrift ist so, wie man spricht, und sich immer wieder korrigiert. Dabei ist schreiben und reden immer Kommunikation. Zur Kommunikation gehören immer beide, das Werk so wie der Rezipient. Da dass Werk, so wie die Rede zunächst stillsteht, kommuniziert nur der Rezipient mit sich, unmittelbar. Es findet also keine direkte Kommunikation statt. Der Rezipient kann also weiter nur mit sich oder mit seinem Alter Ego kommunizieren. Damit gerät die Schrift, oder Rede, in die erprobte Vergangenheit. Will man aber das Reden als ein Handeln bezeichnen, also einen performativen Akt, so gerät diese Kommunikation vielmehr in dass interessenlose Wohlgefallen eines Abonnementpublikums.
    Schwaigen & Nichtsz Die unerhörte Wende
    Entgegen aller Unkenrufe, auf Kritik und Schelte, habe ich mich entschlossen, das Schwaigen des Nichtsz zu veröffentlichen, gerade aus Standort und Tradition heraus. Der wahre Denker und Pädagoge, der sich nur auf die direkte Sprache der lebendigen Stimme verlässt, kann mit diesem Text, gegen alles bestreiten, oder umwandeln oder hält sich an ein Schweigegebot. Nein dies würde gerade dem Inhalt des Buches widersprechen. Das Schwaigen schreit nach einer Veröffentlichung. Als Dichter spreche ich mit Gottfried Benn „… was schlimm ist … einen neuen Gedanken haben, den man nicht in einem Hölderlinvers einwickeln kann, wie es die Professoren tun." Sprache lässt Sichtbarwerden, was im Text meist verborgen bleibt, oder im Diskurs meist verworfen oder ausgeschlossen wird. Diese sprachliche Verdeutlichung von Gegenständen verbirgt Unzeigbares von den Dingen, indem das Abweichende vom Text, als ein Unsagbares, deutlich sich zeigt. Philosophie sprachlicher, intermedialer Wandlung
    Schwaigen oder Nichtsz, das ist hier die Frage. Das Denken zum Sprechen bringen. (Nenne es Reden, wenn Du willst.) Poetologische Lust an der Sprache. Eine universale Sprachkritik: Philosophische Theorie einer Poetik mit philosophischen Ansätzen. Implizierte, intuitive Äußerungen, intuitiv erfassen. Paradigmenwechsel der Faszination Stille der Rede. Philosophische Analyse von Sprache und Realität. Spuren aus der Unverantwortlichkeit. Die Aufgabe des Wortes. Interpretation von Erfahrung, Erinnerung. Erkennen als einer Resonanz des Schwaigens. Mnemosyne, als das bei Sprache und Schrift implizite, intuitive, apriorische Erkennen, aus dem Gedächtnis und der Erinnerung. Nicht allein spröde Wissenschaft, teils amüsant, teils tiefgründig, teils Faktenhaft. Wissenschaft ist Religion, weil sie die letzten fragen nicht beantworten kann, im besonderen nicht die Ersten.
    Faszination Stille und dann die unerhörte Wende: Schwaigen.
    Leidenschaft: Nichtsz.
    L´taire et le néant Introite, nam et heic Dii funt!
    Schwaigentheorie: Texte als dialogischen Diskurs dekonstruieren, im Ästhetischen, Übertragenen und unbewusstem Verständnis (Geistesdekonstruktion zur Rezeptionsästhetik.).
    Schwaigentheorie hieße an dieser Stelle: Texte als dialogischen Diskurs dekonstruieren, im Ästhetischen, Übertragenen und unbewusstem Verständnis (Geistesdekonstruktion zur Rezeptionsästhetik.).
    Wittgenstein hat recht.
    Aber ich glaube es nicht!
    Wer dieses Buch freundlich gelesen hat, kann a posteriori, intuitiv, aufrecht und selbstbewusst sagen, dass er weiß, dass er nichts weiß, und nichts wissen wird, ohne diesem, dass er weiß! Ich verlasse mit meiner Theorie, (die keine These ist, und auch keine Hypothese ist,) das Gefängnis meiner Sprache, das nur kärglich möbliert ist. Auch reicht nicht meine Vorstellung zu dem, was man denken, oder auch nicht denken kann, und meine Bewunderung gilt Jenen, die bereits wissen was ich damit sagen will. Ich rede, also denke ich (nicht), spreche dunkel, also bin ich (und mein Leben ist doch reichlich). Wenn ich rede, habe ich bereits gedacht oder denke nach. Was Sprechen heißt, bezieht sich auf unser Denken. Damit wir unsere Rede verstehen, müssen wir bereit sein, zu verstehen was geredet wurde, und nicht was gesagt oder geschrieben wurde … Es geht um die Bedeutungslosigkeit des gesprochenen Wortes in ganzen Sätzen. Das ausgesprochene Wort ist bereits ein Artefakt. Die Reinigung, als eine Katharsis, dient nicht dem Menschen. Sie dient vielmehr der Reinigung der Sprache. Kein Abweichen von der normalen Sprache. Wir reden so klar, wie wir denken dass wir verstanden werden könnten. Beim Sprechen geht der Sprecher immer von der Unwissenheit seiner Zuhörer aus. Das heißt er versucht sich „verständlich“ auszudrücken. Was wir, von Welt wissen, wissen wir über unser Sprechen. Aber nicht so, dass wir das Sprechen so übernehmen, wie wir zum Beispiel ein Lexikon übertragen würden. Wir sind in eigenen Einbildungen gefangen. Aus diesem Gefängnis kommen wir nicht mehr heraus. Es gibt einfach nichts Einfaches. Wenn wir die Worte der Sprache als einfach betrachten, so sind sie Nichts, etwas, vom Nichts im Nichts, eine ausgesprochene Leere. Kein Verständnis, wo wir uns missverständlich ausdrücken, was wir aber so nicht sagen wollten. Der Andere interpretiert eine völlig andere, neue Version. Das Reden wird beendet, weil es auf diese Weise nicht weiterkommt. Besserwisserisches Sprechen, zu allem und jedem. Aber in der Sprache entsteht nur das Eine. Die Leere, das Nichtsz. Schwaigen erfüllt den Raum. Melancholie ist nach aller Erfahrung. Schwaigen ist das Restrisiko der Sprache. Gänzlich ist das Nichtaussagbare bei aller Rede nicht auszuschließen. Weil es, wie ich behaupte, im Schwaigen nicht darauf ankommt, wie ich spreche und dass ich etwas ausdrücke; sondern auf das Prinzip: Warum ich so spreche. Das muss der Hörer beachten.
    Der ganz klare Sinn meines Buches vom Schwaigen wäre, eine Methode, eine Sprache und Darstellungsform zu finden, in welcher sich Philosophisches ausdrücken lässt. Eindeutig sollte Philosophisches sinnvoll sein, aber philosophieren heißt nicht unbedingt Sinnvolles zu sagen. Wer philosophiert, dass versteht der Philosoph. Der Wissenschaftler versucht hiergegen zu argumentieren. Wie sinnvoll das wohl sein wird, muss sich zeigen. Bereits Wittgenstein zog in der Sprache eine Grenze, und nannte das, was jenseits dieser Grenze liegt, einfach Unsinn. Das Meiste, was der frühe Wittgenstein mitteilte, nahm der späte zurück. So nennt er auch philosophische Sätze, „dass sie der, der mich versteht, am Ende als unsinnig erkennt“ (6.54). Nach seiner Konzeption ist dies selbst unsinniges, das aber verstanden werden kann. Er unterschied, was sinnvoll gesagt werden kann, und dem, was sich zeigen muss. Lediglich empirische Sätze erklärte er für sinnvoll. Später machte er sprachlichen Sinn, nicht mehr allein in der Funktion des sich Zeigens fest. Er gab der Sprache Bedeutung, in der Vielfalt von kommunikativen und sprachlichen Äußerungen. Noch erkannte der späte Wittgenstein, die sinnvolle Rede vom sprachlichen Unsinn. Er blieb dabei, dass keineswegs alles sagbar wäre. Dahin gehend ändert meine Theorie Grundlegendes. Ich gehe davon aus, dass Sprache (auch die nonverbale) bedeutungsvoll ist, bis darauf, dass sich etwas in der Sprache und aus Sprache heraus, zeigen muss. Jedoch dass in der Sprache, im Text, nicht der Sinn steckt, den wir mit unserem Bewusstsein und Denken hineinstecken, vielmehr dass das, was sich zeigen muss, das Sinnvolle, erst vom Rezipienten aus dem Text heraus geholt werden muss. Meine These lautet also: Es gibt keine sinnvolle Rede!
    Wittgenstein sagte bei einer Vorlesung den Satz: „Was wir sagen, wird einfach sein, doch zu erkennen, weshalb wir es sagen, das wird sehr schwierig sein.“ (Vorl. 242) Also, wir sprechen nur einfach. Wir erkennen nur schwer, als Autor und als Rezipient. Und man muss denken, was aus dem Gesagten spricht und nicht, was gesagt ist, eher beides.

    Schlagworte: Philosophie, Geisteswissenschaft, Sprachphilosophie, Germanistik,

    Hardcover | Wissenschaft | 480 Seiten s/wSchlagworte: Philosophie, Geisteswissenschaft, Sprachphilosophie, Germanistik, Kategorie: Wissenschaft → Philosophie und Geisteswissenschaften
    Sprachspiel, Sprechakttheorie und Privatsprache.
    ISBN: 978-3-8442-1662-2 Preis: 69,85 €
    Philosophie, Geisteswissenschaft, Sprachphilosophie, Germanistik

    Softcover | Wissenschaft | 480 Seiten s/w |
    ISBN: 978-3-8442-1887-9 Preis: 59,85 €
    Philosophie, Geisteswissenschaft, Sprachphilosophie, Germanistik, Literatur

    SPIEGEL der IDEALE – Theaterstück

    Theaterstück Autor: Manfred H. Freude (Autor) Kategorie: Belletristik → Lyrik, Dramatik, Essays Preis: 8,95 €

    Softcover | DIN A5 hoch | 60 Seiten s/w |
    ISBN: 978-3-8442-1530-4
    Deutsch | Altersempfehlung: ab 16 Jahren | Erscheinungsdatum: 02.01.2012
    Schlagworte: Dichtung, Theater, Ideale, Frauenrecht, Deutschland

    Das Theater Konradhaus eröffnet Spielzeit 07/08 auf Festung Ehrenbreitstein in Koblenz, „Lauter Unmögliches“ (Uraufführung durch das Theater Konradhaus) Premiere am 7. September 2007 um 19.00 Uhr auf dem Schlossplatz der Festung Ehrenbreitstein.

    Drei Frauen spielen.
    Drei Frauen spielen miteinander.
    Drei Frauen spielen Rollen.
    Auf der Bühne wie im Leben.
    Und Sie wollen „Lauter Unmögliches“.
    Die Frau im 21. Jahrhundert ist frei? Eroberung der Arbeitswelt? Abkehr vom reinen Hausfrauen-Rollenbild? Wahlrecht, Abtreibungsrecht und ein eigenes Bankkonto sind inzwischen Alltäglichkeiten und gelten als Errungenschaften der Frauenbewegung. Emanzipation, schon erledigt?
    Aus der diesjährigen Ausschreibung zum Autorenwettbewerb des Theaters Konradhaus zum Thema „Reformerinnen und Revolutionärinnen im Spiegel der Ideale der Simone de Beauvoir“ wurden Manfred H. Freude von einer Jury neun Kurzstücke zeitgenössischer Autorinnen und Autoren ausgewählt, die sich sowohl mit den so genannten „Ikonen“ des Feminismus und gesellschaftlich wirkendem heutigen Frauenleben kritisch befassen.
    In dieser abwechslungsreichen Uraufführungscollage werden, im lustvollen Spiel mit Schubladendenken und Rollenzuweisungen, Klischees und Stereotypen zerpflückt: Geräuschvoll krachen dabei Weltbilder aufeinander, gesellschaftliche Normen erweisen sich als haltlos, und die Frauen, getrieben vom Überlebenswillen, zeigen ihre Krallen.
    „Lauter Unmögliches“ ist eine schwungvolle Auseinandersetzung mit der Spezies „Frau“ in einer modernen Gesellschaft, in der Gleichberechtigung „eh schon selbstverständlich“ ist, oder nicht?
    Es spielen: Nadja Catrin Godzina, Alexandra Heimberger und Christine Manami Münster
    Idee + Konzeption: Ingrid Sehorsch
    Regie und Collage: Nora Hertlein
    Regieassistenz: Reimar Stolze
    Autorinnen und Autoren: Achim Amme, Mona Becker, Manfred H. Freude, Silke Heimes, Barbara Keller, Klaus-Peter Möller, Karin Seidner, Judith Stadlin, Tania Tavernese
    Reformerinnen und Revolutionärinnen der Vergangenheit und Zukunft im Spiegel der Ideale der Simone de Beauvoir (September im Rahmen des Kultursommers)
    Simone de Beauvoir (1908 – 1986) hat sich eine Welt geschaffen, weil Sie in der vorgegebenen nicht leben wollte. Geboren in eine großbürgerliche Familie und streng katholisch erzogen, begann sie in den Pubertätsjahren gegen den für seine Belesenheit bewunderten, für sein patriarchalisches Auftreten gehassten Vater zu revoltieren. Der Zwiespalt, es dem Vater gleichzutun und doch alles anders zu machen, führte sie zum Philosophiestudium an der Sorbonne, das Sie mit einer Arbeit über Leibniz abschloss. Mit Jean-Paul Sartre, Ihrem Kommilitonen, führte sie eine vertraglich vereinbarte lebenslange Beziehung gegen alle gesellschaftlichen Konventionen der damaligen Zeit. Sie weigerte sich zu heiraten, hausfrauliche Pflichten zu übernehmen und Mutter zu werden. Weil Sie die Beziehung einer Ihrer Schülerinnen zu einem jüdischen Jungen verteidigte, wurde sie 1943 aus dem Schuldienst entlassen. Im selben Jahr erschien Ihr erster Roman und etablierte sie als Schriftstellerin. Sechs Jahre später, 1949, erschien Ihr berühmtestes Werk, der historisch-philosophisch-soziologische Riesenessay „Das andere Geschlecht“. Ohne sich selbst je als Feministin bezeichnet zu haben, wurde sie mit diesem Werk die Leitfigur der Frauenbewegung.
    So wie Männer gegen staatliche Unterdrückung kämpften, kämpften und kämpfen Frauen in vielen Ländern dieser Erde gegen familiäre und gesellschaftliche Unterdrückung. Einige von Ihnen haben Männern in deren revolutionären Vorhaben beigestanden, sind aber selbst vergessen.
    Junge deutschsprachige Autorinnen und Autoren werden aufgefordert, Ihre Sichtweisen von einem gesellschaftlich wirkenden heutigen Frauenleben durch die Beschäftigung mit früheren Revolutionärinnen und Reformerinnen und deren Lebensweise, in kurze Szenen zu gießen. Die Beiträge werden juriert und zu einer Collage zusammengefügt, in der das Lebensgefühl der jeweiligen Frauen auch durch die Musik Ihrer Zeit verdeutlicht werden wird. Sind Frauen wirklich frei? Oder bedarf es einer neuen Revolution?

    Faust Arbeitswelten
    Theater Konradhaus, Koblenz
    Dr. Faust, der Forschung und Lehre überdrüssig, leidet an Midlife-Crisis und Burn-out-Syndrom. Nicht einmal die einfachen Dinge des Lebens können ihn noch erfreuen. Daher beschließt er, aus dem Leben zu scheiden. Doch die Selbsttötung misslingt. Getrieben von der Suche nach dem ultimativen Kick übt er schwarze Magie und verbindet sich mit dem Bösen. Seine Depression schlägt um in manische Lebensgier, aus Einsamkeit wird Liebesrausch. Das Leben selbst wird zur bizarren Party. In seiner Verblendung und Verantwortungslosigkeit stürzt er eine junge Frau ins Verderben. Wird ihn Ihr Tod zur Umkehr auf dem Weg in die Hölle bewegen?
    Das in seiner Zeitlosigkeit bedeutendste Drama des größten deutschen Dichters wird neben dem Konradhaus auch aufgeführt als Open-Air-Stationentheater an einem der schönsten Orte unserer Stadt: der Festung Ehrenbreitstein.
    Ergänzung findet das Stück durch ein modernes Vorspiel, das Resultat einer Autorenausschreibung ist. Gewinner der Ausschreibung und der aufgeführter Text von Manfred H. Freude, Aachen, Premiere: 17. Mai 2008 und 20 weitere Aufführungen
    Es spielen: Boris Becker, Victoria Wiese, Kirsten Lange, Gerlind Wriedt, Robert Agnello, Matthias Hausding, Tanja Zwierlein, Uschi Boffin-Hofmeister, Lisa Tamm, Kai Dillenberger, Gregor Jansen, Bernard Boury
    Inszenierung: Ingrid Sehorsch.

    Dr. Faust, der Forschung und Lehre überdrüssig, leidet an Midlife-Crisis und Burn-out-Syndrom. Nicht einmal die einfachen Dinge des Lebens können ihn noch erfreuen. Daher beschließt er, aus dem Leben zu scheiden. Doch die Selbsttötung misslingt. Getrieben von der Suche nach dem ultimativen Kick übt er schwarze Magie und verbindet sich mit dem Bösen. Seine Depression schlägt um in manische Lebensgier, aus Einsamkeit wird Liebesrausch. Das Leben selbst wird zur bizarren Party. In seiner Verblendung und Verantwortungslosigkeit stürzt er eine junge Frau ins Verderben. Wird ihn Ihr Tod zur Umkehr auf dem Weg in die Hölle bewegen?
    Das in seiner Zeitlosigkeit bedeutendste Drama des größten deutschen Dichters wird neben dem Konradhaus auch aufgeführt als Open-Air-Stationentheater an einem der schönsten Orte unserer Stadt: der Festung Ehrenbreitstein.
    Ergänzung findet das Stück durch ein modernes Vorspiel, das Resultat einer Autorenausschreibung ist.
    Dr. Faust will ewige Jugend, verschreibt sich dem Teufel und stürzt am Ende doch nur alle ins Verderben.
    Open Air auf der Festung Ehrenbreitstein ist das Stück mit modernem Vorspiel von Manfred H. Freude Aachen als Stationentheater inszeniert.

    HIMMEL&HÖLLE - Bedingungsloses Grundeinkommen

    Autor: Manfred H. Freude Kategorie: Belletristik → Lyrik, Dramatik, Essays
    Preis: 9,85 €
    Theaterstück
    Ausführliche Beschreibung:
    HIMMEL und HÖLLE
    Bedingungsgrund bedarfsorientierte Mindestsicherung
    Thema: Bedingungsloses Grundeinkommen
    Ich bereue Nichts!
    Untertitel: Ich kann für Nichts!
    Himmel und Hölle
    Theaterstück von Manfred H. Freude

    Das Theaterstück Himmel und Hölle fragt nach einem bedingungslosen Grundeinkommen. Dies nicht nur für Deutschland, vielmehr auch für alle weltweit Beschäftigten, die von deutschen Unternehmen beauftragt wurden oder ihnen in irgendeiner Weise zuarbeiten.
    Die meisten seiner Theaterstücke oder seine Essays oder Dichtung, sind sozialpolitisch motiviert. Dies gilt auch für Texte, welche zunächst andere Themen beinhalten. Deutschland wacht auf, vielleicht (so sein Stück 1848 Deutschland in der Krise) nach vielen Kämpfen; man läuft an den Schulen Amok, weil man Ungerechtigkeit falsch erkennt, dieses Handeln von Lehrern und Berufskritikern (Amok), man sucht ein Grundeinkommen (Himmel&Hölle Faust Arbeitswelt Theaterstücke), man masturbiert (Diogenes Masturbation) oder vergewaltigt. Moderne Geisteswissenschaft und das Grauen entstehen in Linz (Linzertorte).
    Die Frauen brauchen ihre Rechte (Spiegel der Ideale) Kidnapping als Geiselnahme (im Stück Prinzenraub) bis heute. Politisch und sozial besteht seit Marx keine Hoffnung (Theaterstück) mehr, daher hoffnungslos, (Regie hoffnungslos Drama beginnt in der Familie. Die Weltmaschine Machina zeigt, dass die bisherigen Paradigmenwechsel Kant-Vernunft, marx-sozial, scheiterten. Wir brauchen weniger Vernunft, weniger Brüderlichkeit, weniger Gleichheit und weniger Freiheit (Machina oder die Rettung). Angst, Schuld, Hass und Zorn sind dagegen die Rettung durch das Böse (Freude des Bösen). Nicht das Gegenteil, das Gleiche ist innen und außen. Wie im Himmel, so ist es auf Erden.

    Softcover | DIN A5 hoch | 88 Seiten s/w |
    ISBN: 978-3-8442-1736-0
    Deutsch | Altersempfehlung: ab 16 Jahren | Erscheinungsdatum: 30.01.2012
    Schlagworte: Theater, Kultur, Dramatik, Schauspiel, Lyrik, Sozial, Einkommen, Bedingungsloses, Gehalt, Gewerkschaft

    1848 - DEUTSCHLAND in der KRISE

    1848 - DEUTSCHLAND in der KRISE
    Hardcover | DIN A5 hoch | 108 Seiten s/w |
    ISBN: 978-3-8442-1590-8
    Deutsch | Altersempfehlung: ab 12 Jahren | Schlagworte: Theater, Kultur, Schule, Revolution, Deutschland Autor: Manfred H. Freude (Autor) Kategorie: Belletristik → Lyrik, Dramatik, Essays
    Preis: 17,75 €

    Es kommen finstere Zeiten.
    Es lebe die Revolution, Bürger auf die Barrikaden.
    Bürger, Demokraten, Nationale: Steht zusammen.
    Es gelten wieder Tugenden.
    Du bist enttäuscht?
    Sie haben Dich enttäuscht?
    Uns können sie nicht mehr täuschen.
    Es gelten wieder Tugenden, Bildung, Haltung.
    .... Es gelten wieder Tugenden.
    Es wehen nun neue Fahnen.
    Ein Gespenst geht um in Europa.
    Zwischen Paris und St. Petersburg
    Furcht und Schrecken allen Regierungen.
    Gott ist tot.
    Es tagt das Weltgericht.
    Für wen?
    Frag ich doch, seit wann und
    Für wen?
    Fürs Volk wen sonst:
    Es trinkt zum Kampf der Demokrat.
    Der Hunger treibt uns in die Not.
    Und in den Gassen fließt das Blut des braven Bürgers, dem man droht.
    Das Denken war uns nicht erlaubt ... bis jetzt
    Und so wird es auch bleiben.
    Es wird in Zeit der höchsten Not.
    Uns in Gedanken treiben und in Gedärmen
    Das Denken sei uns nicht erlaubt.
    Wenn noch der Magen spricht.
    Versteht man nie ein Wort.
    Und essen kann man’s nicht.
    Hängen, dort oben!
    Wer soll hängen?
    Die Fahne schwarz, rot, Gold statt einer Wurst
    Ein Gedicht ist nur ein Gedicht.
    Ein Spruch fürwahr ein schöner Spruch
    Ein Gedicht braucht weder wahr noch frei zu sein.
    Dichten ist Vorstellen.
    ICH bin es, der meine Vorstellungen denkt.
    Denken und Sein ist Dichten.
    Wesend ist das Dichten.
    Alles ist Dichten.
    Unsere vermeintliche Freiheit ist relativ.
    Diese Menschen haben was sie wollen.
    Und haben nichts zu wollen.

    WAHRHEIT zur FREUDE
    WAHRHEIT-DICHTUNG-PHILOSOPHIE

    WAHRHEIT zur FREUDE –
    WAHRHEIT-DICHTUNG-PHILOSOPHIE
    Softcover | DIN A5 hoch | 104 Seiten s/w |
    Preis: 12,90 €
    ISBN: 978-3-8442-2029-2
    Deutsch | Altersempfehlung: keine | Erscheinungsdatum: 19.03.2012
    Schlagworte: Wahrheit, Sprache, Philosophie, Dichtung und Wahrheit, Deutsch Autor: Manfred H. Freude (Autor)
    Kategorie: Sach- & Fachliteratur → Philosophie & Religion

    Wir müssen die Wahrheit lügen. Anders können wir den Begriff der Wahrheit nicht erfassen. Sprachlich können wir belügen, darin der Sprache immer unsere Gedanken verbergen. Gerade dies aber öffnet uns das Denken. Das Erkennen von Sprache und Schrift ist stets ein Versuch von Bedeutung. Wir lieben das, was wir versprechen. Gerade diese Liebe macht uns blind. Blind für jede Wahrheit. Auch der wahre Text wird durch ein Wort verraten. Damit fällt die Wahrheit. Wird Opfer. Das Opfer wird zum Neubeginn. Durch Lüge und Verrat wird die Wahrheit so zur heiligen Märtyrerin Gerade die Lügen öffnen unseren Blick auf Wahrheit, die erscheint. Wenn die Wahrheit besiegt und der Verräter gefasst ist, beweist sich die Wahrheit in ihrer Stärke. Sprache als die Wahrheit, steht im Verrat zwischen Judas und Petrus. Die Welt ist alles, was die Lüge ist. Wenn wir die Fenster schließen, schließen wir auch unsere Augen vor der Wahrheit. Die Schwierigkeit, heute Wahrheit zu beschreiben, liegt bei unserem Verlust der Naivität. Bei unseren Bildern und Texten wird die Wirklichkeit zur Lüge und zur alltäglichen Sprache. Wer die Wahrheit nicht für sich selbst erkennt, hat diese nicht verdient. Die Dinge sind nicht das was sie zu sein scheinen. Wer ohne Interessen ist, zerstört alle Werke durch sein Bloßes anschauen. So werden Kathedralen auch nicht von Architekten gebaut, sondern von Dichtern . Alles, was eine Lüge ist, lenkt nur von einer Wahrheit ab. Die Lüge hat keine Wahrheitsbedingung, denn sie ist bedingungslos wahr. Jeder Richter, versucht nur Lügen zu erkennen. An Wahrheit verschwendet er nicht im entferntesten Gedanken. An Wahrheit kann man höchstens glauben. Aber man sollte den Irrtum vermeiden. Der Philosoph liebt die Wahrheit und kennt ihre Probleme. Wenn er sie wüsste, wäre die Philosophie am Ende. Doch schon die Dichter wussten, was die Götter taten. Lügen, stehlen, ehebrechen, und sich gegenseitig betrügen. Das waren Homer und Hesiod, dass nur des Menschen Schimpf und Schande, das was Lüge und Wahrheit ist, nur abstrakte Werte sind. So zeigt die Logik bei Xenophanes, dass die Lüge schön ist, denn wenn der Dichter sie verkündet, ist es nicht mehr die Wahrheit.
    GEDICHTE - vom laufenden Meter

    GEDICHTE - vom laufenden Meter
    Softcover | DIN A5 hoch | 88 Seiten s/w | Preis: 9,95 €
    ISBN: 978-3-8442-1924-1
    Deutsch | Altersempfehlung: keine | Erscheinungsdatum: 24.02.2012
    Schlagworte: Lyrik, Gedichte, Poems, Poetik, Poesie
    Autor: Manfred H. Freude (Autor)
    Kategorie: Belletristik → Lyrik, Dramatik, Essays

    Ausführliche Beschreibung:
    Wirkung, Selbstverständnis und Grundlagen meiner Gedichte
    „Es sind keine Waffen denn diese Sprache“. So möchte ich das Verständnis für meine Gedichte ausgedrückt wissen. Diese Sprache jedoch wurzelt in der Erfahrung, in der Moral, in den Grundlagen meiner Selbstrefflektion. Wie könnte ich je etwas sagen, wenn ich nicht davon dichten kann; sonst würde ich ja nur davon reden.
    Nur das gesprochene und das geschriebene Wort ist schlechter als das gedichtete Wort. Aber das gedachte, das unausgesprochene Wort bleibt das stärkste! Wie aber werden wir je davon erfahren wenn nicht über das lyrische ich des Dichters? Meine Gedichte sind reich an Anspielungen auf Mythos, Kultur und Dichtung der Jahrtausende. Sie spiegeln eine aus den Fugen geratene Welt. Unter die Haut und auf der Haut und in die Haut gehen die Worte. Hautgefühle; Aufhellen, Nachdunkeln, Eincremen der Dichterhaut, der verletzten, der geschundenen, der gekränkten, der misshandelten Haut.
    Ich glaube an das was mich zum dichten treibt, im Fluss der Worte und der Reime... der Themen und Ideen, von Vers und Rhythmus, von Kadenz und Strophen zum Gedicht.
    Ich jongliere mit Worten, wie ein Straßenillusionist, der die Worte zum Himmel wirft und jongliert mit Seifenblasen, die zerplatzen und gleichzeitig ( Appariation ) neue gebären.
    Aus der Vogelperspektive betrachtet sich die Sprache meines Gehirns, wie ein Labyrinth. Folgt man dem Ariadnefaden wie dem Rhein. ( von seiner Quelle über Auen mäandernd durch Wasserfälle zum Meer ) Nur der Leser der zum Meer schafft, taucht ein. Es sind heute nicht mehr die leichten, sanften Dichterflüsse mit ihren breiten Ufern. Wir bewegen uns heute in extremstem Wildwasser. Ohne jede Sicherheiten. Wir sind Extremsportler. Kein Floß kein Ufer. Nur wildestes Wasser und Strudel, ja gefährliche Strudel und kein Ufer. Nur zerklüftete enge Felsschluchten. kommen wir jemals an in ruhigen Gewässern. Wen wollen wir bei einer netten Kahnfahrt noch erreichen? Wie bei einem Computerspiel das man bis zum höchsten Level spielt und schafft das ist das Ziel. Aufbau Komposition Welt wird durch Sprache geschaffen. Durch Prosa in die Welt gesetzt, geschöpft, benutzt und beherrscht.
    Lyrik lässt die Welt wie sie ist. Sie schenkt ihr ein paar bunte Tupfer. Wie jedes Jahr die Blumen nur für kurze Zeit blühen. Wie Feuerwerke die nur Sekunden brillieren. Lyrik gibt, reicht der Welt die Hand und löst sie wieder.

    ESKAPISMUSLYRIK Lyriktheorie

    ESKAPISMUSLYRIK Lyriktheorie
    Softcover | DIN A5 hoch | 120 Seiten s/w |
    ISBN: 978-3-8442-2180-0
    Preis: 13,80 €
    Deutsch | Altersempfehlung: keine | Schlagworte:
    Philosophie, Geisteswissenschaft, Sprachphilosophie, Germanistik, Literatur

    Kategorie:
    Wissenschaft → Philosophie und Geisteswissenschaften Philosophie, Geisteswissenschaft, Sprachphilosophie, Germanistik, Literatur

    Ausführliche Beschreibung:
    Aus meinen Gefängnissen dieser Erde in Feierlaune gegen dem Vergangenen entflohen, ist die Wahrheit, erbitterter Kampf mit gestörtem Gleichgewicht. Lieber tot sein, als diese Lüge der Wahrheit zu ertragen. Wahrheit, die mich in Haft brachte, während ich meine Gedanken umbrachte. Das Zerstörte meiner künstlerischen Persönlichkeit verwischt alle Grenzen, die ich nie kannte, während die Wirklichkeit unter mir, in poetischer Weltflucht verflog. Halb wahnsinnig von Gefühlen dieser Welt, verändern leidend, verzweifelnd und doch gebrochen von unerträglichem Glück, singe ich bewegt, von revolutionärer Kraft, meine Lieder leidenschaftlich. Einer Kulturkatastrophe verstört von zerstörten Bildern der Welt erinnere ich mich zu entfliehen, bevor ich politisch werde, vor realistischer Drastik der Bedingung meines Überlebens. Erzähle ich, müde geworden vom Leben, am Ende meiner Unschuld von dieser Sicherheit. War ich schon tot, ehe ich geboren wurde, noch wie Viele schwieg ich in der Sprache des Schuldlosen.
    Eskapist. Als Eskapist schwebt du auf Wolke sieben.

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    Das ganze Jahr. FREUDE –
    Jahreszeitengedichte Saisonen

    Das ganze Jahr. FREUDE –
    Jahreszeitengedichte Saisonen
    Softcover | DIN A5 hoch | 136 Seiten s/w | Preis: 14,85 €
    Kategorie: Belletristik → Lyrik, Dramatik, Essays
    ISBN: 9783844227185
    Deutsch | Altersempfehlung: keine | Erscheinungsdatum: 20.07.2012

    Schlagworte: Vier Jahreszeiten, Saisonen, Monat, Tag, Nacht

    Denkheft und Schriftmal
    Merkwerk Gedichte
    ISBN: 3-939404-67-5
    1. Auflage 2006_04 bei Engelsdorfer Verlag
    Werk Band 2
    Preis: 9,80 EUR

    Keine Genichte Alles Gedichte
    ISBN: 3-939144-41-X
    1. Auflage 2005_12 bei Engelsdorfer Verlag
    Werk Band 1
    Preis: 9,40 EUR

    Tödlicher Frieden
    - Gedichte - Poesie der Ruinen - Nur die Zukunft sehen
    ISBN: 3-86703-111-8
    1. Auflage 2006_09 bei Engelsdorfer Verlag
    Preis: 15,00 EUR

    Mallorkinische Reise Gedichte
    Verlag mb Verlag Druck, Wallbach (CH) info@mbverlag.com
    ISBN: 3-86611-189-4
    Auflage 2006
    Preis D 14,95 €

    Treibsand und Lianen - Gedenken und Bedenken Gedichte
    ISBN: 3-939404-64-0
    1. Auflage 2006_04 bei Engelsdorfer Verlag Werk Band 3
    Preis: 13,00 EUR

    Schlagwort & Dichterstreit.
    LYRIK GEDICHTE. Werk Band 5
    ISBN-13: 978-3-86901-153-0
    1.Auflage 2009_01 Engelsdorfer Verlag Werk Band 5
    Preis: 12,00 EUR

    Alles aus einer Hand –
    Lesung 2006 Haus der Dommusik Aachen
    ISBN: 3-86703-469-9
    1. Auflage 2007_07 bei Engelsdorfer Verlag
    Preis: 8,70 EUR

    Dichter im Gedicht.
    Lyrik Taschenbuch
    ISBN-13: 978-3-86901-152-3
    1.Auflage 2009_01 Engelsdorfer Verlag
    Preis: 9,95 EUR

    FREUDE
    Das dichterische Werk 2002 - 2006 Freude beim Lesen, Gebundene Ausgabe, 17 x 24 cm, 714 Gramm
    ISBN 978-3-86858-188-1
    476 Seiten,
    Preis 29,90 EUR

    Vom Hörensagen und Draufsätzen.
    Gedichte
    ISBN-10: 3-86703-709-4
    ISBN-13: 978-3-86703-709-9
    1. Auflage 2008_03 Engelsdorfer Verlag
    Sprache: deutsch Paperback, Format: 21x15
    146 Seiten Preis: 10,70 EUR

    Freude des Bösen
    Prosadichtung, Romanlyrik, Theater,
    Epubli Verlag auch als E-Book
    Belletristik → Lyrik, Dramatik, Essays
    DIN A4 Preis: 22,50 € auch in

    DIN A5 Hardcover
    ISBN: 978-3-8442-1184-9
    VK: 22,75 €

    Widerwort & Widerstreit
    Verlag Shaker Media
    Untertitel: Edition Werk Band 6 - Lyrik & Dichtung
    ISBN: 3-86858-365-3
    Größe: 112 Seiten, 15,5 x 22 cm
    Preise: 14.90 EUR 29,80 Sfr

    Machina oder DIE RETTUNG
    SHM-00.000-0.000.539
    Rollenbuch Arbeitsbuch März 2010 A4
    Theaterstück Rollenbuch
    Preis 15,90 EUR

    Die schweigenden Fische.
    Untertitel: Edition Werk Band 7 - Lyrik & Dichtung
    ISBN-13: 978-3-86268-239-3
    1. Auflage 2010 Engelsdorfer Verlag
    Preis: 10,00 EUR

    Lieder der Liebe
    100 Liebesgedichte
    ISBN 978-3-86858-439-4
    132 Seiten, Deutsch, Paperback, 14,8 x 21 cm
    Preis 12,95 EUR

    Mit freudischen Grüßen
    Lyrik & Dichtung
    ISBN 978-3-86268-460-1
    1. Auflage 2011 Engelsdorfer Verlag
    Preis: 8,80 EUR

    SPIEGEL der IDEALE
    Autor Manfred H. Freude (Autor)
    Bindungsart Softcover
    Format DIN A5 hoch auch als E-Book
    Papiertyp 90 g/m² cremeweiß, matt
    Druck Inhalt 60 Seiten s/w
    ISBN 978-3-8442-1530-4
    Verkaufspreis 8,75 €

    FREIHEIT Ich bereue Nichts! Untertitel: Ich kann für Nichts! Dramatisches Gedicht
    Szenische Dramaturgie Arbeitstext/Arbeitsfassung Softcover | DIN A5 hoch | 64 Seiten s/w | auch als E-Book
    ISBN: 978-3-8442-1645-5
    Theater, Kultur, Dramatik, Schauspiel, Lyrik
    Preis: 8,95 €

    HIMMEL & HÖLLE – Bedingungsloses Grundeinkommen Untertitel:! Dramatisches Gedicht Szenische Dramaturgie Arbeitstext/Arbeitsfassung Softcover | DIN A5 hoch |
    88 Seiten s/w | auch als E-Book
    ISBN: 978-3-8442-1736-0
    Theater, Kultur, Dramatik, Schauspiel, Lyrik
    Preis: 9,85 €

    1848 - DEUTSCHLAND in der KRISE
    Hardcover | DIN A5 hoch | 108 Seiten s/w |
    Auch als E-Book
    ISBN: 978-3-8442-1590-8
    Deutsch | Theater, Kultur, Schule, Revolution, Deutschland
    Belletristik → Lyrik, Dramatik, Essays
    Preis: 17,75 €

    Das ganze Jahr. FREUDE –
    Jahreszeitengedichte Saisonen
    Softcover | DIN A5 hoch | 136 Seiten s/w ISBN: 9783844227185
    Preis: 14,85 €

    ESKAPISMUSLYRIK
    Lyriktheorie
    Softcover | DIN A5 hoch | 120 Seiten s/w
    ISBN: 978-3-8442-2180-0
    Preis: 13,80 €
    2012

  • SCHWAIGEN Zitate und Aphorismen

    Da mahne ich doch immer wieder zum Frieden.
    Wenn zwei Herzen in meiner Brust sich schlagen.
    M.H.F.
    Freitag, 25. Februar 2011
    Wer weiß ob nicht eines Tages aus einem Gedicht eine Kurzgeschichte, ja aus einer Story nicht ein ganzes Buch wird?
    Wenn keine Bäume mehr da sind gehe unter die Menschen,
    Trau der Welt weder, noch etwas zu.
    Still ist der Wald
    und schön der Vögel singen
    Jeder Baum ist alt
    mir aber ist kein Sinnen
    Sterben ist leicht, verkaufen ist schwer.
    Stellt an den Eingang der Stadt ein Schild: Kommt alle - Wir schließen

    SINGEN IST BRONZE, REDEN IST SILBER, SCHWEIGEN IST GOLD.
    Seit Adam und Eva ist zwischen Männer und Frauen kein Vertrauen mehr möglich.
    Seit heilige drei Könige sind auf der Welt keine Geschenke mehr möglich.
    Seit der Mondlandung ist auf der Erde keine Menschlichkeit mehr möglich.
    Manchmal sehe ich keine Menschen, nur Arschlöcher. Jedes ist anders.
    viele von ihnen kenne ich, andere kann ich mir bekannten Arschlöchern zuordnen.
    Leben wie russische Dissidenten, mit Büchern und Bildern (statt Bücher heute: Radio, Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen, Computer) d.h. ständig an offenem Fenster und Tür zur Welt.
    Ich bin nicht unter diesem Himmel
    Ich bin nicht unter diesem Blau
    Ich bin ein Stern wie alle dort hochfern
    habe für alles Zeit, aber vermeide Zeit zu verschwenden.
    Da lob ich mir Fernsehen und Zeitung - zapp - lohnt nicht, zapp wird weggezappt.
    Hab soviel Wissen angehäuft, ich komm mir schon vor wie die Bibliothek in Alexandria
    Der Dichter verbraucht das Wort aber nicht so wie die gewöhnlich Redenden und Schreibenden die Worte verbrauchen müssen und so das das Wort erst wahrhaft ein Wort wird und bleibt. Zur Dichtung gehört alles was zur Welt gehört, wie der Zusammenhang der Wörter
    früher war alles nur besoffen zu ertragen,
    heute kann man es nüchtern nicht mal mit ansehen.
    Erkenntnis:
    Es geht allen nur beim STRESSEN + NÖTIGEN und um die
    EIGENE EXISTENZANGST + SELBSTERHALTUNG
    Dummheit ist die Anständigkeit der ehrlichen Leute.
    MHF 2003-10-20

    Der Gedanke, der gedachten und der noch nicht gedachten: Idee beim dichten,
    ist der Prozess des Reimens des noch nicht gereimten, das abarbeiten am Ungereimten, am noch nicht Gedichteten.
    DAS VOLK DER DICHTER UND DENKER
    wer denkt – jetzt ?
    Es denken Alle! Es reden Viele! Es handelt Keiner!
    wer dichtet - jetzt?
    Es dichten Wenige!
    Das größte Drama wäre: sich nicht weiterzuentwickeln.
    Sich weiterzuentwickeln: ein Einziges Drama.
    (Manfred H. Freude 8.Januar 2003)
    Bücher sind Zeitverschwendung, man muss zuviel Mist lesen um einen guten Satz zu finden.
    Bei Fernsehen und Zeitungen kann man wegzappen, beim schlechten Buch heißt es nach der letzten Seite: verarscht.
    (M. Freude 20.05.2003)

    Wenn die Bäume weg sind, brennen wir alles auf Festplatten und verbrennen die Bücher
    MHF 2003-11-10

    Das Wort fing ich mit meinen Händen
    umschloss es, wie konnte es mir glücken?
    Als ich nachsah, flog ein Schmetterling,
    setzte sich meiner Hand auf ihren Rücken.
    Manfred H. Freude Aachen 30.07.2004

    Ich vertrete die These: Das eskapistische Gedicht ist deshalb gerechtfertigt, weil es für die Zeit eines Gedankens von der Realität des Lesens ablenkt.

    30.09.2004

    Das Gedicht geht solange zum Rezitator,
    bis er bricht MHF Aachen 14.09.2004

    Das Wort fing ich mit meinen Händen
    umschloss es, wie konnte es mir glücken?
    Als ich nachsah, flog ein Schmetterling,
    setzte sich meiner Hand auf ihren Rücken.
    Das Wort fing ich mit meinen Händen
    umschloss es, wie konnte es mir glücken?
    Als ich nachsah, flog ein Schmetterling,
    setzte sich meiner Hand auf ihren Rücken.
    Dichtung lässt Außerirdisches anwesen und ist selbst Schöpfung
    Gründung ist schwer, wie die Geburt,
    Aufgeben ist leicht, wie der Tod,
    dazwischen ist das Leben, und das ist hart, wie ein Herz.
    Ein kleines Wort beginnt mit e (el) und endet mit e,
    mal macht´s glücklich, mal tut´s weh,
    das kleine Wort heißt – LIEBE –
    Es kommt wie es kommt
    Was fort ist - ist fort,
    immer ist etwas.
    Wer nicht will,
    der hat gewollt Wer nicht kommt hat frei.

    Wenn die Bäume weg sind,
    brennen wir alles auf Festplatten
    und verbrennen die Bücher
    Leben wie russische Dissidenten, mit Büchern und Bildern
    Dummheit ist die Anständigkeit der ehrlichen Leute.
    MHF 2003-10-20

    DAS VOLK DER DICHTER UND DENKER
    wer denkt – jetzt ?
    Es denken Alle! Es reden Viele! Es handelt Keiner!
    wer dichtet - jetzt?
    Es dichten Wenige!
    Seit Adam und Eva ist zwischen Männer und Frauen kein Vertrauen mehr möglich.
    Seit heilige drei Könige sind auf der Welt keine Geschenke mehr möglich.
    Seit der Mondlandung ist auf der Erde keine Menschlichkeit mehr möglich.

    Der Gedanke, der gedachten und der noch nicht gedachten: Idee beim dichten,
    ist der Prozess des Reimens des noch nicht gereimten, das abarbeiten am Ungereimten, am noch nicht Gedichteten.

    Wenn die Bäume weg sind, brennen wir alles auf Festplatten und verbrennen die Bücher
    MHF 2003-11-10

    Bücher sind Zeitverschwendung, man muss zuviel Mist lesen um einen guten Satz zu finden.
    Bei Fernsehen und Zeitungen kann man wegzappen, beim schlechten Buch heißt es nach der letzten Seite: verarscht.
    (M. Freude 20.05.2003)
    Das größte Drama wäre: sich nicht weiterzuentwickeln.
    Sich weiterzuentwickeln: ein Einziges Drama.
    (Manfred H. Freude 8.Januar 2003)
    Erkenntnis:
    Es geht allen nur beim STRESSEN + NÖTIGEN und um die
    EIGENE EXISTENZANGST + SELBSTERHALTUNG MF 7.2.03
    früher war alles nur besoffen zu ertragen,
    heute kann man es nüchtern nicht mal mit ansehen.
    MHF 5.12.03
    Hab soviel Wissen angehäuft, ich komm mir schon vor wie die Bibliothek in Alexandria ( MHF 1/03)
    habe für alles Zeit, aber vermeide Zeit zu verschwenden.
    Da lob ich mir Fernsehen und Zeitung - zapp - lohnt nicht, zapp wird weggezappt.
    ( MHF 19.05.2003)
    Leben wie russische Dissidenten, mit Büchern und Bildern (statt Bücher heute: Radio, Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen, Computer) d.h. ständig an offenem Fenster und Tür zur Welt. (M. Freude 20.05.2003)
    Manchmal sehe ich keine Menschen, nur Arschlöcher. Jedes ist anders.
    viele von ihnen kenne ich, andere kann ich mir bekannten Arschlöchern zuordnen.
    MHF 10/2002
    (heute aber Radio, Zeitungen, Fernsehen, Computer)
    heißt ständig am offenen Fenster und Tür zur Welt. (M. Freude 20.05.2003)
    Sterben ist leicht, verwalten ist schön, verkaufen ist schwer.
    M.H. Freude 86/01

    Stellt an den Eingang der Stadt ein Schild:
    Kommt alle –
    Wir schließen!
    4/8/2003
    Wenn es nur darum geht,
    wer sympathisch ist,
    dann wären wir alle sehr alleine
    (M.H.Freude 01/2003)
    Wenn keine Bäume mehr da sind
    gehe unter Menschen
    und schlage Wurzeln
    Manfred H. Freude Aachen 4.08.2003

    Trau der Welt weder noch etwas zu, und sei ständig auf der Hut. M. H. Freude 4/8/2003

    Schlechte Bücher sind der Zeit Verschwendung,
    Muss zuviel lesen für den guten Satz .
    ´hab Fernsehen und Zeitungen mal eben weggezappt. (M. Freude 20.05.2003)

    Reden ist billig,
    Schweigen ist teuer, Denken verboten.
    08/2003 M.H. Freude

    Wer den Mund aufmacht,
    riskiert sein Leben,
    wer sich bewegt wird abgestraft. M.H.F. am 19.08.2000

  • TODESZUG KZ RAVENSBRÜCK Hin und Zurück

    das Literaturbüro Euregio Maas-Rhein (EMR) veranstaltet im Rahmen der „Silbenschmiede“ folgende Lesung
    TODESZUG – KZ Ravensbrück Hin und Zurück
    Am Samstag 30. März 2013 um 12:00 Uhr im Lesesaal des Internationalen Zeitungsmuseums Aachen Pontstraße

    Autorenlesung Silbenschmiede:

    Ankündigungsinfo der Silbenschmiede
    Des Literaturbüros Euregio Maas-Rhein Aachen
    Jeden letzten Samstag im Monat veranstaltet die Silbenschmiede eine öffentliche Lesung eines Autors oder einer Autorengruppe.
    Die Veranstaltung ist eine Aktion des
    Literaturbüros Euregio Maas-Rhein

    Liebe Freunde der Silbenschmiede,
    TODESZUG – KZ Ravensbrück Hin und Zurück
    Am Samstag 30. März 2013 um 12:00 Uhr im Lesesaal des Internationalen Zeitungsmuseums Aachen Pontstraße:

    Ich habe meine Übersetzung einer Biografie meiner Tante Hubertina Aretz herausgegeben. Eine Biografie von zeitgeschichtlicher Bedeutung, Bücher > Fachbücher > Geschichtswissenschaft > Staatenwelt Europa Deutschland/Holland/Belgien
    u.a. über die Deportation von Frauen von Antwerpen-Ost bis Ravensbrück und Neuengamme, die Situation des Widerstandes in Flandern, anschließende Verbringung nach Schweden und die spätere Situation in Belgien . Eine Geschichte des Widerstandes von 1931 bis 1945.

    Autorenlesung es liest der Herausgeber
    Aus der Biografie Hubertina Aretz
    TODESZUG – KZ Ravensbrück Hin und Zurück
    Samstag 30. März 2013 um 12:00 Uhr

    Während des Krieges, in den Zeiten der Not, war sehr viel Liebe unter den Menschen. Die Liebe ist nach dem Krieg in Hass verwandelt. Einer hat den Anderen beneidet um die Rente, die verschieden ausfiel, nach Belangen und Graden von Invalidität. So ist es noch immer.Hubertina Aretz

    Es geht um eine Autobiografie, 96 Seiten A5 aus versammelten Texten (von einmal 40 A4 Seiten und einmal 163 Seiten sämtlich in niederländisch geschrieben) die ich als Herausgeber schreibe, (und im Jahr 2013/14 kommt noch ein längeres Buch vielleicht 400 Seiten als Sachbuch über Widerstand. Die Texte verständlicherweise sind sehr explosiv. Es ist auch noch von mir beabsichtigt, dass ich als Sprachphilosoph (siehe auch mein Buch Schwaigen&Nichtsz, über das Schweigen Paul Celans zum Schweigen der Philosophen Heidegger und Adorno und der Sprachphilosophen, dem Schweigen Wittgensteins bis Derrida) noch, über den Gründer der erwähnten Widerstandsgruppe aus Antwerpen, den über die Grenzen Belgiens bekannten Philosophie Professor Dr. Leopold Flam, insbesondere über seine Dialogphilosophie und ob Dialog ohne Widerstand möglich ist, schreiben werde.)
    Anna Maria Hubertine Aretz, geb. 22.08.1893 in Horbach, Wohnort: Berlaar, Beruf: Krankenschwester, verheiratet, verhaftet: 05.02.43, Gefängnis: Anvers
    Einlieferungsstelle: Gestapo, Schutzhaft, registriert im KL Ravensbrück am 19.6.1944, Häftl.-Nr. 42616, politisch überstellt am 7.8.44 nach Beendorf-Bartensleben (Außenlager des KL Neuengamme), Häftl.-Nr. 6149
    befreit durch das Schwedische Rote Kreuz, Ankunft in Schweden am 03.05.1945, Verlegungszielort: Tennisstadion Malmö
    Das Buch:
    TODESZUG – KZ Ravensbrück Hin und Zurück
    Ausführliche Beschreibung:
    Anna Maria Hubertine Aretz, geb. 22.08.1893 in Horbach, Wohnort: Berlaar, Beruf: Krankenschwester verheiratet, verhaftet: 05.02.43, Gefängnis: Anvers
    Einlieferungsstelle: Gestapo, Schutzhaft, registriert im KL Ravensbrück am 19.6.1944, Häftl.-Nr. 42616, politisch überstellt am 7.8.44 nach Beendorf-Bartensleben (Außenlager des KL Neuengamme), Häftl.-Nr. 6149
    befreit durch das Schwedische Rote Kreuz, Ankunft in Schweden am 03.05.1945, Verlegungszielort: Tennisstadion Malmö

    >>Mit meinen größten Gefühlen für Fairness, und meiner Abscheu zum Unrecht, und meine nie endende Liebe für die Unterdrückten, konnte ich nicht anders, als mit meinem ganzen Herzen mitfühlen, mit all denjenigen, die ehrlich gelitten und gestritten hatten.; Hubertina Aretz

    Manfred H. Freude
    Harscampstraße. 51
    52062 Aachen

    Weitere Info unter: http://widerstand-resistance.blog.de/
    oder
    Facebook widerstehen: http://www.facebook.com/groups/302301569878904/

    TODESZUG – KZ Ravensbrück Hin und Zurück

    Softcover | DIN A5 hoch | 96 Seiten s/w | ISBN: 9783844238129
    Deutsch | Altersempfehlung: ab 12 Jahren | Erscheinungsdatum: 13.11.2012
    Schlagworte:
    KZ Ravensbrück, Widerstand, II. Weltkrieg, Judenverfolgung, Deportation
    Autor, Übersetzer: Manfred H. Freude (Herausgeber)
    Kategorie: Sach- & Fachliteratur → Wirtschaft, Karriere
    Sach- & Fachliteratur → Politik & Geschichte
    Preis: 10,95 €

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  • Freude des Bösen Wenn einer stirbt (Aus Freude des Bösen)

    Ich bin mein eigener Bibliothekar. Man fragt mich warum legst Du alles in eine Schublade? Diese Frage ist eine Frage nach einem Ordnungssystem.
    Seit über 2000 Jahren freuen wir uns an allen Untaten. Die Untaten können nicht aussterben, da sie immer wieder von allen Spießern erwähnt werden. Die Leiden am Kreuz, der Verrat des Judas, der Verrat des Petrus wird täglich nachvollzogen. Auf den Bühnen und in den Spalten der Tageszeitungen. Worauf warten wir noch? Wir warten auf einen längst fällig Kommenden. Seit der ersten Aufklärung warten wir auf einen längst fällig kommenden Dionysos, einem Friedensfürsten. Wir haben uns getäuscht, wir sind enttäuscht worden.
    Durch Napoleon, Stalin, Hitler, Mao, wurden wir enttäuscht. Die Täuschung täuscht nicht über einen noch Kommenden. Wir warten auf ein zukünftiges Jerusalem. Werden wir uns treffen in den Theatern, in den Ausstellungen der Museen? Wir werden wieder, wie verkündet auferstehen, auch aus dem Elend der Armut und aus dem Elend der Armseligkeit des Reichtums. //

  • Zitat

    Als man einen Gelehrten fragte, warum man wohl geliehene Bücher
    so selten zurückbekäme, antwortete er: "Weil es leichter ist, die
    Bücher zu behalten, als das was drin steht."

  • Wutbürger

    „Wutbürger“: Angst, Schuld, Hass und Zorn auf die Politik dokumentiert sich in einer neuen Protestbewegung. Unzufriedenheit macht sich breit.
    In seinen Theaterstücken Machina oder Die Rettung; 1848 Deutschland in der Krise und Freiheit Himmel und Hölle, zeigt Manfred H. Freude als Lyriker, Dramaturg und Philosoph, Situation und Entwicklung zu den Emotionen, da sich nichts mehr entwickelt, die Freiheit zu entscheiden, dass doch bitte alles so bliebe.
    So läuft es jetzt hier ab: „Die Bedienung durch französische Blusenmädchen mit scharf geschlossenen Pfropfenziehern. Da die Bewegung nach Außen zu groß ist, und die Gemüter zu aufgeregt sind, so wird die ganze Zeit über das Lokal nicht geheizt, damit sich ein jeder bei einem guten Seidel Bier gehörig abkühlen kann. Es gelten wieder Tugenden, Bildung, Humanität, Toleranz, Sittlichkeit und Gefühlsbetontheit. Es kommen finstere Zeiten. Es lebe die Revolution, Bürger auf die Barrikaden. Bürger, Demokraten, Nationale: Steht zusammen. Es gelten wieder Tugenden. Du bist enttäuscht? Sie haben Dich enttäuscht? Uns können sie nicht mehr täuschen“, - so heißt es im Theaterstück 1848 – Deutschland in der Krise. Hatten wir 1848 eine Krise? Haben wir 2012 eine Krise?
    Wir brauchen den Zorn; die Gemütsbewegung, die Aufregung (siehe auch Sloterdijk „Angst und Zorn“. Sloterdijk nannte das Institut, das den aufgestauten Zorn, den der Bürger anlegte „Zornbank“). So heißt es heute, Seniorenrevolution und Rollatoren zu Barrikaden. Man sucht keine Auswege. Ach, wenn doch alles so bliebe, es könnte schöner nicht sein. Diese Frage nach Gerechtigkeit wird immer dringender. Aber Gerechtigkeit ist nicht ohne das Höchstmaß an Ungerechtigkeit zu bekommen. Ist das Verhalten der höchsten Ämter und Würden noch gerecht? Waren die Herrscher die als Beschützer gerecht, oder die den Bauern die Freiheit ließen und sich nicht kümmerten. Ist das Original der Musikshow gerecht der sagt:Ihr könnt nicht singen, oder ist die nette Jury, die ihre Kandidaten lobt und doch rausschmeißt gerecht?
    Der Wutbürger als ein Zeichen der Freiheit, der sich Luft macht. Manfred H. Freude beschreibt in seinen Stücken eine Entwicklung zum Wutbürger. Die meisten seiner Theaterstücke oder seine Essays oder Dichtung, sind sozialpolitisch motiviert. Dies gilt auch für Texte, welche zunächst andere Themen beinhalten. Deutschland wacht auf, vielleicht (so sein Stück 1848 Deutschland in der Krise) nach vielen Kämpfen; man läuft an den Schulen Amok, weil man Ungerechtigkeit falsch erkennt, dieses Handeln von Lehrern und Berufskritikern (Amok), man sucht ein Grundeinkommen (Himmel&Hölle Faust Arbeitswelt Theaterstücke), man masturbiert (Diogenes Masturbation) oder vergewaltigt. Moderne Geisteswissenschaft und das Grauen entstehen in Linz (Linzertorte). Die Frauen brauchen ihre Rechte (Spiegel der Ideale) Kidnapping als Geiselnahme (im Stück Prinzenraub) bis heute. Politisch und sozial besteht seit Marx keine Hoffnung (Theaterstück) mehr, daher hoffnungslos, (Regie hoffnungslos Drama beginnt in der Familie). Die Weltmaschine Machina zeigt, dass die bisherigen Paradigmenwechsel Kant-Vernunft, marxsozial, scheiterten. Wir brauchen weniger Vernunft, weniger Brüderlichkeit, weniger Gleichheit und weniger Freiheit (Machina oder die Rettung). Ein Theaterstück, das uns Welt erklärt. Unsere Entwicklung haben wir selbst nicht mehr in unserer Hand. Sie entzieht sich unserem Verstand. Was ist zu tun? Täglich erreichen uns neue Gesetze und Vorschriften. Dagegen können wir nichts tun. Wir sind überzeugt, dass wir uns nur durch Ethik und Moral von Tieren und Sklaven unterscheiden. Handelt der Mensch, der Moral beansprucht unmoralisch? Ist der glückliche nur glücklich auf Kosten anderer? Können wir nur noch hoffen? Was wird versprochen? Woran tragen wir die Schuld? Wem können wir noch glauben? Zum Denken sind wir schon zu weit. Die Rettung liegt darin, dass wir uns ändern. Wir hören immer, wer uns was sagt. Uns selbst können wir nicht mehr hören. Wir denken, also sind wir? Das ist unser Fehler. Wir sind bereits, wenn wir nicht denken. Wenn wir denken, sind wir ebenfalls bereits. Es gibt für nichts einen Anfang. Wir müssen uns in die Flut stürzen. Die göttliche Maschine erklärt die Empirie. Wie der Schöpfer so ist der Mensch. Nur die Zukunft scheidet das Wahre vom Falschen. Sie ist die zuverlässigste Zeugin. Der Dualismus. Im Theater sagen wir: ach die Kunst und draußen stöhnen wir: Ach die Wirklichkeit (Büchner) man kann nichts Neues mehr lernen. Alles Wissen ist bereits gesetzt. Es gibt keinen Menschen mehr, der noch weiß, wie wir zu Wissen kamen. Das menschliche Wissen haben wir längst überschritten. Wir beginnen, bei allem Wissen, das uns die Technik zur Verfügung stellt.
    Angst, Schuld, Hass und Zorn sind dagegen die Rettung durch das Böse (Freude des Bösen). Nicht das Gegenteil, das Gleiche ist innen und außen. Wie im Himmel, so ist es auf Erden. Das Theaterstück Machina oder die Rettung gipfelt in dem lyrischen Roman Freude des Bösen. Beides ist als Buch erschienen. Wut ist diese Verbindung zum Zorn. Nun denken wir alle, wir wissen, was Wut ist. Das hatten wir schon alle.
    Aber wenn hier das Wort Wut fällt, sind wir bei der Literatur.
    An ihrem höchsten und kräftigsten Punkt.

    Göttin, singe mir nun des Peleussohnes Achilles Unheil bringenden Zorn.
    So lautet die erste Zeile Homers Illlias.
    Wut ist heftiger und schwerer zu beherrschen als der Zorn.
    Also sagen wir: Der Vernünftigere, der Klügere hatte Zorn?
    Sloterdijk sagt sogar, ohne Zorn könne man keine Leistung vollbringen.

    Für Wutbürger ist Wut etwas besonders.
    Ich trage immer Wut im Bauch.
    Denn sagt mir einer etwas Banales, z. B. Heute ist schönes Wetter,
    Dann krieg ich solche Wut.
    Dann kommt meine Wut hoch.
    Dann häng ich am Kreuz und schreie ... bis es Nacht wird.

    Man sagt auch Wut macht blind.
    Das gilt nicht für echte Wutbürger.
    Die nehmen eine Zeitung, ein Radiopogramm oder schalten den Fernseher an.
    Ich kann ihnen sagen: sofort die blanke Wut.
    Bei mir steht Wut lateinisch für Furore für „rasenden Beifall“ sowie „Leidenschaftlichkeit“ Si wird im Zusammenhang mit Furore machen als „großes Aufsehen erregen“ und „Beifall erringen“ ist also nichts Negatives.
    Es muss einigen schon sehr gut gehen, damit man sich Wut leisten kann. Man wird mit Vermögen abgespeist und ruhiggestellt, bis man feststellt, dass Andere noch mehr erhielten. Das erzeugt die Wut.
    In dem Theaterstück Freiheit, Ich bereue nichts, heißt es: „Weniger Freude hieße ebenfalls weniger Angst und Freude ist nur Spaß. Wir lachen aus Angst, unsere Angst nicht zu zeigen.
    Frei sind wir geboren, von Geburt an frei.
    Doch sind wir wirklich frei!
    Wenn wir noch nachdenken müssen, ob wir uns frei äußern können, sind wir nicht mehr frei.
    Einige kennen keine Moral.“
    Wenn die Macht die richtigen Waffen besitzt und niemand etwas hat, kann keine Wut entstehen, darüber müssen wir uns klar werden. Irgendwo entlädt sich die Wut, aber das Feuer glimmt nur, denn es erhält keine neue Nahrung, von denen die satt sind. Aber Feuer kann sich auch schneller ausbreiten, als man denkt. Wir haben uns alle von Moral und Ethik längst verabschiedet. Dies zeigt sich in der Hinwendung zur Religion, wie in ihrer Abwendung. Unsere Demokratie ist niemals in Gefahr, weil wir eine solche nie hatten. Was wir als Demokratie bezeichnen, ist ein Wunschdenken. Diese Demokratie, dass jemand der zu viel Geld gekommen ist, an Traumstrände verschwinden kann und wenn alles aufgebraucht, oder er selbst aufgebraucht ist zu unseren sozialen Leistungen zurückkehren kann, das ist die alte Demokratieform der griechischen oder römischen Aristokraten. Aber das war nicht die Demokratie der Sklaven. In Europa gibt es gewaltige ethnische und nationale Unterschiede, bis hinein ins kleinste Dorf. Diese zu ignorieren, auf Kosten der Angst vor Nationalem ist sträflich. Das Allgemeine muss zum Nutzen des Individuellen sein.

    © Manfred H. Freude

  • Wut

    Für Wutbürger ist Wut etwas besonders.
    Ich trage immer Wut im Bauch.
    Denn sagt mir einer etwas Banales, z. B. Heute ist schönes Wetter,
    Dann krieg ich solche Wut.
    Dann kommt meine Wut hoch.
    Dann häng ich am Kreuz und schreie ... bis es Nacht wird.

    Man sagt auch Wut macht blind.
    Das gilt nicht für echte Wutbürger.
    Die nehmen eine Zeitung, ein Radiopogramm oder schalten den Fernseher an.
    Ich kann ihnen sagen: sofort die blanke Wut.

  • Das Lyrische Subjekt

    Manfred H. Freude

    Das lyrische Subjekt teilt sein Verhältnis zum Gegenstand des Gedichts mit. Manchmal ist es hinter bzw. in anderen Personen oder Ereignissen versteckt und dennoch sehr präsent, indem es emotional Stellung bezieht und das Geschehen wertet. Lyrisches Subjekt, spricht sich über sein Verhältnis zur Welt aus. Das lyrische Subjekt ist die Person, die das Gedicht/die Geschichte biografisch erzählt. Dies kann der Autor sein oder eine vom Autor erfundene Person. Man kann dieserhalb wohl mein gesamtes sprachphilosophisches Werk: SCHWAIGEN&NICHTSZ als sprachliches Subjekt bezeichnen. Als ein Sprechen hinter der Sprache. Dies ist ein diskutierter Begriff in der Sprachtheorie. Das lyrische Subjekt entstand mit der neuen Subjektivität in der Lyrik. Es beendete die Strömungen nach 1945: Die Trümmerlyrik des Kahlschlags und der Stunde null; Die Naturlyrik mit einer Trennung von historischem und gesellschaftlichem und mit dem Eskapismus (siehe mein Buch: ESKAPISMUSLYRIK, Lyriktheorie Softcover | DIN A5 hoch | 120 Seiten s/w | ISBN: 978-3-8442-2180-0) mit der Verweigerung von Engagement in Gesellschaft und Politik; dann die nachexpressionistische und die nachsurrealistische Lyrik; die engagierte Lyrik zur Realität mit H. M. Enzensberger und die Ökolyrik als moralisierend. Die neue Subjektivität begann mit der 68er Bewegung. Es bedeutete gleichzeitig das Ende der Gruppe 47 und das Ende jeder Hoffnung auf Reformen, das bis heute fortschreitet. Wir zogen uns ins private zurück. Die privaten Probleme beherrschten von nun an unser Leben. Wie ich in meinem Gedicht: Tödlicher Frieden schrieb: „Die Einen zog es zum Meer, die Armen und die Doofen sind geblieben.“ Träume und Fantasien sind nur noch im Lesen oder im Kino zu erfüllen, wenn das Geld fehlt zu entfliehen. Ich, als der Lyriker sage, dass diese Medien her von Politikeraussagen bis zu allen Jornalistenschreiern, alle Biografien die sich selbst als Superstars stilisieren, geschlossen und verbrannt werden müssen. Verbrennen als eine Katharsis. Der Dichter, der mehr wert ist als jede Biografie. Ich zitiere: Plato…der den Dichtern nicht erlauben wollte, in einem gut regierten Staat zu leben, bewies, dass er allein schon mehr wert war, als diese Götter, die mit Schauspielen geehrt sein wollen. Der Gottesstaat, II 14. Die neue Subjektivität thematisiert gegen den politischen, subjektiven, privaten Ton. Sie schreibt nur gefühlsmäßig autobiografisch ihr Tagebuch oder ihre Biografie. Ihre literarischen Vertreter sind Thomas Bernhard, Ulla Hahn, Peter Handke, Martin Walser, Wolf Wondratschek, Sarah Kirsch.
    Dichten jedoch hat gar nichts mit dichterischen Theorien zu tun. Es ist dieses Dichten wie in der Liebe. Folge Deinen Gefühlen und nicht irgendwelchen Theoriebüchern.

  • Contramine

    Meine Themen sind:
    Das tragische Bewusstsein (nicht die Dialektik), das Sagende Schweigen in Schwaigen&Nichtsz, Eskapismus, Supervaluationistische Lösung von Vagheitsproblemen, Extrem-Hermeneutik, Zorn als eine kreative Selbst-Motivation, Skeptische-Diskursphilosophie, Poststruktualistische-Dialogphilosophie, Philosophie des contramine, .

    Der Sinn des Lebens
    Der Sinn des Lebens, ist das Wohnen des Menschen. Das Wichtige im Leben, welches den Einzelnen ändert und ein wenig glücklicher macht, ist die Reflexion. Der Mensch, der reflektiert, verändert. Sei es, dass er in der Kunst reflektiert, sei es in einer der Wissenschaften. Das Wesentliche im Leben des Menschen sind die Probleme der Nahrungsbeschaffung und der Wohnungsgestaltung, der Kampf um Pfändung und Verhungern. Weiteres hat ausnahmslos die Probleme des Menschen, seit der Höhlen, bis zu den Wolkenkratzern, nicht verändert. Götter tauschen, und dafür neue Katastrophen. Der alte, denkende Mensch, veränderte nichts, in allem Sprechen und Schreiben. Selbstverwirklichung, darüber zu reden, überhaupt zu sprechen, eigentlich überflüssig, und doch bleibt dazu noch Zeit.
    Meinen Sinn sehe ich darin, mich um die Erforschung, Dokumentation und Vermittlung von Fragen zu Antisemitismus, Rassismus und Holocaust zu widmen. Ich beschäftige mich mit dem wichtigen Thema des Erinnerns und der Bewahrung der Erinnerung. Als ein Philosoph des contramine, mit diesem Ziel will ich das bewusste und anerlernte Schweigen
    entlarven, und die Offenlegung und den Protest fördern.

  • Blut spritzte Gedichte

    Blut spritzte Gedichte
    von Manfred H. Freude

    Seine Gedichte ruhten auf dem Tisch. Keiner wollte sie aufnehmen. Als Irgendwer begann zu lachen, ergriff er eines seiner Worte und schob es seinem Nebenmann in die Rippen. Blut spritzte über die Tafel. Mit einer Feder schrieb er ein neues Wort. Er nahm es auf und steckte es in seinen Mund. Er grinste und zeigte sein Zahnfleisch ehe er die Schreibfeder in das Auge seines Nachbarn stieß. Dessen Schrei klagte die letzten zweitausend Jahre in den Raum. „Erkennst du den Dichter“ ermittelte er, in den Bereich voller Finsternisse, um dessen Tisch die Teufel saßen. Er öffnete seinen Leib mit einem Riss durch die Haut und seine Worte quollen wie Dämonen, wie die Larven der Eintagsfliegen, aus seinem Balg. Er ergriff eine Handvoll Worte und schrie sie laut in den Raum. Der Darm ist draußen außerhalb des Körpers. „Worte, Worte, spielt mit mir, spielt mit mir“ schrie er.
    Ein Gedicht ist keine Schlafzimmerlektüre. Es muss gesprochen werden, das ist sein endgültiges Schicksal. Der Körper ist voller Gedichte vor dem Platzen, wie der rote Fötus, vor dem Platzen der Fruchtblase. Wer immer Gedichte in sich trägt; lasse sie hinaus, fliehen ins Freie ins Leere. Die Tischnachbarin kotzte Buchstaben des Todes.
    Mit meiner Zunge, wie rohes Fleisch, leckte ich die Tischplatte. Die Frau daneben verblutete. Aus ihrem Unterleib flossen die Worte mit Blut und Urin und Kot auf den schmutzigen Boden. Ein Jungfräulicher stellte erstmalig sein erregiertes Glied auf den Tisch. Einige schrieen ruckzuck, „ zu lang, viel zu lang, das muss kürzer, viel kürzer und ohne Substanz, kopflastig, du stehst nicht dahinter, da muss etwas kommen, etwas rausspritzen.“ Stille. Der weibliche Körper einer durchtrainierten Sappho legte zwei Schwergewichtige pralle Manuskripte auf den Tisch. „Dies ist mein Beitrag„ antwortete sie. Drückte auf die Silikonkissen ihrer Brust und aus der Brustwarze spritzten die köstlichsten Formulierungen in die Fresse ihres Gegenüber. Der wischte sich mit beiden Händen die gereimten, fetthaltigen Worte von seinen Wangen, aus seinen Augen und von den Lippen. Gleichklang der Worte umarmten und küssten sich. Die Dralle aber packte ihn beim Schopf, stieß ihn mit beiden Fingern in seine Augen und knallte krachend seinen Schädel auf den Tisch, das dieser Hirnkasten in Stücke riss und aus seinem Kopf die Gehirnmasse über die Tischplatte schwappte und sich zu Formulierungen zusammenrollte. Er der Dichter fand inzwischen bei seinen Gedärmen seine Nabelschnur und zerbiss sie vor Zeugen, er entband sich von seiner Mutter. „Wo werde ich liegen?“ fragte die Lehrerin spitz und zerfetzte mit einem Griffel ihre Gebärmutter. Die Verblutende erhob sich vom Stuhl, stand auf und kreischte: „Ich bin das Gedicht, ich bin das Schicksal. überwindet die Angst, verliert eure Spannung und lasst mich hinein, dies ist mein Blut, das ist der Weg meines Herzens“. Der Körper der Frau entleerte sich wie ein Ballon, flog hoch durch den Raum mit einem Pfeifen, platzte und fiel herab. Eine zum Platzen schwangere Autorin schob ihren Bauch über den Tisch, ein nasses Stück Fleisch. Das Kleine darin schob bereits sein hässliches Köpfchen auf den Tisch. Es leckte gierig die Worte die den Tisch bedeckten. Während es schluckte rief es „dies sind alles meine Väter und ehe ich geboren, werde ich einen Bart tragen“. Seine Mutter presste es zurück in ihren Leib. Der Leib der Blut isst und ausscheidet. Aus Leibeskräften schrie die Uhr zur Pause: „Ich liebe Dich“. Die Zeiger zeigten in den Raum auf alle Anwesenden. Ihre Uhren pochten im Takt der Reime. Im Verhältnis zwischen Metrum, Rhythmus und Syntax.
    Der Ort des Gedichtes ist dieser Raum. Es ist der Schrei, der Ekel. Die Geburt des Wortgefüges.
    Was ist ein Gedicht fragst du noch?
    Frage du: Wo und wann ist ein Gedicht zwischen Bild und Wirklichkeit.
    Die bloße weite Öffnung des Mundes lässt mich ekeln vor diesem Lokus meiner Nicht-Identität als menschliches Subjekt. Relativ ist Nihilismus, das Wissen das wir nicht Wahrheit erkennen und niemals fei sein werden. Im Schrecken der Räume des Hauses beißt die Mutter uns alle tot. Sie isst alle Innereien und wird wieder schwanger: die Geburt der Dichtung hat begonnen.

  • Lyrisches Glaubensbekenntnis - DICHTUNG -

    Manfred H. Freude
    Ich glaube an was mich zum dichten treibt im Fluss der Worte und Reime...

    Wie könnte ich je etwas sagen, wenn ich nicht davon dichten kann; sonst würde ich ja nur davon reden. Nur das gesprochene und das geschriebene Wort ist schlechter als das gedichtete Wort, aber das gedachte, das unausgesprochene Wort ist das stärkste! Meine Gedichte sind reich an Anspielungen auf Mythos, Kultur und Dichtung der Jahrtausende. Sie spiegeln eine aus den Fugen geratene Welt. Unter die Haut und auf der Haut und in die Haut gehen die Worte. Hautgefühle; Aufhellen, Nachdunkeln, Eincremen der Dichterhaut. Ich glaube an das was mich zum Dichten treibt, im Fluss der Worte und Reime... der Themen und Ideen. Es entsteht aus Vers und Rhythmus, aus Kadenz und Strophe das Gedicht. Jongliere mit Worten wie ein Straßenillusionist, der die Worte zum Himmel wirft und jongliert wie mit Seifenblasen, die zerplatzen und gleichzeitig neue gebären. Wie der Jongleur muss ich beim Dichten müde werden, damit meine Hände allein sein können.

    Sehen, hören, singen, lesen, spielen heißt für mich: ein gutes Bild (und gute Information) sehen, eine gute Musik hören, ein gutes Gedicht oder gute Zeitung lesen. Inspiration beim Schreiben/Erzählen: das Loslassen und das Festhalten. Wer nicht hören will, muss sehen / lesen.

    Ich sehe mich selbst als: Zeitkritiker, Postromantiker, mit Sehnsucht nach Frieden. Die Worte für ein gutes Gedicht suche ich täglich neu; in täglich neuen Versuchen und Übungen finde ich Worte, deren wahren Gehalt nur die Zeit bestätigen, bewähren kann! Ich glaube an das was mich zum Dichten treibt.
    Wenn man Gedichte liebt, so muss man als Dichterfreund nur anders interpretieren als klassisch psychoanalytisch.
    Mit Philosophiestudium erwerbe ich das Wissen vom Nichtwissen und mit dem Lyrikstudium erschließt sich meine kulturelle Kompetenz ihr Selbstverständnis und die Grundlagen zu Gedichten.
    Wie aber werden wir je davon erfahren, wenn nicht über das lyrische Ich des Gedichtes? Meine Gedichte sind reich an Anspielungen auf Mythos, Kultur und Dichtung der Jahrtausende. Sie spiegeln eine aus den Fugen geratene Welt.
    Unter die Haut und auf der Haut und in die Haut hinein gehen die Worte. Hautgefühle; Aufhellen, Nachdunkeln, Eincremen der Dichterhaut, der verletzten, der geschundenen, der gekränkten, der misshandelten Haut.
    Aus der Vogelperspektive betrachtet gleicht die Sprache meines Gehirns einem Labyrinth. Folgt man dem Ariadnefaden wie dem Wasser (von seiner Quelle über Auen mäandernd, durch Wasserfälle zum Meer aufsteigend, zu den Wolken, herunterregnend auf die Berge und absinkend in deren innerste Schichten). Nur der Leser, der es zum Meer schafft, taucht ein. Es sind heute nicht mehr die leichten, sanften Dichterflüsse mit ihren breiten Ufern. Wir bewegen uns heute in extremstem Wildwasser, ohne jede Sicherheiten. Wir sind Extremsportler. Kein Floß, keine Ufer. Nur wildestes Wasser und Strudel, ja gefährliche Strudel und keine Ufer. Nur zerklüftete enge Felsschluchten. Kommen wir jemals an in ruhigen Gewässern? Wen wollen wir mit einer netten Kahnfahrt noch erreichen? Wie bei einem Computerspiel, das man bis zum höchsten Level spielt und schafft, das ist das Ziel.
    Und die Gedichte sind das Wasser ( nicht die Quelle ist der Ursprung und nicht der Fluss der Lauf von den Worten ) nein die Gedichte sind der ständige Kreislauf des Wassers. Sie sind im Ursprung noch vor der Quelle tief im Grund der Berge und verdunsten zu den Wolken im Meer und regnen wieder ab über den Bergen. Ewiger Kreislauf.
    Der Dichter und sein Gedicht aber sind wie ein Baum, der tief mit seinen Wurzeln das Wasser aufsaugt.
    Die Dichter fügen ihre Wortsammlungen zusammen zu endlosen Romanen. Sie wollen mehr gelesen sein.
    Ein schönes Goethe-Wort. Wollen wir geistig weiterfliegen oder wollen wir nur die Zeit totschlagen? Die ewige Langeweile. Fliehen vor der Realität. Aber ist das, was der Dichter schreibt nicht Realität? Geht der Leser nicht davon aus, das der Dichter die Wahrheit schreibt? Verbreitet der Leser nicht das Wort: „Es steht geschrieben.“ Was steht nicht alles geschrieben: Thesen und Gegenthesen. Und all die schönen Einbände. Wer braucht da noch schöne Worte? Und der Poet, der Große, mit seinen langen Balladen und seinen ewig langen Elegien alles für die Bücherwand. Wunderschöne Exemplare in Golddruck. Und das kurze Gedicht, diese schönen Worte? Ja es gibt sie aber sie sind so schnell gelesen und so schnell vergessen, sie fliehen und fliegen. „Es sind keine Waffen denn diese Sprache“. So möchte ich das Verständnis für meine Gedichte ausgedrückt wissen. Diese Sprache jedoch wurzelt in der Erfahrung, in der Moral, in den Grundlagen meiner Selbstrefflektion.
    Wie könnte ich je etwas sagen, wenn ich nicht davon dichten kann; sonst würde ich ja nur davon reden.
    Nur das gesprochene und das geschriebene Wort ist schlechter als das gedichtete Wort. Aber das gedachte, das unausgesprochene Wort bleibt das stärkste!
    Wie aber werden wir je davon erfahren wenn nicht über das lyrische Ich der Dichter?

    Meine Lyrik ist kein Glück
    sondern sublimer Ekel.

    (Meine Lyrik = Suprematismus (= das Höchste): ist kein Glück; = sublimer Ekel (erhabener Ekel))
    Die Prosa wirft wie die Aristokratie in Frankreich am Anfang der Revolution „mit sublimem Ekel ihre Privilegien weg“ gibt Schritt für Schritt ihre herrschaftlichen Befugnisse ab.
    Was bleibt und was wird ist Erhaben sublim suprem das Höchste, besser, leichter, südlicher, sonnenhafter (Nietzsche). Prosa ist von der Natur, eine Macht, die über uns keine Gewalt hat, und so dynamisch erhaben ist, im Kantischen Sinn.
    Personen als Geschlechtsorgane. Ich sage ja: meine Lyrik ist das Höchste, ist Suprematismus „die Umwandlung des unbefriedigten Geschlechtstriebs in geistiger Leistung im echten Freudschen Sinne.

    Diese Gedichte fliehen und fliegen!

    Und das Gedicht, diese schönen Worte?
    Ja es gibt sie aber sie sind so schnell gelesen
    und so schnell vergessen, sie fliehen und fliegen.

    Schreibe über WORTE, über Gedanken, über Zeit und Zeiten,
    über Tod Abschied und Einsamkeit und den WEG, ...........
    Worte – Zeit – Abschied – SINN - Liebe – Kunst – Vergänglichkeit – Tod Singen – Politik – Hoffnung – Weg - Gedanken –Leben
    Schreibe über die Worte, die noch gebraucht und dahingeworfen
    (Worte brauchbar für später), die in Zeitungen zum Fischeinpacken stehen (Kluge Köpfe), nur ein Wort wird gebraucht. Leeres Gerede im Parlament (Worte schweben im Meer) und im Leben (Fließende Worte rinnen) (Gemeinsame Wortwechsel) (Ich trage schwere Worte)
    (Wortkrank) über die Dichter (die toten Dichter sprechen noch) (Literarischer Ort Dichtergasse) (Literaturkritiker) letzter Dichterspruch (Mehr Licht) Schreibe über die ewig fröhlichen, über die Zeit der aufgesetzten Fröhlichkeit (Bunte Fahnen), die kein Auge, kein Ohr für Frieden finden (Bunte Fahnen wehen) und greifen nach der bereits abgehackten Hand (FÜR FRIEDEN) und (FLIEHE ATEM) fliehe den Atem der das Land bedroht. Dabei ist (DIE ZUKUNFT) die eisigkalte Zukunft so nah, im Traum ist alles anders, wirklicher, nicht so hässlich, es kann doch nicht sein das es so ist wie es ist (Engel tanzen ) Licht der Finsternis (Bekümmerte Zeiten) (Blauer Himmel) (kein Interesse) (weiße Tauben) ich Schreibe über Abschied und Einsamkeit des Tangotänzers der nur das Licht im Saal lässt (TANGO), schreibe über Wege und Auswege (Auf den Landstraßen) und über Resignation über die Situation der Kunst (Augenblick) wie es drinnen und draußen aussieht (Des Lebens Freude) bis zum Ende der Vorführung (ENDE der Harmonien) (Morgen des Halbschlafs) über den Glauben die Religion (Im Namen des Vaters) schreibe vom Sinn und Weg und Ganzen von Weisheit und Mut (Bleib dem Weg) und schreibe für den der nicht weiß wohin (Wer nicht weiß) schreibe vom Sterben und Leben (Brennendes Wasser) über (Annäherung) über (Erderwärmung und schreibe über (..der kleine Schmetterling) der zwischen Leben und Tod über dem Fußballplatz schwebt, und schreibe über die Liebe (weiches Fleisch) die (Liebe schlag mir aus dem Kopf) (Ein Leben der Liebe) (herz) ich habe die Tulpen geliebt (Liebe die Leiden schafft) schreibe über Abstraktes über die Kunst die Utopie ( „als Picasso noch Astronaut war“ ) über ( Der Künstler/der Kunstkreis) schreib über (die leeren Blätter) die wir füllen (Die gefälschten Worte) (Jus de Orange bleu) (Stillleben) (Tapetenwechsel) schreibe über die Natur (Jahreszeiten), den Jahresanfang (das frische Jahr) (blinder Sylvesterhimmel) das Winterende (Frühling wartet noch) den Frühling (Frühlingswind) (der neue Frühling) (der Wind spielt mit den Vertikallamellen) den Sommer (noch und noch ist Sommerzeit), den Herbst (der laute Regen) (Hochwasser) den Winter (wo ist der Schnee) (Winterliebe) (Weißes Winterzauberkleid) (Dezember) (Winter Ende ehe er begann) über das Alter (Abendmüde) das (Aprilwetter am Dom) den (Armer Schmetterling, arme Raupe) (frühlingsreif) ( Geschöpfe Gottes) ( Hasenleben) (in vollem Gelb zur Osterzeit) (Nachtlicht eines schönen Abends) (Riesenroter Mond der aufstieg) (Schönheit des Wasserlaufs) (Wer hat den Baum getötet) (Wie treib ich mir den Winter aus dem Pelz) schreibe über die Vergänglichkeit (Die Zeit) die uns in Trab hält, (Vergessen) ein Kraut gewachsen (Brüder und Schwestern) verschwindet schnell (Keine Sorgen) alles ist wie es ist (Keine Zeit) dreht sich im Kreis, über wie es war (ja so war es) (Harmonische Glückseligkeit die mich tötet) (Kriegsbäume) (Schöne Kriegsbilder) (Windhauch und Luftgespinst) über den Tod und die Träume (Auf mein Grab) Gläser heben, (wenn du am offenen Grab) achte den Tod (Warum träumen wir) am Abgrund, (Was kann morgen schon geschehen) viel oder nichts (Der Wald ist totenstill) wo die Nacht nicht die Abendsonne findet (Blutende Leiden Passion) (kleine mädchen so zerbrochen in belgien) (Leben ohne Ende) (Täter in Madrid) (Todesanzeige) (Weder Leben noch sterben)
    über den Schrei (Geburt) Gehasste Liebe ( Nachgeburt) (Narben) schreibe über Lebensfreude und das Singen im Chor
    ( Badewannen Superstar) (Besinger) ( Bass) ( Chormusik ) (Der Chorleiter ) (Der Kirchenchor) (Der Chor hat sich nun aufgestellt) (reich mir den Blues) (Sinfonischer Chor Aachen)
    schreibe über die Politik - Arbeit - Sozial, ( Bauchtänzer )
    (Bitte zugreifen) (Demagoge an BB) (Lotterie mit Arbeitslos) fast fünf Millionen ( DU ) schon mal bessere Zeiten gesehen
    ( Gladiator) der Arbeitslose (Leere Kassen) Sozialstaat die Kassen sind leer (Landflucht der Grosstädter) (Nochmals im Preis gesenkt) über Aachen (Zapperdeus)schreibe über Trost und Hoffnung (Worte) treffen sich im Meer (Satt) genug der Worte, schreibe über das Leben, ( Sinn des Lebens ) der vergebens gesucht (The Lucky Punch der Boxer)

    Neologismus ist außerdem eine Kombination aus Denkmal und Schreibheft und ein Schriftmal wie Denkheft. Das Wichtige im Leben welches den Einzelnen ändert und ein wenig glücklicher machten kann, ist die Reflexion. Der Mensch der reflektiert, verändert. Sei es das er in der Kunst reflektiert, sei es in einer der Wissenschaften. Das Wesentliche im Leben des Menschen sind die Probleme der Nahrungsbeschaffung und der Wohnungsgestaltung, der Kampf um Pfändung und Verhungern. Weiteres hat ausnahmslos die Probleme des Menschen seit der Höhlen bis zu den Wolkenkratzern nicht verändert. Götter tauschen und dafür neue Katastrophen eintauschen. Der alte denkende Mensch veränderte nichts in allem Sprechen und Schreiben.
    Ein dichterisches Heft zum Gedenken und Bedenken des Wissens, ein besonderes Denkmal, geschriebenes Denkmal für notiertes Gedachtes. Gedanken in einem Denkmal ein Denkmal für Gedanken. Ein beschriebenes Denkmalheft.
    Vergänglichkeit im Treibsand versunken. Verloren im Treibsand. In den Sanduhren durchgereicht von einer
    Glaskugel in die andere (oder doch die Gleiche).
    Alles was war, was wert, was teuer.
    Nur einige Wenige, errettet von Lianen gereicht aus dem Nichts. Hochziehen vor dem Herabziehen. Herausziehen aus dem Vergessen.
    Dem Nihilismus, dem Pessimismus die rettende Liane gereicht, sich selber aus dem Treibsand ziehen, das ist die Lösung.

    Tödlicher Frieden zur Interpretation.
    Was geht ständig und überall vor sich? Oft verwechselt mit Kriegen. Die ständig, immer wieder irgendwo und überall stattfinden. Mit Kriegen verwechselt, wohl wegen der Panzer, die Taub scheinen? Taub, wodurch? Taub, wogegen? Ständig wird gewarnt. Von allen Seiten. Wovor? Wofür? Wieder das Vergessen? Wieder das Vergessene? Gibt es Krieg? Gibt es Streit? Gibt es endlich Frieden? Sind die Kriege und die Frieden menschlich, Artefakte? Oder sind sie natürliche Erscheinungen? Wie Unwetter oder Dürren? Alles Fragen. Alles unbeantwortet. Und das Gedicht? Unbeantwortet stellt es die Frage „was kann geschehen? Immer. Jetzt.“ Der intelligente Mensch versagt. Da gibt es nichts wissenschaftlich zu interpretieren. Er steht vor seinem Urteil. Einem Oxymoron. Widersprüchlich, different, paradox. Er spricht aus Angst. Wie der große Dompteur. Wissend, das der Tiger niemals beißt, das er immer spielen will. Historisch rollen die tauben Panzer immer. Ab und an löst sich ein Schuß mitten im Frieden. Ein Attentäter, ein Amokläufer ein Verrückter. Was soll da noch erklären? Der Mensch könnte an seinem Mörder im stillen Tunnel vorbeigehen. Der Mensch erkennt, wenn der Strand ins Meer zurückgeht, ist Gefahr. Es ist nicht mehr schön. Die Kinder sind mit der Geschichte geboren und aufgewachsen. Sie spielen, doch glauben alle an die Unverwundbarkeit. Ihnen wird an diesem Ort nichts geschehen. Tödlicher Frieden. Aber was geschieht? Sie wurden gebadet wie Siegfried im Blut der scheinbaren Unverwundbarkeit. Aber niemand ist unverwundbar. An irgendeiner Stelle klebte das Pflaster der Unverwundbarkeit. Dort ist man verwundbar. Die Natur ruft ihre grausamen Kräfte herbei. Der Mensch, der in der Wüste, lernte seine Häuser nicht mitten in die Oase zu bauen, um diese nicht zu zerstören. Nun baut er seine Villen mitten in die Wälder. Wälder brennen immer. Das ist ihre Natur. Der Mensch wird sich nicht ändern. Das ist seine Natur. Er versucht, die Natur zu ändern. Hinzurichten auf eine neue Schöpfung. Das Gedicht tödlicher Frieden (welches auch dem gleichnamigen Buch seinen Titel gab), wird fast ausnahmslos falsch interpretiert. Man schwankt, bei der Interpretation, zwischen Krieg und Frieden. Das ist falsch! Dies passiert auch berufsmäßigen und geübten Kritikern, Lesern, Poetologen, Sprachphilosophen. Auch wenn das Gedicht, stellenweise von Landsern, Panzern spricht, so handelt es bei genauerem Hinsehen, Hinhören und Betrachten, um diese alltägliche Situation einer Katastrophe, gleich welcher Art, die jedem von uns, zu jeder Sekunde treffen kann. Auch am ruhigsten Urlaubsort kann uns eine explodierende Bombe treffen, sowie eine tödliche Monsterwelle. Das Haus, in dem wir uns gerade befinden, kann sich selber in ein tiefes Erdloch stürzen. Es kann sich zu jeder Zeit die Erde öffnen von Vulkanen oder Erdbeben. Der Regen kann uns, ganze Häuser und Autos wegspülen. Immer und überall kann etwas passieren. Immer und überall kann plötzlich das Friedliche ins Tödliche umschlagen. Die Idylle zur Ruine werden. Das ist Sinn des Gedichtes Tödlicher Frieden. Der Tödliche Frieden. Hier wird immer Krieg angenommen. Das der Krieg tödlich ist, ist wohl schwer zu bezweifeln. Aber es geht hier um Frieden. Nur der Frieden kann tödlich sein; der Krieg ist per se tödlich (nur tödlich und niemals untödlich). Der Frieden hat an sich friedlich zu sein, doch dies täuscht. Frieden ist so wenig friedlich wie Krieg tödlich ist. Attentate, Naturkatastrophen, Mitte, Dunkel, Dämmerung, Leere, Innen, unsichtbare Tornados, Wellen, Wüsten, Tsunami, Feuer, Brandung, Vulkane, Erdbeben, Explosionen, Straßenkämpfe, Schüler, Hacker, Terroristen, was noch? Unsere eigenen menschlichen Aggressionen, ob als vermeintliche Friedensstifter oder als Krawallmacher. Das friedliche Nebeneinander, unsere aufgezwungene freundliche Toleranz, schamlos ausgenutzt, wie die Natur, der wir arglos begegnen an Traumstränden von urplötzlichen Wellen, Erdbeben oder Vulkanausbrüchen überrascht. Begegnen wir unserem Leviathan. Begegnen wir auf der Stille der Friedhöfe nur unseren Toten. Die Sekunden der Stille vor der Atemwende des Todes. Zu dem Gedichtband geht mehrdeutig der Beweggrund hervor. Zunächst zu dem Text, dieser Anlass, das verstärkt berichtet wurde, das die gebräunte Gesellschaft sich nun aufmachte, diesen Tag wieder in ihre Reihen zu bekommen und Aufmerksamkeit zu fordern, die sie auch in jedem Fall wieder erreichte, weil sie ständig zu allen unpassenden Gelegenheiten präsent ist. Solange keine Gegenbewegung erfolgt, bekommt diese haarlose Gesellschaft ihre Plattform, ob negativ oder positiv, sie kommen leider in die Schlagzeilen. Zu seinen Gedichten, die Freude zu diesem Thema geschrieben hat. Da erübrigt sich auch ein Kommentar, was den Dichter hier bewogen hat. Das bewegt gewisse Herren in der Schweiz, in Lichtenstein und am Gardasee sicher nicht. Es gehört aber immer wieder aufgetischt und verstärkt in die Aufmerksamkeit. Das Thema wird leider viel zu sehr, so einfach hingenommen. Zu dem Gedicht Auslandeinsatz ist zu sagen, dass es bei dem ersten Auslandseinsatz, der Abstimmung im Bundestag geschrieben wurde. Wie weit wir heute mit unseren Auslandseinsätzen sind, ist bekannt. Fuß um Fuß bewegen wir uns weiter in die Kriegsgebiete und schaffen es dass wir in fremden Weltmeeren nun mit riesigen Kriegsschiffen kleine aber umso schnellere Piratenboote jagen. Kapitän Hook lässt grüßen und von den Kriegsgebieten kommen die Särge und die Öffentlichkeit nimmt nichts war, oder heißt es wahr? Bei allen Themen von Tod und Frieden, geht es um Berichterstattung und um das Wegsehen. Wir sind doch blind für die Dinge, die geschehen. Selbst bei Amokläufern sehen wir nicht hin, sondern suchen uns Begründungen, die unser Gewissen beruhigen; mit denen wir leben können. Den wahren Grund wollen wir doch nicht sehen. Der ist bei blindwütigen Mördern, Terroristen und Totalitären Personen gleich. Wir aber trennen fein. Beim trennen in grüne, weiße und braune Flaschen, bleiben es doch immer Flaschen. Wir sehen aber nur die Farbe. Dies ist hoffentlich eine kleine Einführung in eine Interpretation, das reicht fürs erste als Erklärung. Weiteres ergibt sich aus seiner kompletten Arbeit. Im Übrigen hat er einen einzelnen Band herausgebracht, mit dem Titel: tödlicher Frieden. Hier geht es darum, dass es im Allgemeinen, keine Sicherheit gibt. Auch nicht in der Natur. Leider werden der Titel und auch einige Gedichte, wie das Gedicht Tödlicher Frieden, oft als einen Text, alleine Wider den Krieg, oder wider das Vergessen, angesehen. Es geht aber darum, dass wir zu keiner Zeit, zu keiner Sekunde sicher sein können, weder vor Krieg, noch vor Erdbeben, noch vor Amokläufern noch vor Hauseinstürzen. Wir leben einfach gefährlich. Na, wenn das keine neue Botschaft eines Dichters ist. Wir leben in gefährlichen Zeiten; der Lachende hat die furchtbare Nachricht nur noch nicht empfangen … der dort ruhig über die Straße geht ist wohl nicht mehr erreichbar für seine Freunde die in Not sind?

    Die Welt – ist eine Scheibe

    Je stärker es dahinter dunkelt
    spiegelst du dich, erkennst
    du deine Seele – im Gedicht!

    Mein Gedicht ist eine Scheibe

    Mein Gedicht ( als Welt )
    ist eine Scheibe ( aus Glas )
    Ich bedeute ( durch ) die Scheibe
    Man erkennt, glaubt, sieht ( Theorie, Wissen ) durch diese Scheibe.

    Mein Gedicht ( die Welt ) ist -
    - „das sich in dieser Scheibe Spiegelnde „
    ( Doxa, Meinung )

    Das Deutbare ist nicht Eindeutig, nicht Begrifflich.
    Lese meine Gedichte: Reflektiere, bilde die Ausnahme, empfinde, betone.

    Vom Hörensagen und Draufsätzen.
    1) Hörensagen ist ein unerklärliches Nachsagen
    2) Draufsätzen ist nicht das Du im Gedicht, nicht das Lyrische Du, nicht das Du des Lesers: es ist das noch nicht erkannte, mitgedachte ich, er, sie, es, wir, ihr, sie der Reflexion der Einbildungskraft

    Das Gedicht, dessen Sprache von Niemand kommt und zu niemandes Ohr gelangt ist wahr, weil es nicht lügt; ist wahr, weil es buchstäblich das Reale aus ihm sagt, ohne Interesse oder Wohlgefallen zu begehren. Von Hörensagen spricht das Gedicht zu jenem, der die Vorstellung von Unbestimmtem und Realitätsbewusstsein für das Realitätsfremde auf die Sätze Draufsätzen ohne diesem Gehorchen zu entfliehen. Diese Blume - dieses Gedicht -, täuscht Imagination, von einer imposanten Größe des Stils, der das Reale verschließt, vor der Induktion, auf die Schönheit, der Blüte. Im Gedicht leuchtet das Hören, von Hörensagen und seinem Draufsätzen, dichterisch. Nur die Wahl der Worte und ihr Aufrufen im Nebeneinanderstellen, erhebt sie zum Licht. Die helle, weiße Leere, des leeren Blattes hat ihre Leere angereichert mit Buchstaben, vom Draufsätzen, zum Punkt bringen. Das Setzen eines Punktes ist die Grenze des Satzes, der aber durch dieses Setzen bereits weiterführt, weiter das man schon erkennt vom Hörensagen. Es spricht in eines Sprache, der zu Niemandem spricht und von keinem her, der das Sagen herstellt, es erscheinen lässt. Aufgehen, Aufblitzen und vergehende Schrift für die Dauer eines Feuerwerks, eines Blitzes, eines Menetekels. Die Transzendenz einer solchen Erscheinung des Aufblitzens bewirkt und vernichtet in eins. Der Draufsatz ist das Gegenteil des Ausdrucks, von Hörensagen her, das Sprachlose der Dichtung. Es scheint das Das Gedicht redet und spricht: hier bin ich, ich bin das Gedicht. Doch ist im Gedicht kein Buchstabe der nicht ständig sieht, beobachtet. So ist das Gedicht, das, wie anfangs erwähnt, nicht lügt, subjektiv paradox; es sieht nicht nur, es erzeugt, produziert Blindes. Das Gedicht ist Ausdruck und ein sich selber Denken. Das hergestellt Blinde, das wovon wir immer behaupten, nicht zu wissen, was es ist, alles ist Ausdruck. Das Gedicht folgt blind, gestaltet somit sein Werden, wohin es von sich aus will und versucht diesem gerecht zu werden. Vom Hörensagen ist das Gedicht. Es trifft sich bei der Sprache die in ihm ist. Der Draufsatz der Schrift als Sprache trifft das Gedicht nur als Schrift. Ihr Hörensagen führt auf die Reflexion der Einbildungskraft. Das Gedicht ist ein Subjektives vom Hörensagen, objektiv erst durch das Draufsätzen des Lesers sowie sich selber erst herstellend in allen Momenten seines Machens. Es wird zu einem Wahren und Unwahren. Draufsätzen, einen Satz hinzufügen, zur Erkenntnis ist immer Sprache die erst in Gang gebracht das Gedicht zum Sprechen, zum Hörensagen zwingt und in sein Innerstes vordringt. Vom Hörensagen ändert das Gedicht, verändert indem es gelesen wird. Wir wissen nicht woher es kommt. Aus welchen Weiten, aus welchen Tiefen, noch wohin es führt. Es ist vom Hörensagen einer Schöpfung und vom Draufsetzen eines Schöpfers, es ist von weit über den Dingen, unerklärlich. Wenn jemand schreibt, er wisse beim Hören eines Gedichtes nicht genau was es bedeutet, so hat er das Wesentliche des Gedichtes schon erfasst. Das Gedicht ist wunderbar und unverständlich und doch fragt es den Leser wovon er weiß, betrachtet er sich im zerbrochenen Spiegel, von Angesicht zu Angesicht. Das Gedicht leistet die höhere sokratische Hebammenkunst aus Theaitetos: zum Entbinden zwingt das Gedicht als Schöpfer, zum Zeugen aber, zum selbst Draufsätzen, hat es dem Geschöpf verwehrt, oder versagt. Die Hybris aber ist: das der Leser zeugt und das Gedicht entbindet. Wovon das Gedicht spricht, gesprochen hat, von dem der Dichter noch nicht weiß, von dem der Leser Hörensagte und nicht weiß oder doch in einem anderen Sinne, in eines Anderen Sinne, vom Hörensagen, und es nicht erklären kann und noch eins Draufsätzen; woraus holt er es dann? Wer war der Schöpfer, wer hat gezeugt und wer hat entbunden und heraufgeholt? Das Gedicht ist weder Zeugung noch Abbildung. Nicht durch das Verleugnen wird das Gedicht wahr. Die Lüge es sei die Sprache bringt es nicht zum Hörensagen. Es entspringt in ihm das es nicht verschweigt. Das Gedicht ist abweichend vom Hörensagen. Es ist einerseits so, anderseits so und seine Klärung ist so. Die Sprache ist vom Draufsätzen, eines Hörensagens, des Gedanken, buchstäblich ist es gebrochen, bricht, in Verse.

    Diese Schrift ist ein Sprechen in das Denken des Abonnenten, zur Zeugung persönlicher Ideen.
    Gedichte sind Dialoge, deren Bescheidene sich dem ungeeigneten Leser nur schweigend eröffnen.
    So erkannt, erschließen sich dem Leser, der diese Gedichte mehrfach liest und um Verständnis fragt, immer neue Antworten…

    Das Wichtige im Leben welches den Einzelnen ändert und ein wenig glücklicher macht ist die Reflexion. Der Mensch der reflektiert, verändert. Sei es das er in der Kunst reflektiert, sei es in einer der Wissenschaften. Das wesentliche im Leben des Menschen sind die Probleme der Nahrungsbeschaffung und der Wohnungsgestaltung der Kampf um Pfändung und Verhungern. Weiteres hat ausnahmslos die Probleme des Menschen seit der Höhlen bis zu den Wolkenkratzern nicht verändert. Götter tauschen und dafür neue Katastrophen. Der alte denkende Mensch veränderte nichts in allem Sprechen und Schreiben.

    Ein dichterisches Heft zum Gedenken und Bedenken des Wissens

    Diesen Käfig bitte ich nur wohlwollend zu betreten. Die Anderen bitte ich diesen zu verlassen. Gehen sie wieder nach Hause, an ihre Tischrunde und öffnen sie ihre Fenster zur lärmenden Straße

    Dies sind keine Gedichte
    die als Gedichte kommen
    und wortlos gehen und spurlos verschwinden

    Schweigen zu meinen Texten.
    Zu meinen Texten werde ich schweigen, kann ich nicht sprechen. Sie sind eigenständige Wesen und müssen für sich selbst sprechen. Warum sollte ich auf jede Frage und Meinung antworten? Eine Frage, die bereits eine vorgefasste Meinung impliziert. Wer mehr wissen will, muss die Texte lesen, die Werke kaufen. Nur das bringt ihn näher zu meiner Dichtung. Die ständige Reflexion, das immerwiederlesen, das nachbeten, nur das führt den Leser zu irgendeiner Erkenntnis. Der Text eines Werkes zeigt Persönlichkeit. Diese ist zu respektieren. Diesem Text eine bloße Meinung gegenüberzustellen ist nicht angemessen. Zu den Texten ist zunächst NICHTS zu sagen. Sie erfordern ein Maß an Nachdenken. Worüber man nicht sprechen kann, darüber sollte man schweigen. Es geht in allen Texten immer um die X-Frage. Die Frage lautet: Was ist X? Dieses X ist uns zunächst nicht zugänglich. Es gibt zu den Texten weder eine Meinung, noch überhaupt Meinung, noch sind sie vergleichlich. Ein Text kann sich nur nach jahrelanger Liebe erschließen. Dem Leser, der wie der Wächter, zum Beginn der Orestie, der den Erfolg erkennt. Troja ist gefallen und er beginnt in der Orestie: Zu den Göttern fleh ich um Erlösung von der Pein jahrelangen Wächterdienstes … und an anderer Stelle heißt der gleiche Beginn: Die Götter bitte ich um eine Änderung, um ein Ende meiner Mühen, um ein Ende meines jahrelangen Wachdienstes ... Der Leser als Konsument, nun als Wächter. Er wartet auf Erkenntnis und bewacht gleichzeitig. Er hofft auf eine gute Nachricht. Seine Aufgabe erfüllt sich, sobald er die Nachricht überbringt. Solange über den Text nichts aussagbar ist, kommt es zu keinem Erkenntnisfortschritt. Darüber darf man nicht reden. Aber nach einem erfolgreichen Wächterdienst zeigt sich der Text. Das wahre eines Gedichtes bleibt uns als Menschen unzugänglich. Das ist sehr unbefriedigend.

    Persönliches:
    Wenn man Gedichte liebt, so muss man als Dichterfreund nun anders interpretieren als klassisch psychoanalytisch. Ein Dichter, Lyriker, ein Poetiker, ein Später Schreiber, nach getaner Arbeit. Umfangreich schreibt er Gedichte ( work in progress ). Unter den Poeten ist er ein Zehnkämpfer. Ab und zu muss ich mich auch an leichter Poesie des Alltags austoben, meint er. Schreibt leicht verständliche als auch hermetische Gedichte, Escapistenlyrik, Liebeslyrik, politische Gedichte, philosophische Lehrgedichte, Chormusikdichtung. Schreibt Reimlose Lyrik, in unregelmäßigen Rhythmen wie auch in strengen antiken Metren und Sonette. Er schreibt Essays, Dramen, philosophische Fragmente, Artistisch-konkrete und experimentelle Sprachmagie, Intertextuelle Interpretationen, Narrative Experimente und Dokumente von Selbstreflexion, Fragmentarische Erzählungen und Prosaminiaturen. Gedichte mit moralischem Anspruch, anspruchsvolle Gedichte für eine andere, bessere Gesellschaft; gegen Pseudorealisten gibt es keinen Star keine Diva, keine Konkurrenten oder Konkurrentinnen. Teilweise geheimnisvoll, schwer zugänglich, dunkel. Ich verstehe es nicht und du verstehst es nicht und ich verstehe es doch auf unserer eigenen Ebene und wir wissen das wir es nicht erklären können wovon es spricht und berührt. Es verweigert jede außerästhetische Bestimmung ein mitempfinden von Leser und Gedicht. Betrachte das schöne Gedicht aber steig nicht ein, verzichte, respektiere das Werk und seinen Schöpfer erhaben, nobel.
    Zum Dichter wurde Manfred H. Freude vom Kaufmann (Handwerker – Verkäufer - Bürokaufmann) Inneneinrichter, Gestalter bis zum – Geschmack ist erlernbar - Bauhaus Mit dem Kunststudium entdeckt er die Ästhetik. Als Kunstsammler die Werte. Mit Musik ( Lyrik ) - im Chor ist jeder grundverschieden, deviant, abweichend, hybrid, wie jeder Vers im Gedicht – eingedichtet - wie ein Chor. Mit Philosophiestudium erwirbt er das Wissen vom Nichtwissen und mit dem Lyrikstudium schließt sich seine kulturelle Kompetenz. Er sieht sich selber als: Zeitkritiker, Postromantiker, Sehnsucht nach Frieden. Seine Interessen: Gedichte, Kunst, Philosophie, Kultur, Musik. Die Worte für ein gutes Gedicht suchen wir täglich neu; und in täglich neuen Versuchen und Übungen finden wir die Worte, deren wahres Gehalt nur die Zeit bestätigt!

    Das Lied der Liebe.
    Die Liebe ist etwas Göttliches. Wobei Göttliches in meinem Wortkreis soviel heißt wie Unendliches, Ewiges. Darüber hinaus im Gegensatz, ist die Ehe etwas Menschliches, etwas Endliches, etwas Fremdes, etwas Unnahbares. Von der Liebe lässt sich besser dichten als von der Ehe. Denn die Liebe gehört ineinander, zusammen, während Ehe, eine Koexistenz, von miteinander gefügten Vorlieben, ist. Ehe als eine Zweckgemeinschaft von einem Nebeneinander, zeitlich aus unterschiedlichen Interessen begrenztem, Selbstlosem. Er pflegt sein Fahrzeug, sie pflegt ihren Körper. In der Liebe ist nichts Menschliches, nichts Schönes. Denn Menschliches und Schönes müssen sterben. Man kann begreifen, dass Menschen sich in einer Ehe zusammentun, aber würde man die Liebe begreifen, wäre es sicher keine Liebe. Ehe kann sinnlos sein, aber einen Zweck erfüllen, aber die Liebe erfüllt weder Sinn noch Zweck. Die Liebe ist, wie es in einem alten Schlager heißt: ein seltsames Spiel.

    Die schweigenden Fische sind still im Raum. Die Fangnetze der Fischerflotten haben immer recht. Armut schweigt und die Medien sprechen. Bücher schweigen in Bibliotheken. Auch Menschen haben ihre Stimme abgegeben. Keiner ändert sich. Sein Freund, der Bösewicht, entwendet sein Wort. Der Steckbrief, die Schlagzeile, sucht den schreienden Fisch. Vielleicht habe ich keine Lust? Verkrieche mich in Gedichten. Nimm jeden Atemzug, solange die Luft noch da. Die Farben der Münzen gaukeln noch Werte vor. Ich stehe am Ufer und rufe den Fischen zu: Bleibt bei Eurem Schweigen. Ohne zu erkennen, dass dieses Meer längst abgefischt wurde. Die Welt ernährt Dich, frisst Dich auf. Es bleibt am Meeresgrund ein Stein, ein Anker. Es lebten einst große Dichter im Meer. Noch sind die Legionen unterwegs und suchen nach dem Ahnungslosen. Die schweigenden Fische sind still im Raum.

    Unter Freude verstehe ich nicht eine Temperamentbegeisterung, vielmehr eine allerhöchste Erfüllung und Bereicherung, indem sich der allgemeinste Zustand eröffnet. Dort wo ich als Mensch ver-sage, wo sich meine weltliche Tragik erfüllt, dort geschieht das Größte, indem ich losgelöst vom eigenen Bewusstsein diese Empfindung des Absoluten erst möglich wird. Meine Grüße, diesen Gruß der ganzen Welt, als ein Funke der Apparition, die wie ein Blitz auftreten, der den barhäuptigen Dichter trifft. Entsprechen einer Trauer, die eine Wende zum Freudigsten erst möglich macht. Nur wer das Gedicht lernt, lernt sein Leben zu dichten. Wenn Du das Gedicht erkennst, erkennst Du auch Dein Leben.

    Kurze biografische Notiz von Faktoren der FREUDE. Es ist immer schwierig, in einer kurzen Geschichte eines Menschen, das Leben zusammenzufassen. Ein sehr komplexer Vorgang. Wenn wir stattdessen auf die Erfahrungen einer Person, die immer gewünscht hat, über die gemeinsamen Konventionen hinwegzugehen und eine menschliche Dimension aufzubauen, und ihrer völlig geistreich zu beschreiben, einmal diese Reise zu beginnen, dann wird es schwierig. Freude. Persönliche Interessen sind lebenswichtig: Ein Buch zu schreiben ist immer schwierig, insbesondere der Dichter, der nicht zum Ende kommt. ... Obwohl nicht zu leugnen ist, dass die Differenz von Unbestimmtem etwas zu tun hat, mit meiner Vergangenheit, ein "Übergang" für meine Gegenwart und noch weniger für meine Zukunft. Meine Absicht mit dieser kurzen Autobiografie und mit dieser persönlichen Geschichte ist eine genauere Beschreibung meines Denkens. Diese Möglichkeit zu bieten, mir zuzusehen, meiner Arbeit und was es bedeutet, für mich, zu einem Dichter und Schriftsteller zu werden. Es ist ein Stück des wirklichen Lebens, das von mir geht, mich auf dem Laufenden hält ... Ich habe versucht, nichts weglassen ... Frauen, Politik, Drogen und alles andere ... Nach allen diesen Jahren der Karriere- und Lebensplanung für alle diejenigen, die sich daran beteiligt haben, möchte ich danken ... mich weiter ... und weiterhin zu unterstützen ... Vielen Dank an alle!!!

    Vielen Dank für das Interview Herr Freude.

    Ich hörte Schweigen.
    In ihren Gesichtern
    Sah ich Worte auf ihren Lippen.
    Roch ihre Namen, die sie mir nannten.
    Lemma, Lemma. Wo sind ihre Zeichen?
    Liegt, liegt es in Deiner Hand?
    Soll es nicht scheuen - noch gescheut nicht.
    Schweigt noch das Haar.
    Vernehmlicher werden die Stimmen.

    Ich hörte schweigen. Ich hörte das Schweigen, das aus den Worten trat. Woher es kam? Ich weiß es nicht. Zu wem es kam? Ich weiß es nicht. Ich hörte plötzlich ein dazwischen. Fragt es sodann erneut und ohne eine Antwort. Dunkel ins Licht geschrien. Die Worte in zu langen Ketten. Was immer das auch heißen möge? Hört ein Schweigen aus den Glockentürmen und Glocken, tonlos rufen. Ohne ihre Glockenklöppel ein stilles Sprechen. In der Andacht der Priaposmesse im Stillen. Sagt aber nichts. Ich antworte erneut. Das war was mich daran erinnert. So und so. Der Wind, der über eine Wiese mähte. Und so, das nur gehört von irgendwem. Fragst Du, woher es kommt, das Schweigen? Egal. Dann hast Du wieder das gehört, was ist.

    Freude des Bösen.
    Wenn wir uns bewegen zwischen dem Guten und dem Bösen, dann werden wir erkennen, dass das Eine, nicht ohne dieses Andere zu erreichen ist. Aber unser heutiges Wissen bringt uns dazu, dass wir uns diesen Begriffen nicht ohne einen gewissen Schutz hingeben können. Geschützter Sex mit der Freude des Bösen. Wer Gut ist, besitzt nur die Freude, dass den Anderen dies nicht zugestanden ist, und wird auf diese Weise Böse. Dem Bösen fehlt etwas Gutes. Nur darum muss es böse sein. Das moralisch falsche Handeln, ist die Freude, dem Guten einen Widerspiegel vorzuhalten. Das Böse steht im Gegensatz zum Guten. Die Freude ist der Gegensatz zur Trauer. Es ist aber, dass dem Guten wie dem Bösen, gleichsam Freude und Trauer zugeschrieben werden sollen. Somit kann das Böse, wie das Gute, Freude und Trauer besitzen. Gegensätze können in ihren vagen Ursprüngen identisch sein. Dieser Gegensatz (Gegenstimme) der gesetzt wird vor dem Eskapismus (Flucht, Fuge).

    Dieses Buch wendet sich an alle Interessierten die Theorie und Sprache als Dialog verstehen. Diese These beleuchtet ein philosophisches Konzept und eine artikulierte Praxis einer sozialen, intertextuellen und intermedialen Technik, dass ein Text mehr besagt, als er eigentlich beschreibt.
    Dieses Buch will jedem Wissbegierigen, apriorisches, sprachliches Denken erschließen. Diese Theorie des Schwaigens braucht nur falsifiziert zu werden. Wie ich gezeigt habe, kann man an dieser These nicht diagnostizieren, ob sie falsch ist. Vielmehr müssen bestehende Theorien (Derrida, Luhmann, Mallarmé, Wittgenstein, Heidegger, Austin, Gadamer) damit überprüft werden, oder anhand eines Experimentes diese Theorie bewiesen werden. Sie ist gegenüber bestehenden Theorien völlig different. Die Sprache ist der unaufhörlich fließende Fluss, in den man nie zweimal steigt. Was ist das, Sprechen? Explikation ist das Wesen des Sprechens zwischen lexikalischem Sprechen und Alltagssprechen. Das unbewegte Ich fordert mit Wiedererinnern und sprachlichem Apriori die Wahrheit. Sprache ist fließend. Wir haben dahin gehend erkannt, dass wir denkend schauen, dass Dinge die wir sehen, eigentlich erst in unserem Kopf gebildet werden. Wir müssen nun umdenken das nicht, wie wir bisher zu beweisen versuchten, die Dinge in unserem Kopf in die Sprache abzubilden sind, sondern dass wir die Schrift und die Sprache durch Hören, über das Sehen denkend, erfassen werden. Es ist doch methodisch nicht nachzuvollziehen, das ein Wissenschaftler denkt, seine Sprache wäre präziser als die Aussage eines welken Blattes. Das ist die Erkenntnis der Poetik.
    Unzweifelhaft scheint Sprache zu „sein“. Aber verstehen wir, was wir uns sagen oder was wir sagen wollen? Reden und Hören sind nur Teil eines Prozesses ohne den Verstand. Ein Verstehen muss erst aufgrund von Interesse gebildet werden. Eine Kompetenz, mit der wir Sprachregeln verwenden, sagt nichts über unser sprechen, vielmehr zeigt sich, dass wir verschiedene Spiele beherrschen. Sprechen ist natürlich und Sprachregeln sind unnatürlich für unser sprechen. Nicht unser Sprechen für unser Denken. Wir reagieren beim Sprechen auf das, was gedacht wird, nicht auf theoretische Linguistik oder Grammatik.
    Über Sprache kann man gut reden, weil wir es mit einem vagen System zu tun haben. Jeder kann etwas sagen und jeder redet bezeugt im sprachlichen Urteil wahres Zeug. Aber wer urteilt? Sprecher oder Hörer? Ist nicht der Sprecher auch Hörer? Zwischen Sprechen und dem Hören ist „Nichts“. Sprachanalytik unterschlägt geflissentlich den gemeinen Umweg vom Ohr zum Gehirn: Unser Denken, wie Sprachliches urteilen, sind wichtig. Ob wir reden oder ob wir schweigen, bleibt für unser verstehen unbenommen. Aber sämtliche Wissenschaft kann nicht so viel Aufwand treiben und différance zwischen Sprache und Sprechen, Kompetenz und Performanz herstellen, ohne diese „differens“ zu erfassen, dass dieses „ens“ zwischen dem Diskurs und dem Ereignis nachträglich unterscheidet. Es ist also nicht ein Schweigen im Sinne von, nicht reden, vielmehr ein Reden hinter der Rede. Darum nenne ich es „schwaigen“. Wer redet, „schwaigt“ denn die „differens“ zwischen Reden und denken und hören und denken ist nicht damit erklärt, dass man eine Sprache internal oder external verwendet.

    Es ist immer schwierig, in einer kurzen Geschichte eines Menschen, das Leben zusammenzufassen. Ein sehr komplexer Vorgang.
    Wenn wir stattdessen auf die Erfahrungen einer Person, die immer gewünscht hat, über die gemeinsamen Konventionen hinwegzugehen und eine menschliche Dimension aufzubauen und ihrer völlig geistreich zu beschreiben, einmal diese Reise zu beginnen, dann wird es schwierig. Freude …
    Persönliche Interessen sind lebenswichtig: Ein Buch zu schreiben ist immer schwierig, insbesondere der Schriftsteller, der nicht zum Ende kommt.
    … Obwohl nicht zu leugnen ist, dass die Differenz von Unbestimmtem etwas zu tun hat, mit meiner Vergangenheit, ein „Übergang“ für meine Gegenwart und noch weniger für meine Zukunft. Die Eigenart meines dichterischen Denkens folgt aus der Eigenart meiner dichterischen Überzeugung.
    Diese Möglichkeit zu bieten, mir zuzusehen, meiner Arbeit und was es bedeutet, für mich, zu einem Dichter und Schriftsteller zu werden.
    Die Frage nach dem Sinn der Lyrik heißt bei mir:
    Wie kann man in einer bösen Welt glücklich sein?
    Diese Welt ist voller Angst, Schuld, Hass und Zorn. Wenn man Gedichte liebt, so muss man als Dichterfreund nun anders interpretieren als klassisch psychoanalytisch. Ein Dichter, Lyriker, ein Poetiker, ein später Schreiber, nach getaner Arbeit. Umfangreich schreibt er Gedichte (work in progress). Unter den Poeten ist er ein Zehnkämpfer. … ab und zu muss ich mich auch an leichter Poesie des Alltags austoben, nur so kann ich weiterkommen. Ich schreibe leicht verständliche als auch hermetische Gedichte, Eskapistenlyrik, Liebeslyrik, politische Gedichte, philosophische Lehrgedichte. Schreibe reimlose Lyrik, in unregelmäßigen Rhythmen, wie auch in strengen antiken Metren und Sonette. Ich bin Alleingänger und schreibe Essays, Dramen, philosophische Fragmente, artistisch-konkrete und experimentelle Sprachmagie, intertextuelle Interpretationen, narrative Experimente und Dokumente von Selbstreflexion, fragmentarische Erzählungen und Prosaminiaturen …

    Himmel und Hölle
    Der Lyriker Oswald Egger treibt Grundlagenforschung zu den Wechselwirkungen von Mathematik und Poesie: Er begreift beide Denkarten als Verwandte, und schlägt "mit heiterem Ernst" den Haken von einem Kinderspiel (Himmel-und-Hölle, Finger- und Hüpfspiele etc.) zu Musterbildungen in Geometrie und Manuskript. Sprunghaft und stetig parallel geschieht die Geschichte der Ideen. Das macht den Weg des Denkens nachvollziehbar, vom Volkslied, bis hin zur inneren Metrik von topologischen Räumen. (Übrigens Physiker und Mathematiker machen das häufiger) wir sagen: „In China wurde ein fliegendes Einhorn gesehen“. Wir können uns dieses vorstellen, einige Vorstellungen werden sich sehr ähneln.

    Wahrheit zur Freude.
    Wenn wir Wahrheit hören, fühlen wir uns wohl. Dies heißt, wir befinden uns im Konsens. Im Streit fühlen wir uns nicht wohl. Die Wahrheit im Konsens muss immer unsere eigene Wahrheit sein. Auch wenn wir uns nur auf eine Wahrheit geeinigt haben. Wir freuen uns, dass wir einig sind, dass wir einen Konsens haben. Auch wenn hierbei dieser Konsens eine Lüge bedeutet. Beim Streit besteht Diskussionsbedarf. Auch dieser kann Freude bedeuten. Anregung zu fruchtbringenden Gesprächen. Wahrheit zur Freude, (auch Lust) ist immer eine Lüge. Reklame verkündet uns Wahrheit und wirbt mit einer Lüge. Es bedarf einfach um Klarheiten, diese im Gegensatz zu religiösen Glaubensgewissheiten. Es benötigt eine Abkehr von allen scholastischen Wissenschaften. Wahrheit finden wir in der Hinwendung zur deutschen Mystik. Wir müssen die Widersprüche und Gegensätze wieder zusammenführen. Wir müssen begreifen, dass unsere Unterscheidungen von Verstand (Ratio) und der Vernunft (Intellekt) wieder zusammengehören. Das Problem zwischen der Wissenschaft und der Erkenntnistheorie liegt in der unterschiedlichen Verwendung der Logik. Wenn wir sprechen, so argumentieren wir. Diese Argumentation und Sprache liegen aber immer in der Fehlerhaftigkeit von Traditionen. Wahre Aussagen, sollen von nun an, von einer logischen Erkenntnistheorie betrachtet werden.
    Wer beginnt zu denken hat bereits mit einer Vorformulierung seiner Sprache begonnen. Der Fötus scheint in unseren Augen im tiefsten Dunkeln. Aus seiner Sicht ist alles hell und klar. Erst wenn er das Licht der Welt erblickt, beginnt er zu schreien. Dies ist der Moment, wo er dieser dunklen Welt begegnet, dem Unbekannten, dem Ungewissen dort wo er nichts mehr versteht. Seitdem Gott tot ist, haben wir nur noch die Wissenschaft, die Technik, und den Kommerz, an die wir uns halten können. Dies sind unsere Wahrheiten. Diese Wahrheiten können wir nur glauben. Damit können wir auch gut leben. Aber können wir damit auch leben? Können wir in Arbeitslosigkeit und Alter auch geistig überleben? Nur durch Logik und Metaphysik, verwendet durch Vernunft und Verstand, erreichen wir eine höhere, geistige Ebene, die uns aus der Masse hebt, und als Einzelnen wieder Mensch sein lässt. Weltweit sind Gemeinschaften nur in soweit erfolgreich, als diese sich weiterentwickeln. Schillers Idee war diese, das man als Mensch, mit einer ästhetischen Intention, den Dingen so begegnen müsse, dass man sie als eine Apparition von Freiheit erkennen soll. Aber diese zu erkennen würde nur durch geistige Metamorphose geschehen. Nicht einfach so, als würden wir in dem Ding an sich, bereits die Freiheit erkennen. Sondern eben darin: Freude schöner Götter Funke, also diese Apparition.
    Aus der Liebe zur Wahrheit, aus reiner Philosophie heraus, wird die Wahrheit zur Freude. Wahrheit ist nicht das was uns umgibt. Nicht das was wir sehen und was wir reden, vielmehr ist Wahrheit, was wir denken, was uns in dem Moment, in dem wir es erkennen, zur Freude wird. Dies ist uns weder zugänglich, noch können wir es ausdrücken, noch vermitteln, noch kann dies ein Anderer wissen.

    Eskapismus ist nicht dieser immer wieder beschriebene Elfenbeinturm, und wenn schon ein Hölderlinturm, dann ein schwimmender. Kein geistiger, noch ein körperlicher Turm der Abgeschiedenheit von dieser Welt. Es ist kein Ort der Utopie. Der Dichter flieht nicht, hin in etwas. Auch nicht wie die Mannen Kaiser Karls, die sich im Granusturm, mit nur einem unzugängigen Ein - und Ausgang, verschanzten. Dieser beschriebene Elfenbeinturm scheint doch immer ein geistiger zu sein. Dies stimmt aber mit dem Eskapismus nicht überein. Der Eskapist ist nicht von den Dingen fort. Im Gegenteil. Er fliegt über den Dingen. Er ist den Dingen entrückt in eine höhere Position. Bereits beim Stehen auf dem Tisch, erreicht man eine höhere Position. Man ist den Dingen nur entrückt. Dem Wissenschaftler gefällt diese höhere Position, die einem eingeschlossenen im Granusturm doch verwehrt ist.
    Die Frage nach der Tugend, nach dem „Du sollst, du musst“ auf dem Weg zur Elite, zum tapferen Helden, bewährt sich die Tugend als Sackgasse. Zwischen 1780 und 1970 hat sich die männliche Tugend zum Macho-Herren-Herrschergehabe entwickelt. Was ist nun, das den Menschen so einzigartig, vereinzelt und nicht zusammenkommen lässt? Auch in der Sprache kommen wir nicht zusammen. Die Sprache ist different, abweichend, stößt sich gegenseitig ab. Vielleicht kommt es zu gemeinsamen Abstimmungen aus Vernunft, wenn einer oder Beide nachgeben? Die Vernunft jedenfalls hat sich seit der Aufklärung fehlentwickelt. Die Formulation aber, in ihren Köpfen, kann nicht zur Deckung gebracht werden. Dem Druck, dem sie unterliegen, ist ihr Utilitarismus (mein Grund, warum ich dichten muss). Der Utilitarismus, macht sie zu Hamstern, die ständig ihr Rad bewegen müssen. Er macht sie zu einzelnen Helden die alleine getrieben vom Zorn gegen eine ganze Armee von Menschen ankämpfen und sich anschließend wieder in die Reihen einreihen. Der Utilitarismus ist das, was Robinson Crusoe von sich und seinem Freitag fordert (den ihm Freitag aber verweigert, weil sein Denken nicht christlich geprägt war.). Die Frage bei der Begegnung von Menschen ist eine Frage des Utilitarismus. Menschen, die nichts von anderen Menschen brauchen, ziehen wieder auf eine einsame Insel der Freiheit. In der Sprache sucht der Mensch den, der in seinem Sprachspiel ist. Die Frage ist nicht, was kann ich tun, sondern die, was kann ich für mich tun. Das ist die Frage der Ehe. Es gibt hier signalisierte und nicht signalisierte Formen von Utilitarismus. Eine Frage bleibt, ob dieser Utilitarismus angelernt oder angeboren ist? Sicher ist er auch anerzogen. Anerzogen auch auf kulturellen Bedingungen die eine solche Anpassung erfordern. Wenn wir als kulturelle Wesen für Andere in den Krieg ziehen, erhalten wir für diese Tat der Tötung noch einen Orden. Für Menschen die eine Diktatur im Untergrund bekämpften und ihr Leben riskierten, war das schwieriger. Man muss sich nun fragen, ob sie denn auch aus Utilitarismus handelten? So ist auch eine Frage offen, aus welcher Sicht man den Utilitarismus betrachtet? Von allen Seiten meinen wir, denn wie schon am Anfang erwähnt, handelt wohl jeder Mensch aus Utilitarismus, auch wenn er das völlig von sich weist.

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